Beiträge von tinybutmighty

    Hatten heute Spiel & Spaß Stunde in der HuSchu :applaus:War reine Zwergenstunde - Rec und zwei weitere Chis, Jassi, unsere Havaneserfreundin und der kleine Mix der Trainerin. Total net war es, haben u.a. Cavaletti, einen Parcours zum langsam gehen, eine Schnûffelecke und Treibball gehabt. Das Treiball hat Rex und seiner Havifreundin eigentlich echt getaugt, werden wir also vllt wieder mal gemeinsam ne Einheit zu buchen :)

    Der Chihuahua ist sehr aufgeschlossen und liebt es, gestreichelt zu werden. Vor allem in den Öffis nimmt er gern Kontakt zu Menschen auf, wedelt sie an und lässt sich dann ganz genüsslich mit Schmuseeinheiten verwöhnen :lol: Draußen ist er meist anderweitig beschäftigt und ignoriert Lockversuche und Co. Ist ihn wer sympathisch oder sonst nix los, konmt es aber auch unterwegs vor, dass er sich kurz streicheln lässt.

    Jassi ist ängstlich und weicht Menschen eher aus, die ihr Aufmerksamkeit entgegenbringen. Mittlerweile siegt manchmal aber doch die Neugier. Nähern sich Menschen sehr vorsichtig ihr an, kommt es schon mal vor, dass sie sich kurz streicheln lässt. Muss dazu sagen, dass sie eigentlich eine Extremkuschlerin ist. Kennt sie jemanden näher, will sie unbedingt schmusen.

    Nerven tun mir nur Leute, die in wirklich unpassenden Momenten zu locken anfangen.

    Sind eure Chis auch so anlassig/aufdringlich? Rex freundet sich in den Öffis gerade jeden Tag mit mindestens 2 Menschen an :tropf: Zuerst starrt er schwanzwedelnd hin. Dann freut die Person sich meist und will streicheln, also lasse ich die Leine lang und Rex geht sich Schmuseeinheiten abholen. Und sein Blick dabei...total selbstzufrieden :lol: Seinetwegen unterhalte ich mich fast jeden Tag mit Wildfremden :ugly:

    ChiBande Wollten wir nicht mal zusammen spazieren gehen? Würd dein Quartett ja langsam echt gern mal kennenlernen...allerdings warne ich direkt, Rex wuerde anfangs aus dem Häuschen sein, juhuu, andere Chihuahuas :D

    Bei der Zucht geht es ja leider generell bei vielen Rassen in die Extreme, weil die Leute halt genau das niedlich finden...gerade beim Chi wollen viele ja einfach einen komplett anspruchslosen, möglichst niedlichen und schicken Hund. Und dieses Brachycephale bedient ja das Kindenschema :muede:

    Dabei sind's so saucoole Hunde... Rex ist ja mein kleiner Allrounder und das mag ich sehr an ihm :herzen1: Chis haben schon echt Potenzial.

    Kennt jemand "Die Quelle" von Catherine Chanter? Lese ich gerade, war ein preisreduziertes Mängelexemplar aus dem Supermarkt...und ich bin echt positiv überrascht von dem Buch.

    Es geht darin um eine extreme Dürre in England und um ein Ehepaar, das auf ein großes Anwesen auf dem Land zieht, welches "Die Quelle" genannt wird. Aus irgendeinem Grund regnet es über dieser immer wieder, während der Rest des Landes ausdörrt und vertrocket. Dadurch werden Ruth und Mark von den eifersüchtigen und verzweifelten Einheimischen gemieden. Dabei haben sie London eigentlich für einen Neuanfang verlassen, nachdem Mark Pder Pädophilie bezichtigt (aber freigesprochen) wurde.

    Dann tauchen auf dem Anwesen vier rätselhafte Frauen auf, die eine Art religiösen Kult ins Leben gerufen haben, "Die Rose von Jericho". Die einsame Ruth schließt sich ihnen mehr und mehr an, womit wohl eine Lawine ins Rollen gebracht wird, die auf dramatische Weise das Leben der Beteiligten verändern wird...

    Das Buch ist sehr atmosphärisch, sehr fesselnd und auch berührend. Kann ich bis jetzt weiterempfehlen.

    Bei Rex ist es abhängig von verschiedenen Faktoren, vor allem aber von der Jahreszeit. Im Sommer wird er eher früh mubter und findet dann auch den Morgenspaziergang um 6 okay. Jetzt, wo es morgens länger dunkel ist, würde er gern länger schlafen. An den Wochenenden schlafen wir jetzt auch eher mal bis 8 Uhr, und er findet es gut.

    Jassi steht auf, wenn ich aufsteje. Ob 4 Uhr morgens oder 9, ist ihr egal.

    Für mich fällt das Weggehen nicht unter "Erziehungsmethode", sondern eher unter "Management/Notlösung".

    Ich mache das auch eher selten und wenn, dann nur, wenn aus irgendeinem Grund der normale Rückruf bzw Superpfiff nicht klappt und in der Situation das Weggehen ein guter Weg scheint, die Aufmerksamkeit des Hundes wieder zu erhalten.

    Mein Chi-Rüde ist draußen recht eigenständig, einfach wegzugehen wenn er nicht hört, würde auf Dauer eher dazu führen, dass er es gar nicht mehr für nötig hält, auf Ruf zu kommen, wenn was anderes interessanter ist.

    Meine Hündin ist sehr folgsam und anhänglich, terriertypisch hat sie aber die Nase viel am Boden, da hilft es dann tatsächlich, notfalls einfach weiterzuschlendern, wenn sie sich in einem Geruch verloren hat, da sie den Anschluss nicht verlieren möchte.

    Bei einem Hund der jagen geht oder sonstwas, halte ich es für den falschen Weg einfach wegzugehen. Im Beispiel liest es sich ja auch so, als könne der Hund gar keinen Rückruf.

    Ich besuche derzeit mit meiner Hündin einen Longierkurs und sie findet es super und macht sich auch sehr gut :applaus:


    Hab aber mal ne andere, eher allgemeine Frage, würdet ihr mit einem Junghund schon longieren ? Wenn nein, was sind eure Bedenken bzw wenn ja, worauf würdet ihr dann besonders achten?