Beiträge von tinybutmighty

    Hmm, manchmal stolpere ich durch eine Rezension erst über ein Buch und dann schreckt mich diese entweder ab oder macht mich neugierig. Wenn ich die Thematik interessant finde und die genannten Kritikpunkte jetzt nicht als total dramatisch empfinde, überwiegt meist die Neugier.

    Im Vorhinein lese ich Rezensionen tatsächlich eher selten bewusst, hin und wieder halt mal...

    Dafür lese ich Rezensionen gerne im Nachhinein, z.B. eben die Sterne-Bewertungen auf Portalen wie Amazon. Oder Besprechungen, wenn ein Buch mich aus irgendeinem Grund entweder besonders packt oder berührt oder aber mich ratlos und unbefriedigt zurücklässt. Wird sicher so sein, dass manchmal diese Rezensionen im Nachhinein dann auch meine eigene Beurteilung beeinflussen.

    Ein besonders extremes Beispiel dafür ist wohl Yanagiharas "A Little Life". Ich habe es ja wirklich gerne gelesen und bis spät in die Nacht hinein, weil's mich einfach nicht losließ. Meine Rezension hier über dieses Buch war auch sehr positiv und wohlwollend.

    Mittlerweile habe ich einige Rezensionen und Kritiken dazu gelesen und das hat auch meine Meinung zu dem Buch verändert. In dem Fall finde ich das aber tatsächlich gar nicht so übel, weil ich dadurch dazugelernt habe. Also ich hatte die Kritikpunkte, die daran geäußert werden, selbst einfach nicht so im Kopf bzw. hatte mich mit den dadurch entstehenden Problematiken nie so recht befasst - erschien mir dann aber alles sehr einleuchtend und ließ mich den Hype um den Roman anders sehen und ich hinterfragte dadurch auch, wie ich das Buch eben wahrgenommen und empfunden hatte.

    Warum will in euren Kopf nicht rein, dass euer Welpe NICHT aggressiv, sondern ein ganz normales Hundebaby ist? Lies dich doch mal hier im Forum durch die Welpen-Themen - da wirst du sehen, dass Welpen nun mal ihre Zähne einsetzen, mit dem Maul erkunden und eben erst das Zusammenleben mit Menschen erlernen müssen.

    Euer Hund ist NICHT schwierig, ihr seid nur mit völlig falschen Vorstelllungen an die Hundehaltung rangegangen. Und leider scheint es euch ordentlich an Empathie und Geduld zu fehlen. Ihr lasst euren Hund immer wieder alleine mit seiner Angst, ihr erfüllt seine Bedürfnisse nicht, ihr straft und ignoriert!

    BITTE reflektiert das doch, ansonsten wäre es wirklich die einzige dem Welpen gegenüber faire Vorgehensweise, ihn an ein sachkundiges, liebevolleres Heim zu vermitteln.

    Jasmin ist ja eigentlich eine wirklich souveräne Schwimmerin. Wirklich schade, dass das Wasser dennoch nicht ihr Element ist.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Da ist sie tatsächlich mal NICHT Richtung Ufer geschwommen, sondern hat umgedreht und ist zurück zu mir geschwommen, awww.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Wasserratte leider nur in dem Sinne, dass sie, wenn sie nassgeworden ist, wie eine kleine Ratte aussieht ;)

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Rex tut ein wenig schwimmen gerade auch gut aufgrund seines Beinchens.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Rex ist ein weniger souveräner Schwimmer als Jasmin... er wirkt immer ein wenig unelegant dabei :P

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Erwachsene Tierschutzhunde können oft einfacher sein als Welpen. Man muss nur hier im Welpen- und Junghundebereich querlesen, dann sieht man, dass es gar nicht so wenige Leute gibt, die mit einem Hundebaby und dessen speziellen Bedürfnissen überfordert sind. Nachteil bei einem Welpen/Junghund ist natürlich auch, dass man in den ersten 1 bis 2 Lebensjahren nur reduziertes Programm machen kann.

    Im Tierschutz gibt es gar nicht so wenige Hunde, die ihr Zuhause aufgrund äußerer Umstände verloren haben, die sind dann in vielen Fällen völlig normal händelbar und haben vielleicht sogar schon etwas Grunderziehung genossen.

    In einem seriösen Tierheim/Tierschutzverein wirst du aber auch entsprechend beraten werden, man wird dir da keine Hunde aufschwatzen, die nicht anfängertauglich sind.

    Ich würde für meine Hunde ja mein letztes Hemd geben. Sie sind echt mein Ein und Alles.

    Trotzdem finde ich auch, es muss nicht immer alles komplett ausgeschöpft werden und es muss auch nicht immer das Neueste, Modernste sein.

    Mein Rüde z.B. mit Kreuzbandriss und PL:

    Da wurde mir in Klinik 1 ein CT als praktisch alternativlos verkauft. Habe 600 Öcken dafür bezahlt.

    Genutzt hat es mir letztens Endes nichts, ich habe in einer anderen Klinik operieren lassen, um die CT-Ergebnisse habe ich dann praktisch betteln können bei Klinik 1 und letztlich war damit dann nichts anzufangen.

    In der operierenden Klinik wurde ein Röntgen als völlig ausreichend betrachtet. Und das kostet halt nur um die 100 Euro.

    Will damit keineswegs abstreiten, dass bildgebende Verfahren wichtig und richtig sind! Aber manchmal gibt es halt auch durchaus legitime und günstigere Alternativen... das weiß ich jetzt und würde zukünftig deshalb wohl genauer nachfragen, wie was wann.

    Klinik 1 hätte TPLO gemacht, standardmäßig, Kostenpunkt zusammen mit der PL-OP 3000 bis 3500 Euro.

    Und ich war völlig fertig, als ich dann woanders operieren ging und dort aus der geplanten TTA Rapid, die ich ebenfalls bezahlt hätte, eine schnöde Kapselraffung wurde, weil die TTA bei meinem Hund gar nicht wirklich gescheit durchführbar gewesen wäre. Das Ergebnis kann sich aber bis jetzt sehen lassen, auch meine Physio z.B. ist sehr zufrieden damit. Gekostet hat mich der Eingriff letztlich "nur" 2000 Euro.

    Ja, ich würde für meine Hunde alles bezahlen, ich war ja auch durchaus so, dass ich in der operierenden Klinik anfangs meinte, unbedingt die TTA durchführen lassen zu wollen. Aber durch die jetzige Erfahrung habe ich gelernt, dass manchmal auch kostengünstigere Alternativen nicht unbedingt schlecht sein müssen.

    Keine Sorgen wegen HD

    Warum ist das konkret eine Sorge bei Euch oder hat der/die TE das erwähnt?

    HD bei großen Hunden ist sicher mies, aber Probleme mit dem Bewegungsapparat gibt es halt in jeder Hundegröße... bei den Kleinen tritt ja z.B. PL dafür häufiger mal auf.

    Ich fürchte, man muss da immer drauf gefasst sein, dass gesundheitlich irgendwas sein kann...

    Weiß nicht, ob es irgendwo schon mal geschrieben wurde, aber besteht nicht die Gefahr, dass der Hund dann doch - entgegen seinem Rasseprofil - bestimmte Aktivitäten nicht mag / macht?

    Natürlich besteht das Risiko, aber soweit ich mich erinnern kann, hat die themenerstellende Person selbst geschrieben, ihre Vorstellungen seien der "Idealfall" und Anpassungen wären möglich, sollte der Hund sich doch als nicht geeignet für manche der Wunsch-Aktivitäten erweisen.

    Es geht hier ja um Lebewesen, da gibt es nie eine Garantie.