Ich melde mich auch mal wieder - ich lese nach wie voe "Drop City" von T.C. Boyle. Wie alle bisherigen Bücher des Autors ist es wieklich gut geschrieben, mit trockenem Humor und messerscharfer Beobachtungsgabe. Und dennoch entsteht für mich kein Sog, es plätschert so vor sich hin und dadurch komme ich auch nur häppchenweise voran *seufz* Etwa 150 Seiten habe ich noch.
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Vielleicht liegt es auch irgendwie daran, dass die Protagonisten alle wie eben typische Boyle-Hauptcharaktere sehr eigen sind. Prinzipiell mag ich das ja, diese realistische Personendrestellung, denn welcher Mensch ist schon vollkommen? Macken hat doch jeder. Aber in diesem Buch hadere ich dann doch mit der Darstellung der Hippies ein wenig, das ist irgendwie alles so negativ, die Männer denken nur an Bräute und behmen sich so unsympathisch, gut, zumindest ein paaar der Frauen sind einigermaßen okay - aber ich werde dennoch nicht so warm damit.