Beiträge von tinybutmighty

    Ich hoffe doch, der Hund hat in der Nacht Zugang zu Wasser?!

    Ich würde einen Hund nachts nie in eine Box sperren, außer nach einer OP oder so!

    Je nach Maßen der Box verbietet das, wie bereits erwähnt, außerdem bereits das Tierschutzgesetz - aus guten Gründen.

    Ja, die Box mag zum Training der Stubenreinheit bequem für den Menschen sein, notwendig ist sie dafür aber wirklich nicht, man bekommt Hunde auch ganz ohne nächtliches Einsperren stubenrein.

    Meiner Ansicht nach wurde die Box von euch generell fragwürdig aufgebaut, da der Hund ja anfangs bereits protestierte, wenn er hineinmusste. Das ist ein Hundebaby, das nun einmal viel Nähe und Körperkontakt braucht, nicht viel anders als ein Menschenbaby. Ich finde es ehrlich gesagt grausam, ein so hochsoziales, hilfloses Lebewesen einfach wegzusperren, nur um die ein oder andere Pfütze zu vermeiden...

    Glückwunsch :party:

    Wir dürfen im Herbst auch wieder zum RO... Rex hatte ja Patella-und Kreuzband-OP, aber die Physio meinte, Rally darf er gerne weiterhin betreiben =)

    Vielleicht wage ich mich dann sogar mal an ein Turnier :pfeif:

    Bei mir ergibt es sich im Alltag schon hin und wieder, dass beide Hunde voneinander getrennt sind.

    Jetzt, als Rex z.B. durch Verletzung und OP länger Schonzeit hatte, kam es durchaus vor, dass er alleine bleiben musste, während Jasmin ihre Spaziergänge bekam.

    Oder ich nehme Jasmin ins Büro und zu Erledigungen mit, während Rex Zeit bei seiner Sitterfamilie verbringt.

    Die Hunde haben zum Glück kein Problem damit, zeitweise voneinander getrennt zu sein. Bei ihnen ist es auch eher friedliches Nebeneinanderherleben. Sie mögen sich schon, aber gerade Rex käme auch ohne Jasmin gut zurecht.

    Das Einzige, was hier kaum geht, ist Solozeit mit Rex, während Jassi zuhause bleibt, da sie starke Trennungangst hat. Ich hatte ursprünglich geplant, eben auch öfter mal abzuwechseln und zum Wandern mal Hund 1, dann Hund 2 mitzunehmen. Das mache ich jetzt halt kaum, stört mich aber auch nicht weiter.

    Zuletzt gelesen: "Unbound" von Tarana Burke

    Tarana Burke ist die Begründerin des vor ein paar Jahren viral gegangenen "me too"-Movements. Schon seit ihrer Jugend engagiert sie sich zu Themen wie sozialer Gerechtigkeit, Inklusion, gegen Gewalt und gegen Rassismus. Durch ihre Arbeit mit Schwarzen Mädchen und Frauen erkannte Burke im Laufe der Jahre immer stärker, wie viele von ihnen mit Traumata aufgrund s*xueller Gewalt leben mussten und wie häufig sie nicht ernst genommen, mit ihren Problemen alleingelassen oder in eine Schublade gesteckt wurden.

    Doch auch Burke selbst ist eine Überlebende: Sie wurde als kleines Mädchen v*rgew*ltigt und war jahrelang Opfer eines Nachbarburschen, der sie ebenfalls missbrauchte. Viele Jahre lang unterdrückte und verdrängte Burke diese schrecklichen Erfahrungen, sie konnte zudem auch gar nicht einordnen und benennen, was ihr da zugestoßen war. Scham- und Schuldgefühle waren ihre ständigen Begleiter.

    Je intensiver Burke sich engagierte, desto schwieriger wurde es für sie auch, die selbst erlebten Übergriffe beiseite zu schieben, bis sie sich ihren Traumata schließlich stellte und ihren Fokus änderte und sich seitdem vor allem gegen s*xuelle Gewalt und dessen verheerende Folgen engagiert. Sie klärt auf, zeigt auf, informiert, unterstützt, bietet Hilfestellung für Betroffene an.

    Bei ihrem autobiographischen Werk handelt es sich einerseits um eine fesselnde Darstellung ihres Werdegangs zur Aktivistin, andererseits aber auch um einen aufrüttelnden Erfahrungsbericht einer Überlebenden, die ihre Stimme gefunden hat und ihren Weg trotz der Verletzungen in ihrer Vergangenheit geht. Es ist sehr interessant, aus ihrer Perspektive als Begründerin des "me too"-Movements von ihren Gedanken darüber zu lesen - denn was Burke in ihrem Buch betont und auch bedauert, ist, dass der "me too"-Hashtag und die allgemeine Debatte über s*xuelle Gewalt wieder einmal viel zu oft auf Weiße Frauen zentriert war, während die Schwarzen Opfer, mit denen sie seit Jahren arbeitet, viel zu oft immer noch zum Schweigen verdammt sind, da sie von der Gesellschaft anders wahrgenommen werden und auch in ihren eigenen Communities häufig kaum Unterstützung erfahren.

    Ich fand diesen Erfahrungsbericht sehr lesenswert und auch berührend.

    Ich finde Schleckmatten super, war ja die letzten 1,5 Jahre meist mit insgesamt 5 Hunden in einem Haushalt, und die Schleckmatten haben hier dazu geführt, dass die Schnellfresser sich darauf konzentrieren, anstatt aus den Näpfen der anderen klauen zu wollen :pfeif:

    Und mein Chi findet sich Futter selbst erarbeiten scheinbar echt besser als nur aus dem Napf rausschlingen, muss da echt mal Futterspielzeug aufstocken gehen...

    Ich denke nicht, dass die TE sich ausgeklinkt hat, der Thread wurde doch erst vor 2 Tagen erstellt :ka:

    Ich bin ein wenig verwundert, dass Bretonen hier als solche Vollblut-Arbeitstiere dargestellt werden, ich dachte ja durchaus, dass die meist recht umgänglich und zB mit Nasenarbeit in einem "normalen" Ausmaß zufriedenzustellen sind, Hummel - habe ich das falsch verstanden?

    Mir erscheint es jedenfalls etwas weit hergeholt, sich da jetzt so auf das Auslastungsthema zu fokussieren der Hund scheint ja vielerlei Stressoren zu haben, aus dem Eingangsbeitrag geht für mich gar nicht wirklich hervor, ob der Hund nicht eh schon so "überflutet" und dauergestresst ist, dass mehr Programm evtl. sogar kontraproduktiv wäre?


    Ich wünsche jedenfalls alles Gute, da ich mir die Situation für alle Beteiligten irre belastend vorstelle :streichel: Und es scheint ja schon sehr, sehr viel Zeit, Aufwand und Geld in das Tier gesteckt worden zu sein, das finde ich sehr lobenswert..

    Meinem Rex geht es auch gut... seitdem die Pins draußen sind, wirkt er nochmal fröhlicher, die haben ihm wahrscheinlich einfach schon wehgetan.

    Wir haben noch ca. 2 Wochen lang Physiotherapie, ansonsten sollen wir die Spaziergänge langsam steigern, laut Physio geht das mit dem weiterem Muskelaufbau dann dadurch recht flott...

    Als Übungen empfohlen hat sie z.B. Wackelbrett und Wippe. Cavalletti und Co. sind auch okay, werden laut ihr jetzt aber nicht soo den weltbewegenden Unterschied machen. Ach ja, und durchs Wasser waten empfiehlt sie auch immer wieder, dank Fluss in der Nähe ist das zum Glück kein Problem für uns :)