Zum Absichern am Wasser kann ich einen Anbindepflock empfehlen.
Genau... so Metall-Anleinepflocks gibt es in Tierfachgeschäften schon um wenige Euro. Wir hatten ein oder 2 davon beim Campen mit 4 Hunden mit neulich, die waren echt superpraktisch!
Ich würde auch zu Deckentraining raten. Eventuell hilft dem Hund auch ein Kauteil dabei, runterzukommen.
Und davor würde ich auch Gassi gehen. Nicht unbedingt ewig lange, aber eben so, dass er anschließend schon eher bereit ist mal zu ruhen.
Interessiert er sich denn ganz konkret vor allem für die Köder?
Ich denke auch, so ein bisschen eigene Einstellungssache ist das auch. Natürlich ist das nicht immer so - mein Chihuahua bleibt tiefenentspannt auch mehrere Stunden alleine, während die Yorkiehündin massive Trennungsangst hat und eigentlich nur zum Einkaufen oder wenn überschaubare Termine anstehen, mit ihm gemeinsam alleingelassen wird.
Aber ich habe auch 2 Freundinnen mit Kleinhunden vom Züchter (ein Havaneser, ein Papillon), denen es von Welpenalter an sehr schwer fiel, die Hunde mal "ziehen" zu lassen, also sie z.B. alleine zu lassen, und das hat sich auf die Hunde schon soweit übertragen, das Alleinebleiben nur mit einer gewissen Grundanspannung des Hundes geschieht.
Aber Alleinebleiben ist etwas, was man ja ganz gut trainieren kann, wenn eben keine starke Trennungsangst vorherrscht, und ich denke, das werdet ihr daher gut hinbekommen, ich würde es vor allem regelmäßiger, ja am besten täglich zumindest für kurze Zeitspannen, üben, es mehr oder weniger einfach in den Alltag integrieren, damit es für Sasa nichts Besonderes mehr ist.
Was deinen Mann betrifft, kann ich mich den Vorschreibern eigentlich nur anschließen: Hunde teilen mit jedem Zweibeiner andere Dinge. Ich wollte anfangs zwecks "perfekter" Erziehung z.B auch, dass meine Familie sich Rex gegenüber genauso verhält wie ich. Aber das geht halt einfach nicht, da jeder Mensch anders ist. Meinen Opa liebt Rex heiß und innig und vertraut ihm total, bei Spaziergängen lässt Opa sich von ihm aber viel durch die Gegend ziehen. Meine Mama liebt beide Hunde und ist eine wichtige Bezugsperson für sie, würde aber z.B. nie solo einen größeren Ausflug mit den Hunden machen. Und sie stauben bei ihr auch immer mal wieder was ab, wenn sie kocht oder isst und betteln bei ihr dementsprechend vehement, ist halt so.
Ich würde also das Augenmerk weniger auf "Perfektion" im Umgang deines Mannes mit Sasa legen. Ja mei, dann bekommt sie Leckerlis von ihm halt auch, wenn sie Übungen nicht einwandfrei ausführt. Dann darf sie beim Spazierengehen mit ihm halt auch mal Sachen machen, die du kritisch siehst. Der Bindung der beiden wird das bestimmt nicht schaden.
Wichtig ist, denke ich, dass dein Mann und Sasa einfach Zeit miteinander verbringen - selbst wenn die hauptsächlich aus Kuscheleinheiten oder Gassi besteht. Auch das sind ja gemeinsame Erlebnisse, die zusammenschweißen. Vielleicht kann er ja generell öfter mit Sasa allein zuhause bleiben während du was außer Haus erledigst. Und vielleicht kann er dir auch täglich oder zumindest jeden 2. oder 3. Tag eine Gassirunde "abnehmen".
Einen Border Collie sehe ich da jetzt auch nicht unbedingt. Man neigt bei schwarz-weißen Mischlingen irgendwie oft dazu, da gleich einen Border Collie zu sehen, was wahrscheinlich der Popularität der Rasse geschuldet ist. Wer kennt schon typisch rumänische Hunderassen - okay, außer einige absolute Rasseprofis hier im Dogforum?
Prinzipiell finde ich nun nicht, dass das Verhalten von Mina hochproblematisch klingt. Nichtsdestotrotz finde ich es nicht in Ordnung, dass der Verein sie an jemanden ohne Hundeerfahrung vermittelt hat, wenn sie schon Baustellen wie z.B. Futterneid bei dem Hund sehen. Das spricht nicht für die Seriosität der Orga. Daher würde ich Mina auch nochmal gründlich tierärztlich untersuchen lassen, um festzustellen, ob sie körperlich wirklich gesund ist.
Zum Auslastungsthema möchte ich nur sagen: Es gibt ganz viele engagierte, übergewichtige HundehalterInnen! Das hat wirklich wenig mit dem Gewicht zu tun. Auslastung für den Hund sollte ja in erster Linie mentale Forderung und Förderung bedeuten und dafür muss man sich als Mensch nicht zwingend total viel bewegen und supersportlich sein!
Schau doch mal hier im Forum in den Hundesport-Themen, da gibt es einiges, was problemlos auch für nicht ganz fitte Menschen zu machen ist: Unterordnung/Obedience, Nasenarbeit wie Zielobjektsuche, Dummytraining, Hoopers Agility, Tricksen... die Möglichkeiten sind da schier endlos.
Allerdings brauchst du dir darum jetzt im Moment noch gar keine so großen Gedanken zu machen, denn Mina wird in den nächsten Monaten eh sicherlich genug mit den Hausregeln und dem Erkunden der Welt zu tun haben. Das reicht für einen Junghund eigentlich schon, wenn man keine hundesportlichen Ambitionen á la Turniergehen hat (und selbst dann kann man auch später noch durchstarten).
Schleppleine habe ich noch keine, meine Freunde meinten, das wäre am Anfang noch nicht so gut.
2x waren wir auch im Wald, da war es für die anderen Runden zu heiß.
Wald ist super, und für viele Hunde, die nicht gerade stark jagdlich motiviert sind, auch am entspannendsten, weil man je nach Gebiet nicht ständig Begegnungen hat und nach Herzenslust am Weg geschnüffelt werden kann. Ich würde eher ruhige, reizarme Runden bevorzugen am Anfang. Natürlich auch mal dahin gehen, wo etwas mehr los ist, damit sie es kennenlernen kann, aber nicht täglich und nicht für einen langen Zeitraum. Sie ist ja wirklich erst wenige Tage bei dir.
Eine lange Leine würde ich aber tatsächlich empfehlen, damit sie in ihrem eigenen Tempo die Welt erkunden kann, solange Freilauf noch nicht möglich ist. Das Gehen an kurzer Leine ist gerade für junge Hunde oft sehr anstrengend und dann können sie auch nicht ihr eigenes Tempo wählen, sondern müssen sich eher dem Menschen anpassen.
Die Entscheidung für oder gegen Mina kann dir natürlich niemand abnehmen. Ich persönlich halte gerade bei Anfängern ja erwachsene Tierschutzhunde mit gefestigtem Charakter und bereits bekannten Eigenschaften oft für die bessere Wahl. Aber mein erster Hund kam auch als Jungspund aus dem Tierschutz zu mir obwohl wir ein erwachsenes Tier wollten. Die Entscheidung für ihn haben wir nie bereut, auch wenn pubertäre Flausen natürlich anstrengend sein können und die Persönlichkeit sich noch entwickelt. Ich würde sagen, im Endeffekt muss man einfach auf Herz und Kopf hören, wenn beides ja zu dem Hund sagt, wird es passen. Bleiben große Unsicherheiten bestehen - etwas Unsicherheit ist ja anfangs immer normal wenn ein Lebewesen einzieht - würde ich die endgültige Übernahme überdenken.
Ich füttere Rex, der bei Dosenfutter eher sensibel ist, nach wie vor mit:
Dog's Love ClassicHuhn und Pute
Rosie's Farm Slow Cooked Chicken & Turkey und
Wolf of Wilderness Wide Acres Huhn
und bin sehr begeistert :) Dog's Love füttere ich ja schon seit Jahren, in meinem neuen Zuhause gibt es aber keine nahe Bezugsquelle und online bestellen ist bei der Marke nur eingeschränkt möglich, darum habe ich vorsichtig um die beiden anderen Marken erweitert, die ich ganz unkompliziert bestellen kann online.
Jasmin bekommt nach wie vor querbeet. Nur "exotische" Fleischsorten verfüttere ich nicht, also keinen Wasserbüffel, Strauß, Känguruh etc.
Irgendwie sieht man Yorkis kaum mehr, hab' ich das Gefühl. Wäre ehrlich auch die letzte Rasse gewesen, auf die ich gekommen wäre und jetzt denk ich mir oft, es wird nur noch Yorkis oder Biewer bei mir geben
Leider stimmt das wirklich - dabei sind es echt tolle kleine Hunde. Jasmin freut sich immer total bzw. reagiert superneugierig, wenn wir irgendwo einem anderen Yorkie begegnen - allerdings hat sie ja auch die ersten Lebensjahre inmitten von einem Haufen Yorkies verbracht
Mir fällt auf, dass auch viele ältere Menschen mich auf meine Jasmin ansprechen. Die sind ganz angetan und begeistert, weil sie die Rasse noch von früher erkennen bzw. ab und zu erzählt mir dann auch jemand, dass er früher auch mal einen Yorkie hatte.
Ich war ja ab dem Einzug von Rex überzeugt, dass hier auch zukünftig nur Tierheimhunde einziehen werden, und dementsprechend wenig festgelegt auf eine bestimmte Rasse. Dass es ein Yorkie werden würde, hätte ich aber irgendwie nie gedacht
Von Jassi bin ich schon seeehr angetan Sie ist so ein lieber, schmusiger, anhänglicher Hund, kann aber auch richtig albern-ausgelassen sein, wird wohl immer was Welpenhaftes an sich haben (sowohl optisch als auch vom Verhalten), interessiert sich null für Wild und kann auf unseren Touren eigentlich immer frei laufen (sie muss halt in der Stadt an der Leine bleiben an Straßen - Ausnahmen sind z.B. Hintergassen oder ruhige Alleen), sie ist friedlich mit anderen Hunden...
Laut kann sie halt schon sein, wobei das bei ihr meist aus Aufregung/Ängstlichkeit resultiert, sie hatte es ja nicht immer so gut wie jetzt.
Ich finde die Kleinen auch sehr praktisch. Wenn wir irgendwo im Auto mitfahren brauchen meine zwei kaum Platz. In den Öffis kann ich sie in einem Hundekoffer, -rucksack oder -tache transportieren und spare mir dadurch das Ticket für die Hunde.
Sie werden auch eher mal wo geduldet/erlaubt, ich zB darf meine ja zur Arbeit mitnehmen. Weiß nicht ob das mit zwei Riesenhunden auch ginge^^
Ach ja, und ich wohne im 2. Stock ohne Aufzug. Das ist mit zwei Kleinen, die ich mühelos hochtragen könnte, natürlich auch cooler. Die Deutsch-Kurzhaar-Hündin meiner Freundin tut sich auf meiner Treppe altersbedingt schon eher schwer.
Bei Senioren ist das völlig normal, dass sie besonders hitzeempfindlich sind. Übergewicht ist natürlich absolut nicht optimal, aber das weißt du ja vermutlich selbst.
Ich denke, am besten ist es, die größte Runde des Tages in den Morgenstunden zu gehen, wenn es noch kühl ist. Also wirklich so um 5 oder 6 Uhr herum. Und den restlichen Tag würde ich nur zum Lösen hinausgehen.
Falls sie sich gerne abkühlt, wäre es natürlich super, mit ihr regelmäßig ans Wasser zu fahren, wenn es da Möglichkeiten gibt.
Natürlich musste ich auf unserem Campingtrip im Juni in Salzburg auch ein bisschen die Gegend erkunden - bei heißen Temperaturen natürlich leider nur sehr eingeschränkt möglich. Aber neben unserer Wanderung auf den Hausberg der Stadt Salzburg waren wir auch im Naturpark Buchberg unterwegs - also wieder ich solo, mit den vier Hunden
Ausgangspunkt unserer Tour war das Schloss Mattsee. Erstmal ging es dann auch am See entlang.
Für mich klingt das Training ziemlich unprofessionell bzw. scheinen die TrainerInnen dort nicht mit deinem Hund gescheit umgehen zu können. Das ist schade, gibt es aber leider auch. Die Qualität einzelner Vereine entscheidet sich halt auch sehr stark. Leider habe ich den Eindruck, gerade in den Basisgruppen gibt es oft genug noch ein ziemlich merkwürdiges Training - viel zu lange, die Hunde werden überfordert, Fußlaufen und andere Basics werden nicht sauber und freudig aufgebaut...