Beiträge von tinybutmighty

    Ich lese gerade "Jakob, der Lügner" von Jurek Becker. Eigentlich hab ich es meiner Mutter zu Weihnachten geschenkt, aber die war so begeistert, dass sie mich bat, es unbedingt auch gleich zu lesen.

    Den Film habe ich schon vor Jahren gesehen und vieles vergessen, weiß aber noch, dass er mich berührte.

    Auch das Buch empfinde ich bislang als berührend ohne kitschig zu werden, ein sehr intelligenter und erschreckend realer Roman.

    Kurzfassung: In einem namenlosen Ghetto im Zweiten Weltkrieg behauptet Jakob Heym, ein Bekannter des Ich-Erzählers, ein Radio zu besitzen. Der Besitz eines solchen Geräts ist im Ghetto streng verboten, doch Jakob erfindet diese Notlüge kurzerhamd, um einen Freund vor einer Dummheit zu bewahren. Doch von da an wird Jakob zum Hoffnungsträger des Ghettos, alle erwarten von ihm Nachrichten, Informationen, Lichtblicke - und so kommt es, dass der zunächst zögerliche und gereizte Jakob,der ebens wenig von der Außenwelt weiß wie die Mitgefangenen, zum "Lügner" wird, der den Menschen Neuigkeiten berichtet, um in einer ausweglos scheinenden Situation dich noch so etwas wie Hoffnung zu spenden.

    Ich finde schon, dass es etwas besser wird.

    Hier bei uns sieht man eindeutig weniger Möpse, Bullis und Co.

    Noch vor 4 Jahren hat mein Rüde in der Hundeschule fast nur mit Möpsen und Bullis gespielt bzw. so weit die dazu in der Lage waren. Die Welpengruppen waren voll von jungen Hunden dieser Rassen.

    Oft angeschafft von hippen jungen Pärchen.

    Wenn ich jetzt Bullis oder Möpse sehen, sind es fast immer ältere Tiere, ein Welpe ist mir schon lange nicht mehr untergekommen. Der Trend ist hier wirklich rückläufig.

    Also hier wird es leider nicht besser, man trifft ständig Möpse und Frenchies. Gerade Frenchiewelpen und -junghunde treffe ich hier ständig :/

    Ihr könntet ja die Hundeschule wechseln. Das würde ich euch übrigens dringend empfehlen, denn eine Trainerin ,die einen acht Monate jungen Rüden quasi schon als Mega-Problemfall darstellt und auf gewalttätige Methoden (bitte, bitte tut eurem Hund dieses Würge-Teil nicht an!) zurückgreift, kann einfach nicht besonders kompetent sein.

    Sucht euch lieber einen gescheiten Trainer, vielleicht auch jemanden, der mal Hausbesuche bei euch macht und euch dann auf ruhigen Spaziergängen mal begleitet und Tipps gibt.

    Ansonsten klingen die Probleme für mich ehrlich gesagt einfach nach jungem, eher reizoffenem Hund. Ich denke, in einer Familie mit einem kleinen Kind ist ja auch oft was los, vielleicht müsst ihr da wirklich für noch mehr Ruhezeiten sorgen und gucken dass der Hund wirklich möglichst oft entspannen kann.

    Für mich stellt sich auch die Frage, ob möglicherweise das Alleinebleiben ein Stressfaktor sein könnte. Okay, er bellt zwar "nur" die ersten Minuten, aber das könnte trotzdem bedeuten, dass er eigentlich die ganze Zeit über Stress hat, wenn er alleine ist. Dann würden ihm auch ein paar Stunden tiefer Schlaf am Tag fehlen. Das ist aber nur ein Gedanke, es kann auch sein, dass er damit kein Problem hat!

    Leinenführigkeit, Rückruf bei Ablenkung, Hundebegegnungen - das sind ja die typischen erzieherischen Baustellen, wenn man einen Junghund hat. Da würde ich an eurer Stelle mit liebevoller Konsequenz dranbleiben, denn durch Training lässt sich da schon was machen. Aber vergesst nicht, dass ihr einen Jungspund habt, die sind eben leichter ablenkbar und schneller unkonzentriert als in sich ruhende erwachsene Hunde.

    Untersuchen lassen könnt ihr sie durchaus mal, wenn ihr Sorge habt, dass gesundheitlich was im Argen sein könnte.

    Ich habe selbst eine Hündin aus dem Auslandstierschutz und die hat von Anfang an drinnen sehr viel geschlafen. Gerade in den ersten Wochen/Monaten brauchte sie diese langen Schlafzeiten einfach, denke ich mal. Immerhin ist für so einen Hund wirklich alles neu, die Reize müssen dann eben auch verarbeitet werden.

    Jasmin ist auch jetzt nach über 1,5 Jahren bei mir, ein drinnen sehr ruhiger Hund, der dann eben einfach schläft. Draußen ist sie aber munter und aufgeweckt. Und gesundheitlich ist bei ihr auch alles in Ordnung bis auf leichte Patellaluxation, was aber ja eher bei kleinen Hunden auftritt.

    Ich würde sie jetzt erstmal richtig ankommen lassen und abwarten, wie sie sich weiterhin entwickelt.

    P.S: Meine Hündin hat keine unangenehmen Eigenschaften ausgepackt, also keine Sorge, das muss nun wirklich nicht so kommen :) Sie hat Trennungsangst, aber sonst ist sie sehr unkompliziert.

    Naja, er ist ein Hund, ich finde sein Verhalten für einen jungen Rüden, der noch mitten in der Entwicklung steckt, nun wirklich nicht ungewöhnlich. Vielleicht erwartest du gerade zu viel von ihm. Meine Hunde sind bei weitem keine Kläffer oder Pöbler, trotzdem kommt es auch mal vor, dass es mit ihnen durchgeht und sie ihre Meinung laut kundtun. Ich finde das normal.

    Die solln gefälligst auch pennen und mich in Ruh lassen - sonst schepperts. :pfeif:

    Haha, volle Zustimmung :lol:

    Wenn ich krank bin, geht es mir zu mies, um dann noch großartig was mit den Hunden zu machen. Höchstens dass ich ihnen zweimal ein Spieli werfe oder was zu Kauen gebe.

    Zum Lösen geht es dsnn den Grünsteeifen hoch und runter und vllt kurz in den Park direkt ggü.

    Wenn ich länger krank bin, bitte ich Freunde oder Familienmitglieder, mal die Hunde etwas länger auszuführen.