Wuhuu, unser neues Zelt ist da und somit muss dieses natürlich schnellstmöglich getestet und eingeweiht werden
Also geht es für uns am Wochenende hoffentlich - sofern das Wetter mitspielt und uns nix anderes unsere Pläne durchkreuzt - zum Campen nach Bad Tatzmannsdorf oder Gmünd :) Natürlich mit allen 4 Wauzis.
Du schreibst ihr habt euch direkt Hilfe geholt, als das Problem aufrat, also Hundetrainer? Was wurde da denn geraten und trainiert?
Wie verhält euer Hund sich denn draußen beim Spazierengehen so generell? Entspannt? Schnell mal drüber? Gestresst?
Seid ihr sehr oft mit ihm an für ihn aufregende Orte gefahren? Da kann sich dann natürlich sehr rasch die blöde Verknüpfung Autofahren = Action! aufbauen. Die wieder loszukriegen ist je nach Hund nicht so easy. Ist aber schwer auf die Ferne konkrete Tipps zu geben, wenn man euren Hund nicht kennt.
Man muss aber doch nicht wahllos Kontakte zulassen, damit ein Hund untwrschiedliche Hundetypen kennenlernt. Gerade bei Welpen und Junghunden können negative Erfahrungen sich ja auch sehr stark einprägen. Da ist es schon besser, man lässt seinen Vierbeiner nicht einfach zu jedem Fremdhund hin.
Auch negative Erfahrungen können gute Erfahrungen sein, durch die ein Hund lernen kann. Ich denke schon, daß manche Unverträglichkeit selbst gezüchtet ist durch keinen oder wenig Kontakt zu anderen Hunden. Gestern erst passiert, Hund kam uns an der Leine entgegen, wollte ganz freundlich Kontakt aufnehmen und was machte der Halter? Hielt ihn fern und zog ihn hinter sich her. Durch sowas kann ein Hund sicher verknüpfen "wenn wir fremde Hunde treffen, passiert was Blödes" (und blöd kann in dem Fall auch sein, Kontakt aufnehmen zu wollen und nicht zu dürfen, sowas kann Frust erzeugen). Meiner Meinung nach kann ein Hund aus jedem Kontakt zu anderen Hunden was lernen, grad auch zu Fremdhunden. Mit bekannten geht man doch immer gleich um, das kann das Verhaltensrepertoire begrenzen. Ich denke schon, daß Kontakte viel zu oft grundlos verhindert werden seitens vieler Halter, auch nach dem was man von Hundeschulen so mitbekommt. Es ist doch nicht so, daß fremde Hunde nichts anderes wollen als andere Hunde zu verprügeln, die meisten sind zumindest insoweit verträglich, als daß sie andere Hunde einfach ignorieren oder verständlich machen, daß sie an Kontakt nicht interessiert sind. Das können Hunde untereinander recht gut, sofern sie es denn gelernt haben.
Du, ich gehöre auch eher zur Fraktion entspannter Halter und lasse auch mal Fremdhundkontakte zu. Aber ich erwarte schon dass Hunde ferngehalten werde wenn meine Hunde bzw ich signaliaiwren dass kein Kontakt gewünscht ist und dränge mich umgekehrt nicht auf.
Wenn ein Besitzer seinen Hund fernhält kann das ja gute Gründe haben. Krankheit, Flöhe, Giardien, Läufigkeit, Training, Angst/Aggression des Hundes, schlechte Erfahrungen mit der Rasse die man selbst hat, keine Zeit, keine Lust...
Hundegegnungen haben wir im Welpen- und Junghundealter wie folgt aufgebaut: Ausgewichen, abgesetzt , klick für blick, ggf. einen Schritt vor den Hund gemacht und die Aufmerksamkeit zu bekommen. Dasselbe dann irgendwann im Vorbeilaufen an Fremdhunden. Sie hat feste Hundekumpels und Hundebegegnungen laufen nicht wahllos.
Da liegt wohl auch das Problem. Hundebegegnungen als Welpe/Junghund sind Gold wert. Wie soll ein Hund lernen, unterschiedliche Hundetypen einzuschätzen, wenn es nur ausgewählte Kontakte gibt? Daraus kann wohl auch eine Unsicherheit resultieren. Außerdem wird sie grad erwachsen
Man muss aber doch nicht wahllos Kontakte zulassen, damit ein Hund untwrschiedliche Hundetypen kennenlernt. Gerade bei Welpen und Junghunden können negative Erfahrungen sich ja auch sehr stark einprägen. Da ist es schon besser, man lässt seinen Vierbeiner nicht einfach zu jedem Fremdhund hin.
Ich gehe zwar nicht soo oft essen - in den letzten Monaten allerdings war ich öfter mal -, nehme die Hunde aber gern mit. Warum? Weil sie halt meist eh mit dabei sind und ich sie zB auch zu Treffen mit FreundInnen und Bekannten in 9 von 10 Fällen mitnehme.
Ultrafeine Lokale interessieren mich nicht, ich mag es bodenständig und "normal", also einfach mal Italiener, Asiate, österreichische Gasthäuser... Da sind Hunde ja üblicherweise nie ein Problem. Meine Hunde schlafen bzw liegen meist einfach in dieser Zeit, hin und wieder ist einer anfangs vielleicht ein wenig unruhig, aber sie merken dann ja recht rasch, dass sie jetzt Sendepause haben. Das geht hier eigentlich sehr entspannt, das Essengehen mit Hund. Hab auch schon, als ich zB mit meinem Projektteam (ehrenamtliches Projekt) essen war und die Humde dabeihatte, Komplimente für das unauffällige Benehen dieser bekommen.
Meine Hunde können beide "Rolle", wobei sie als Zwerge eh nicht prädestiniert für Magendrehung sind. Aber auch einem größeren Hund würde ich das Kommando durchaus beibringen, wenn er daran Freude hat. Meine Hunde führen das Kommando ganz gerne aus. Jasmin hat es auch ein paar Mal schon einfach so gebracht, einfach weil sie's gelernt hat und lustig findet.
Gerade Jasmin, also mein Yorkie-Dorkie, ist aber eh extremer Wutzelhund. Die wälzt sich andauernd im Gras, im Bett und sogar auf Asphalt, das ist bei ihr ein Aufdruck von Freude bzw. (freudiger) Erregung, ist halt so ihre Macke. Dabei kommt es dann auch mal vor, dass sie eine ganze Rolle hinlegt.