Beiträge von tinybutmighty

    Hallo,

    zunächst einmal tief durchatmen. Das ist gerade eine blöde Situation, aber du scheinst dich selber emotional gerade extrem fertigzumachen und damit ist weder die noch den Hündinnen geholfen. Leichter gesagg als getan, klar!

    So wie dich das für mich liest, ist Lotte ein wirklich sehr unsicherer Hund, der sehr viel Rückhalt, Bestätigung und Struktur benötigt. Der Einzug von Liesel war für sie eine große Veränderung, und das stresst sie sehr.

    Die Frage ist halt, wie anpassungsfähig du Lotte einschätzt - könnte es sein, dass sie mit Liesel besser zurechtkommr, wenn die raus aus der wilden Welpenphase ist? So oder so denke ich aber, die nächsten Wochen und Monate erfordern von dir ganz viel Einsatz, Management und Kontrolle.

    Liesel muss lernen, dass die Ersthündin nicht belästigt, nicht genervt, nicht bedrängt wird. Und da würde ich durchaus mal deutlicher werden, wenn das Welpi eh selbstbewusst ist. Oberste Priorität hat der Schutz der Ersthündin!

    Was getrennte Spaziergänge betrifft, so würde ich die schon auch einplanen, sooft das geht. Lotte und Liesel sind ja sehr verschieden und ich denke, getrennte Runden wären gerade für Trainingszwecke wichtig, aber auch, damit jede auf ihre Kosten kommt.

    Drinnen würde ich wohl auf Hausleine und Begrenzung setzen, damit Lotte zur Ruhe kommen kann und nicht vom Zwerg genervt wird.

    Das ist halt schon eine unbequeme Situation, die Zeit in Anspruch nehmen kann. Du solltest dich ganz ehrlich fragen, ob du das leisten kannst und willst. Wenn die Zweifel zu groß sind, würde ich zur Abgabe des Welpen raten. Die Züchterin wird ja vermutlich vernetzt sein und ein Corgiwelpe aus seriöser Zucht bekommt bestimmt recht rasch ein passendes Zuhause.

    Da wird man dir hier leider nicht wirklich weiterhelfen können, zumal wir ja nur Deine Schilderung kennen und nicht wissen, inwiefern dies den tatsächlichen Haltungsbedingungen entspricht.

    Heute auf 1,5stündiger Waldrunde bei miesem Wetter hatten wir nur eine Begegnung. Sehr plüschiger, riesiger Aussierüde, dr sich unserem Rudel (7 Hunde) gerne angeschlossen hätte :tropf:


    Am Nachmittag waren wir nochmal ca 40 Minutebn im Wald. Getroffen haben wir da einen English Cocker Spaniel und einen Wuschelhund (Coton?) der am Rad mitlief.

    Puh, für mich eine Kombination aus verschiedenen Faktoren wie Rasse, Charakter, Sozialisierung, Erfahrungen...

    Meine Yoekie-Hündin Jasmin ist mit ca 27 anderen kleinen Hunden aufgewachsen (Beschlagnahmung). Sie ist anderen Hunden gegenüber nicht wahnsinnig interessiert, durch überwiegend positive Kontakte sowohl zu Fremdhunden, die man 1x und nie wieder sieht, sowie festen Hundefreunden, legte sich das anfänglich doch eher ängstliche Verhalten recht rasch, Kontakt aufnehmen möchte sie allerdings nur je nach Gegenüber - sie mag kleine, ruhige, nicht aufdringliche Hunde eindeutig am liebsten, an Größeren, vor allem Stürmischeren, geht sie meist ohne großes Interesse vorbei.


    Mein Chihuahua Rex, charakterlich souveräne eigenständige Socke, wuchs als Einzelhund auf, bis er 3,5 Jahre alt war, dann kam Jasmin dazu. Er hatte von Junghundalter an viele Kontakte (ich habe das damals sogar noch lässiger gehandhabt als jetzt), ich denke, bei ihm war die intrinsische Motivation zu Artgenossenkontakten immer schon recht hoch, auch mit jetzt 7 Jahren ist er an Fremdhunden von sich aus oft noch interessiert, wobei die Motivation sich verändert hat - in Junghundezeiten ging es vor allem um Action und Spiel, jetzt eher ums "Abchecken" anderer Rüden und Interesse an Hundedamen.


    Mittlerweile wohne ich meist mit 5 Hunden unter einem Dach, also haben wir einen kleinen Merhundehaushalt. Ich glaube, am eigentlichen Interesse der einzelnen Hunde an anderen Artgenossen ändert das aber nicht viel.

    Krümel21 Ja, bei "Fuß" geht Rex automatisch in die Grundstellung. Ich weiß, dass manche das fürs RO anders aufbauen bzw dann umtrainieren, eben damit das nicht passiert. Aber oft finde ich es halt auch praktisch, das direkt in die GS kommen.


    Ich hab heute nach Ewigkeiten mal wieder "Steh" versucht, vllt. wäre ja wirklich in dem Fall ein "Fuß - Steh" am einfachsten?

    Wir hatten gestern wieder Rally Obedience und es hat echt viel Spaß gemacht und die beiden "Füchslein" waren sehr brav dabei :herzen1: Okay, der erste Durchgang war mit Rex schwierig, da er sehr unkonzentriert und schnüffelig war, aber Durchgang 2 und 3 liefen dann sehr anständig und er war ganz bei der Sache.

    Suki war gestern auch top, sie ist ja "eigentlich" noch nicht "Rally-reif", aber wir hatten es gestern richtig schön miteinander, sie war superaufmerksam, himmelte mich die meiste Zeit über tatsächlich an und absolvierte die Übungen richtig gut :bindafür: Natürlich kann sie da noch nicht alles perfekt, z.B. die Linkswendungen (wir arbeiten langsam daraufhin...) und bei "Hund umrunden" stelle ich mich meist nur vor sie oder geh nur nen Halbkreis um sie, weil sie die nötige Steadiness meist noch nicht hat. Aber mit ihr zu arbeiten macht auf jeden Fall auch echt Spaß :herzen1:

    Eine Frage habe ich noch, wie macht ihr das mit dem Schild "Vorsitz - Hund links herum", wenn kein "Halt" danach gefragt ist? Also dass der Hund sich nicht augenblicklich neben euch in die Grundstellung schmeißt? Eigenes Kommando? Körpersprachliche "Hilfe"?