Von den Nachbarn würde ich die Wahl des Hundegeschlechts auch nicht abhängig machen.
Ich hatte einen intakten Rüden, zurzeit habe ich eine kastrierte Hündin und eine intakte Hündin.
Ich habe da ehrlich gesagt gar keine klare Präferenz. Hat alles so seine Vor- und Nachteile. Außerdem ist einiges auch Charakter- und/oder Erziehungssache.
Manche unkastrierte Rüden interessieren sich sehr für läufige Hündinnen, oft werden die Rüden da mit Erziehung und zunehmender Reife aber auch gelassener. Mein Rüde blieb unkastriert, weil er sich zwar für läufige Hündinnen interessierte, das aber keine extremen Ausmaße annahm.
Meine intakte Hündin war jetzt 2x läufig, das verlief beide Male recht entspannt und unproblematisch. Ist aber sehr individuell - es gibt auch Hündinnen, die während der Läufigkeit z.B etwas lustloser sind als normalerweise, mehr ruhen wollen. Wer sehr empfindlich ist, stört sich vielleicht an den Blutstropfen, die Hündinnen während der Läufigkeit verlieren können. Da kann aber z.B. ein Läufigkeitshöschen Abhilfe verschaffen. Ich würde aber empfehlen, erst mal zu gucken, ob die Hündin nicht ohnehin lernt, sich gut selber sauber zu halten, denn es gibt viele sehr reinliche Hündinnen.
Beim Goldie stimmt es meiner Erfahrung nach auf jeden Fall, dass die Hündinnen oft kleiner und zarter sind. Wenn euch das wichtig ist, würde ich tatsächlich eine Hündin bevorzugen in eurem Fall. Aber aus entsprechender Verpaarung könnte sicherlich auch ein Rüde noch größen- und gewichtstechnisch passen.