corrier Ich kann dich schon verstehen. Zugegebenermaßen freut es mich meistens, positiv auf meine Hunde angesprochen zu werden. Die Betonung liegt halt auf "meistens". Denn: Manchmal bin ich auch im Stress, möchte meine Ruhe haben, hab was anderes im Kopf - und dann möchte ich nicht unbedingt zum hunderttausendsten Mal dieselben Fragen beantworten - "Er ist ein Chihuahua, sie ist ein Yorkie", "Nein, sie ist kein Baby mehr, sondern schon 6 Jahre", "Ja, die verstehen sich gut", "Sie heißen Rex und Jasmin", "Den Braunen kann man streicheln, die Graue nicht" etc.
Manche Leute haben irgendwie auch null Gespür dafür, ob so eine Unterhaltung gerade passt oder nicht. Und da meine Hunde so mini sind, kenne ich das mit dem übergriffigen Verhalten natürlich auch - das Locken, Schnalzen, einfach mal hinfassen/hochnehmen wollen etc.
Beiträge von tinybutmighty
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Ich finde, es ist total menschlich, nicht immer alles perfekt umsetzen zu können. Das ist ja nicht nur im Hundetraining so, sondern im Leben generell.
Vor allem, wenn man unvorbereitet ist oder der Überraschungseffekt dazukommt, ist es einfach nochmal schwieriger. Am wichtigsten finde ich es, nicht so streng mit sich selbst zu sein und sich nicht immer nur auf das zu konzentrieren, was (noch) nicht so gut klappt.
Da du ja eine gute Trainerin an der Hand zu haben scheinst, kannst du da nicht mal mit ihr drüber reden? Vielleicht könnt ihr euch ja noch das ein oder andere "Tool" erarbeiten, das dir das Handeln in bestimmten Situationen erleichtert.
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So, habe mich endlich durch Ali Smiths "Es hätte mir genauso" geackert. War leider zu großen Teilen kein Lesevergnügen, ich musste mich eher zwingen, danach zu greifen. Was vielversprechend begann, driftete irgendwie mehr und mehr in Belanglosigkeiten und Nebenstränge ab. Schade, denn die originelle Idee hätte mehr hergegeben. Vielleicht kann ich auch einfach nur nicht mit dem Schreibstil von Smith. Das war jetzt mein zweites und vorerst letztes Buch von ihr, hsb ich entschieden.
Nun begonnen: Karine Tuil, "Die Gierigen".
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Update zur Papillonhündin der Freundin: Phoebes Zustand hat sich leicht gebessert, sie darf jetzt auch raus aus der Sauerstoffbox. Allerdings hält ihr Bindegewebe am Bauch nicht gut, sodass für die jetzige Woche eine Bauch-OP amgedacht ist...
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Eine Freundin von mir hatte als Ersthund einen Kleinen Münsterländer. Sie lastete ihn über Agility und Longieren aus, was gut zu funktionieren schien. Soweit ich mich erinnere, konnte der Hund auch viel freilaufen, Jagdtrieb war da nicht so das Riesenproblem.
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Klar kann man als Anfänger einen (erwachsenen) Hund aus dem Tierschutz aufnehmen. Im Tierschutz finden sich ja bei weitem nicht nur verkorkste Hunde. Viele Hunde verlieren unverschuldet ihr Zuhause - durch Trennung, Umzug, Jobwechsel, Todesfälle etc. Es gibt im Tierschutz zuhauf auch unkomplizierte Hunde. Und gerade bei erwachsenen Hunden besteht ein Vorteil auch darin, dass sie charakterlich bereits gefestigter sind.
Von einem Hund aus dem Auslandstierschutz würde ich in eurem Fall aber eher abraten, bzw. nur dazu raten, wenn der Hund auf einer inländischen Pflegestelle lebt, wo ihr ihn auch besuchen und persönlich kennenlernen könnt - das scheint euch ja wichtig zu sein.
Aber es gibt ja auch viele Inlandstierheime, also warum nicht einfach diese kontaktieren, beraten lassen...?
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Ich versuche auch imemr meine Hunde von Pfützen und Tümpeln fernzuhalten, v.a. wenn die schon irgendwie schmutzig aussehen.
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Ich finde diesen "Whataboutism" in der Diskussion seltsam. Also dieses "Ja, aber was ist mit xy?" Sagt ja keiner dass Hausnummer Stachelhalsbänder oder Teletakt das einzig Peoblematische in der Hundehaltung sind, aber irgendwo wird eben ein Anfang gemacht.
Und es macht halt einen Unterschied, was die Intention eines Hilfsmittels ist. Dass man den Hund damit körperlich korrigieren kann sodass es ihm unangenehm bis schmerzhaft ist, das idt ja die Intention gewisser Hilfsmittel. Hingeen ist das bei einem Geschirr ja nicht so, sondern da geht es ja erstmal nur um Sicherung des Hundes. Dass es auch Geschirre gibt die alles andere als angenehm für den Hund sind stimmt, aber die wenigsten werden sich ein Geschirr holen um dem Hund damit bewusst Schmerzen oder Unwohlsein zufügen zu wollen.
Schusswaffenverkäufe/handel werden hierzulande ja auch reglementiert eben weil sie dafür gemacht sind auf jemand oder etwas zu schießen. Und Gläser nicht auch wenn man jemanden damit ordentlich verletzen und zurichten kann. Aber das ist halt nicht der eigentliche Zweck eines Trinkglases.
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Meine Tierärztin hält 2 Irish Setter und arbeitet mit denen auch (Mantrailing und Dummy). Die können auch freilaufen, soweit mir das bekannt ist.
Generell sind mir die Setter als durchaus arbeitsfreudige, lebhafte Hunde bekannt. Ein paar die ich so kenne wurden halt eher nur als Familienhunde mit bissl "for fun Longieren" oder Ähnlichem angeschafft, die empfand ich dann als seeehr hibbelig, reizoffen und mühsam. Aber das spricht ja eigentlich dafür, dass diese Hunde durchaus wirklich was leisten wollen!
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Ich hatte eine ganz dünne 5Meter-Schleppleine aus Biothane. Die war wirklich irre leicht und das Material mag ich sowieso gern, da es sich leicht reinigen lässt.
Mit einer längeren Schleppi käme ich nicht klar, allerdings hängt das sicher auch von der Umgebung ab. Im Wald bleibt so eibe Schleppi halt schnell mal hängen und für belebte Strecken finde ich sie auch eher unpraktisch.
Mein Rüde läuft daher wenn er wegen Radius/Jagdverhalten mal wieder an der Leine bleiben muss an der Flexileine. Kann ich einfach besser händeln^^