Beiträge von tinybutmighty

    Hat denn mal jemand Links oder sonstige Quellen zu Fällen, wo Hunde in Dänemark "einfach so" oder aufgrund einer wirklich harmlosen Rauferei eingeschläfert wurden?

    Im Fall von Valdemar war es ja schließlich auch so, dass ein kleiner Hund schwerverletzt wurde. Dass der Hund so lange isoliert wurde vor der Töting, tut mir auch leid, da hätte ich eine rasche Einschläferung deutlich besser gefunden.

    Aber mitunter fände ich strengere Gesetze ja ganz gut, auch hierzulande. Hier im Forum wurde schließlich auch gerade erst ein Hund totgebissen... Darum ärgert es mich sehr, dass auf den sozialen Netzwerken zum Fall Valdemar nun vor allem geschrieben wird, so was "könne doch mal passieren" und "jeder mache mal Fehler" - sorry, aber wenn ich weiß, mein Hund kann kleine Hunde so gar nicht ab, muss ich ihn draußen eben entsprechend sichern.

    Ich wüsste gar nicht, was ich tun sollte. Abgabe oder behalten.

    Ich wäre (ehrlich wahr) sehr verzweifelt!

    Einerseits liebt man den Hund, andererseits ist für mich das Thema Stubenreinheit so enorm wichtig (auch, weil Amber Bürohund ist).

    Ich bin froh, nicht in so einer Situation zu sein und bewundere Menschen, die sich damit arrangieren können und es tun. Und auch, dass sie offen darüber sprechen!

    Meine Tierschutzhündin ist ja auch nicht komplett stubenrein. Ist bei ihr sicherlich den ersten 3 Lebensjahren geschuldet, hinzu kommt dann auch noch enorme Sensibilität und Wetterempfindlichkeit.

    Sie pieselt manchmal recht lange nicht rein, dann wieder 2-3 Mal pro Woche.

    Am Anfang hat mich das auch sehr belastet! Hab auch versucht, sie an rin Klo zu gewöhnen, was sie aber bislang nicht wirklich angenommen hat. Sie pinkelt manchmal auch fast direkt neben die Hundetoilette....

    Aber deshalb einen geliebten Hund abgeben? Ich denke, wenn man seinen Hund liebgewonnen hat, bringt man das auch nicht wirklich übers Herz. Außerdem würde meine Hündin dann vermutlich niemand nehmen wollen, da sie noch dazu ja nicht alleinbleiben kann und ängstlich ist.

    Im Büro pinkelt sie übrigens nicht rein, obwohl sie seit einem Jahr mit meiner Mum ins Büro geht an 2 bis 3 Tagen pro Wochen. Allerdings ist sie da auch angebunden und kann nur auf ihrem Korb liegen, aber das kann ich ja zuhause nicht 24/7 so machen.

    Man arrangiert sich damit. Klar ist es nervig/lästig, aber irgendwie finde ich, es gibt Schlimmeres. Mir fällt es aber vielleicht auch leichter, es eben hinzunehmen, da meine Hündin eben generell "Special Effects" hat.

    Ich würde aufs Bauchgefühl hören. Wenn du denkst, dein AG zeigt Verständnis, ehrlich ansprechen, um eien gemeinsame Lösung zu finden.

    Ansonsten bleiben meiner Ansicht nach noch Urlaub nehmen oder Verlängerug des eigenen Krankenstandes. Ich hätte da auch kein schlechtes Gewissen, weil es mich ohenhin zu sehr belasten würde zu wissen, dass mein kranker Hund alleine zuhause sitzt, da wäre es mit der Konzemtration nicht weit her.

    Ich finde eure Wunschrassen grundsätzlich recht passend. Nur beim Schulhund-Thema sehe ich zB keinen Spitz, auch Elo nur sehr bedingt.

    Collies sind recht sensibel, generell auch öfters eher zurückhaltend außeehalb der Familie - auch das könnte in Sachen Schulhund schwierig werden.

    Aber wenn das Begleiten im Unterricht nur ein netter Bonus wäre und nicht zwingend sein muss, passen diese Rassen schon.

    Ich bin nun fertig mit "Friedhof der Kuscheltiere", meinem ersten Stephen-King-Roman - und sehr begeistert! Nie interessierten mich die Bücher von King sonderlich, da ich annahm, mit übernatürlichem/sehr brutalen oder sehr gruseligem Horror nichts anfangen zu können.

    Aber "Friedhof der Kuscheltiere" ist in meinen Augen ein wirklich geniales Meisterwerk! Kings Schreibstil ist nicht nur sehr angenehm und flüssig, sondern auch schlicht und ergreifemd schön und auch nicht platt oder anspruchslos. Er versteht es, seinen habdelnden Charakteren Leben einzuhauchen, und beschreibt die Familiendynamik und den Alltag seiner Protagonisten, der Familie Creed, äußerst lebhaft und anschaulich, wobei auch die psychologische Tiefe seiner Figuren beachtlich ist.

    Außerdem empfand ich das Buch beim Lesen als sehr atmosphärisch und packend; trotz der sich eher langsam anbahnenden Geschehnisse war es von der ersten bis zur letzten Seite durchgehend spannend. Ja, die Horror-Elemente sind da, aber auf sehr kluge, atmosphärisch dichte Weise werden sie in die Handlung eingeflochten; tatsächlich wirkte dieser Horror niemals plump oder billig. Ansonsten hątte ich mich auch gar nicht so stark in das Buch verlieren und mitfiebern können; am Ende empfindet man tatsächlich eine tiefe Traurigkeit für den glücklosen Protagonisten und seine Familie.


    Ich möchte nun sehr gern ein weiteres King-Buch lesen, weiß aber nicht, ob "Es", das hier noch rumliegt, passen könnte. Jetzt brauche ich aber zur Abwechslung ohnehin mal was Anderes, denn leichte Kost war "Friedhof der Kuscheltiere" nicht.

    Whoa, Perfektionismus ist gerade im Umgang mit Tieren problematisch. Sie sind nun mal Lebewesen und keine Roboter :)

    Du hast ja, soweit ich das aus deinem Text rauslesen kann, selber gewisse Einschränkungen und schlechte Phasen, oder? Dann gestehe dies deiner Carla doch auch ruhig zu. Das ist ein junger Hund, bedingt durch due Ausgangsrassen eben auch eher von der lebhaften, quirligen Sorte - aber die Hauptsache ist doch, dass sie gesund ist und lebensfroh, oder?

    Und wenn sie mal an der Leine zieht, ist das doch erstmal nicht tragisch, weil das eben ein Lernrpozess ist. Meine zwei erwachsenen Hunde sind übrigens beide nicht perfekt leinenführig und dennoch haben wir einen meist recht harmonischen Alltag mit viel Spaß :)

    Ich denke, bei Junghunden ist, wie hier ja schon angemerkt wurde, eine ausbaufähige Leinenführigkeit häufig vor allem darauf zurückzuführen, dass der Hund eben noch sehr stark auf diverse Umweltreize reagiert. In dem Alter sind Frustrationstoleranz und Impulskontrolle einfach nur bis zu einem gewissen Punkt möglich.

    Ich würde vor allem im Alltag darauf achten, dass sie ausreichend zur Ruhe kommt, und an Tagen mit viel Erlebnissen auch nicht mehr viel mit ihr üben, da sie in dem Alter einfach noch nicht so konzentriert sein kann.

    Da führen wohl wirklich viele Wege nach Rom.

    Ich hab dazu mal ein Seminar besucht, das uns viel gebracht hat. Es wurde bei jedem Hund individuell etwas anders aufgebaut.

    Bei meinem Rex war es so:Die Trainerin hielt ihn an der Leine, ich stand ein paar Meter weiter weg, wenn die Trainerin dann die Leine losließ und Rex auf mich zulief, machte ich eine Schritt nach vorne, hob meine Hand und wenn Rex daraufhin innehielt, gab essofort eine Belohnung - soweit ich mich erinnere, erfolgte diese hinter dem Hund (also Leckerliwurf), weil er ja NICHT lernen sollte, sich auf mich zuzubewegen.

    Als er das Prinzip kapiert hatte, kam dann das verbale Signal "STOP" dazu und wir vergrößerten die Distanz. Ich finde das Kommando heute übrigens wirklich nützlich.

    Also meine Hündin hat den leichtesten PL-Grad und spezielle Übungen machen wir nicht, aber ich schaue dass ich sie möglichst fit halte, meine Tierärztinnen gaben mir auch das OK für ausgiebige Wandertouren (worüber ich sehr froh bin, da ich unglaublich gern wandere).

    Eine Freundin, deren Hündin PL hat war mit ihr auch bei der Chiropraktikerin/Physiotherapeutin und bekam da verschiedene Übungen gezeigt, ich glaube, es waren auch solche Balance-Geschichten mit Wackelbrettern dabei, Cavalletti, Elefantentrick... bei Interesse deinerseits frage ich sie gerne nochmal genauer.

    Ich kenne Dackel leider auch nicht näher, bis auf kurze Zufallsbegegnungen. Bis jetzt fand ich da aber Rauhaar- und Kurzhaardackel tatsächlich "griffiger" und die Langhaarigen im Vergleich dazu ein wenig sanftmütiger und weniger eigenständig.

    Ich sehe hier tatsächlich relativ oft freilaufende Dackel. Den Jagdtrieb würde ich aber dennoch einkalkulieren - ich denke aber, mit entsprechender Erziehung und etwas Glück bei der Hundeauswahl sollte Freilauf zumimdest im passenden Gebiet möglich sein.