So, ich lese nun nach Jahren nochmals "The Light Between Oceans" von M L Steadman. Kann mich nur noch dunkel erinnern. Thematisch passt, angesiedelt nach dem Ersten Weltkrieg, ja ein wenig zum "Wintersoldat". Wer also mehr über diese Zeit lesen möchte, könnte das Buch mögen. Es spielt halt in Westaustralien, also in einem ganz anderen Teil der Welt.
Beiträge von tinybutmighty
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Monstertier Aber wie gesagt ist ja sachliche Kritik das eine - aber Hasskommentare sind wieder was anderes. Ich bin gerade echt immer wieder verblüfft darüber, wie gehässig und bösartig erwachsene Menschen gerade im Netz über Greta herziehen. Wenn man übersättigt ist, soll man zu dem Thema bezügliches halt überlesen...
Phonhaus Mir ging es wie gesagt um Kommentare unter der Gürtellinie - und die waren und sind da halt in der Mehrzahl. Das finde ich widerwärtig, auch wenn man in der Öffentlichkeit steht, sollte man nicht damit rechnen müssen, aufs Übelste beschimpft und veringlimpft zu werden. Und ja, ich persönlich (!) finde halt ein aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat das man wörtlich nicht wiedergeben kann auch etwas dürftig als "Beweis" für eine angebliche Widersprüchlichkeit.
Aber genug OT.
Libelle77 "Blackout Island" hab ich ja gelesen, das andere von dir genannte Buch kenne ich leider nicht. Ich bin kein Dystopien-Experte, würde aber schon sagen, es geht in die Richtung.
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Zur Kampusch-Thematik: Ich finde sie schlicht unsympathisch. Was mir hängen geblieben ist, war ein Interview mit ihr, wo sie irgendwas meinte in die Richtung, sie will einfach nur in Ruhe gelassen werden, ist aber zeitgleich durch zig TV-Shows etc getingelt und hat ihre Geschichte erfolgreich verkauft. Das mag Teil ihres Verarbeitungsprozesses sein, aber macht sie mir halt nicht sympathisch.
Tut mir leid, aber ich finde allein schon merkwürdig, dass du es als "Geschichte erfolgreich verkauft" ausdrückst. Es gibt doch zig Menschen, die ihre Geschichte erzählen - und ich bewerte dies als positiv, denn früher wurden doch Missbrauch, Vergewaltigung etc. einfach totgeschwiegen oder man gab den Opfern die Schuld. Da hat sich ja doch schon einiges gebessert.
"In Ruhe gelassen" könnte auch einfach bedeuten, dass sie keine Anfeindungen auf unterstem Niveau mehr möchte. Aber es ist doch völlig legitim, sich nicht daheim zu verkriechen, nur weil manch einer irgendein Problem mit ihr hat...
Und ja, ganz ehrlich: Selbst wenn sie an ihrer Geschichte verdient hat - nachdem sie meines Wissens nach ohnehin keine großartige staatliche Unterstützung erhielt seit ihrer Flucht, gönne ich ihr das von ganzem Herzen. Es kann eh kein Geldbetrag wieder aufwiegen, was sie in den 8 Jahren Misshandlung, Isolation und psychischer Gewalt durchmachen musste.
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Nesa8486 Gute Frage, warum manche sie so anfeinden und über sie herziehen. Teilweise liegt es sicher auch daran, dass gerade in der vermeintlichen Anonymität des Internets schnell die Hemmungen fallen - dazu fällt mir auch Greta Thunberg ein, unter jedem Artikel zu ihr im Netz hunderte Hasskommentare. Das finde ich immer wieder erschreckend! Es hat rein gar nichts mit konstruktiver Kritik zu tun, sondern es sind wirklich Beschimpfungen unter die Gürtellinie...
Bei Natascha Kampusch kamen wohl manche nicht damit zurecht (warum auch immer), dass sie nicht das "typische Opfer" zu sein schien, sondern sich von Anfang an sehr beherrscht und intelligent präsentierte und auch mal unangenehmere Wahrheiten ansprach. Siie wurde ja oft als "mediengeil" abgestempelt, was totaler Schwahddinn ist und zeigt, dass es noch sehr viel Aufklärungsarbeit bedarf, um die Öffentlichkeit zB auch für verschiedene Arten, mit traumatischen Erfahrungen umzugehen, zu sensibilisieren..
Ich denke, manche Leute waren insgeheim auch frustriert, dass N. Kampusch den heimlichen Voyeurismus nicht befriedigte, indem sie eben nicht über jedes Detail ihrer Gefangenschaft berichtete - ihr gutes Recht, keine Ahnung, warum manche Leute darauf so ansprangen und es dann plötzlich hieß, da würde doch was verborgen, die Sache sei möglicherweise nur inszeniert...Joa, genau, eine 10-jährige plant ihre eigene Entführung und lässt sich jahrelabg misshandeln
Ihre Eltern haben sich in der Öffentlichkeit halt auch auf eigene Art präsentiert, aber dafür kann N. Kampusch selbst ja auch nicht.Naja, um vom OT wegzukommen: Ihre beiden Erfahrungsberichte kann ich jedenfalls sehr empfehlen. Ist aber schon verstörend, also keine "Weglese-Lektüre". Aber lohnenswert, weil sie eine wirklich kluge und wortgewandte junge Frau ist.
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Hat jemand eigentlich schon das neue Buch von Natascha Kampusch gelesen? "Cyberneider" heißt es. Ich bewundere sie ja sehr für ihren Mut, ihren Scharfsinn und ihr Durchhaltevermögen. Hab sowohl "365 Tage" als auch "10 Jahre Freiheit" gelesen, und die Lektüre täte so manch einem ihrer "Hater" echt gut...
Hab mit jedenfalls vorgenommen, "Cyberneider" auch zu lesen, auch wenn es scheinbar eher ein Sachbuch ist.
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In meinem Zimmer stehen 3 mittlerweile gutgefüllte Bücherregale. Ich ordne sie nach Genre und eines der Regale ist allein meinen englischen Büchern vorbehalten. An Genres habe ich hier Krimis & Thriller, deutschsprachige Romane, Philosophie/Psychologie & Wissenschaft, Jugendliteratur, Queer Literature, Erfahrungsberichte, Klassiker und Sonstiges.
Die englischen Bücher sind aufgeteilt in Sachbücher, Erfahrungsberichte, Romane und Krimis/Thriller.
Zählen möchte ich jetzt nicht - grob geschätzt sind es ein paar hundert.
Meine Schwester hat ihre Bücher mitgenommen, als sie auszog, damals hatten wir echt das Zimmer voll damit^^
Mittlerweile hab ich aber auch schon einiges aussortiert und zB zu den offenen Bücherschränken gebracht.
Gebrauchsspuren weisen meine Bücher durchaus auf, denn ich nehme immer ein Buch zum Lesen auf meine Wege mit, und ab und an kleckere ich natürlich auch oder so. Insgesamt bemühe ich mich aber schon, dass sie halbwegs sauber bleiben.
Leider hab ich auch eine Abneigung gegen "gebrauchte" Bücher. Büchereibücher riechen für mich oft einfach zu streng bzw ekle ich mich vor Flecken unbekannter Herkunft. Bei meinen eigenen Büchern weiß ich ja "Oh das Buch hatte ich 2009 am ersten Tag in der neuen Schule mit als ein Pfirsich in meiner Tasche aufplatzte" oder "Da hab ich beim Lesen Nudeln mit Tomatensoße gegessen und gekleckert" - darum ist mir das bei eigenen Büchern auch nicht so zuwider.
Mein EReader ist vor Jahren verschollen - ich konnte mich aber auch nie so richtig dran gewöhnen und habe ihn darum nie ersetzt. Mir fehlt da einfach das haptische Element.
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Ich würde mich da ehrlich gesagt einfach selbst nach Hundevereinen in der Gegend umgucken. Die meisten haben ja auch schon eine Internetseite, wo das Angebot ersichtlich ist. Und dann am besten ohne Hund hin und mal schauen ob das Training gefällt.
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Marabea Oh, das von dir erwähnte Buch setze ich mir mal auf die Merkliste, das klingt sehr interessant. Dass es solche Missstände in den 50ern noch gab, verwundert mich gar nicht sonderlich, gerade was in den letzten Jahren so an Heimskandalen aufgedeckt wurde... Manches davon passierte ja sogar weit nach den 50ern.
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Mir ist gerade noch ein schöner irischer Name eingefallen:
Malachy
Vor Jahren fand ich den Namen so toll, dass ich meinen Nintendog so genannt habe
Zu einem Irish Wheaten würde das gut passen.Oder auch:
Dublin
Craic (das wäre halt typisch irischer Begriff)
Clover
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Puh...meiner Ansicht nach hast du viel zu hohe Erwartungen an den Neuankömmling. Der Kleine hat gerade erst alles verloren, was er bis jetzt kannte. Ist völlig fremd, quasi noch unter Schock. Dann erwartet man direkt von ihm, drei fremde Hunde kennenzulernen, obwohl er eigentlich erstmal etwas Ruhe bräuchte.
Ihn dann auch noch zu maßregeln war leider ein großer Fehler. Gerade Auslandshunde sind ja öfter anfangs sehr ängstlich. Die brauchen dann Unterstüzung und Verständnis, kein Maßregeln.
Ich würde an den Hund keine Anforderungen stellen und die Gewöhnung langsam angehen und zuerst auf eure eigene Hündin beschränken.