Beiträge von tinybutmighty

    Ja voll, und er ist auch gar nicht mehr so Baby…

    Morgen haben wir die erste welpenstunde und ich hab ein Bisserl bedenken dass wir da fehl am Platz sind.

    So Windhunde sind ja sowieso nicht so wellig, aber er sieht schon so Hundig aus und kann seit ner Woche auch schon mit den großen mithalten beim rennen (okay, manchmal haut es ihn noch aus der Kurve 😂)

    Uuund? Wie war es denn? :sweet:

    Bei uns in der Klinik werden Ersatzband, TTA und TPLO gemacht.

    Ich würde mich mir nicht vorschreiben lassen welche Op Methode bei meinem Hund gemacht wird. Da finde ich die vorgehensweise von unserem Operateur richtig gut. Er hat uns die 3 ( es kann sein das er die Kapselraffung auch erwähnt hat, das weiß ich nicht mehr) Methoden vorgestellt und erklärt und dann mit uns eine Methode ausgesucht/seine Meinung gesagt wieso und warum er eine bestimmte Methode machen würde. Er hat auch gleich gesagt das wir das auch noch überdenken können, eine zweite Meinung einholen können und/oder im Internet recherchieren können.

    LG
    Sacco

    Da geht es aber auch darum, dass nicht jeder Chirurg eben jeden Eingriff gleich gut beherrscht :ka:

    Es gibt, so weit ich weiß und ich mich noch richtig erinner, 3 Methoden, das Ersatzband ( ich weiß gerade nicht wie sie heißt), TPLO und TTA.

    Bei einem Hund der ab mittel groß ist und agil würde ich immer nur die TPLO oder die TTA nehmen.

    Kapselraffung gibt es auch noch.

    Bei einem größeren Hund kommen aber eigentlich fast nur TTA Rapid und TPLO infrage.

    Was im Endeffekt gemacht wird, kommt halt auch auf den Operateur bzw. die Klinik an. In der Klinik, in der ich ursprünglich war, wird wohl immer TPLO gemacht, in der zweiten Klinik TTA Rapid.

    Bei Rex ging die geplante TTA Rapid dann aber ja leider nicht und es wurde eine schnöde Kapselraffung.

    Ich würde vor allem drauf achten, dass sich die Pfeife nicht abnutzt.

    So wie ich das rauslese, möchtest du sie ja eigentlich vor allem in Situationen einsetzen, in denen es darum geht, Gehorsam auch bei starken Reizen (z.B. andere Hunde) einzusetzen.

    Dann wäre es eine Überlegung wert, die Pfeife für den sogenannten "Superrückruf" aufzutrainieren und nachdem der Hund verinnerlicht hat, dass nach einem Rückruf via Pfeife etwas wirklich ganz Tolles auf ihn wartet (Super-Leckerli-Party mit Käse und Fleischwürfeln, Lieblingsball wird hervorgezaubert etc.), auch wirklich nur dosiert einzusetzen.

    und das nicht nur wegen der Überlastung, sondern einfach weil die Winkelung beim zweiten Bein meist die selbe ungünstige fürs Kreuzband ist.

    Bei meinem Rüden war wohl auch die unerkannte und somit nicht behandelte Patellaluxation ursächlich für den Kreuzbandriss.

    Jetzt, wo das rechte Bein operiert wurde (Kombi-OP Kapselraffung + PL-Korrektur) merke ich halt einen ganz deutlichen Unterschied, der mir früher leider nicht so auffiel. Er hält das rechte Bein jetzt sehr schön gerade, das linke ist immer noch eine merkwürdige Kombi aus breitbeinig und eingedreht, da Rex mein erster Hund ist und ich ihn halt nur so kannte, war das für mich leider einfach nicht ersichtlich....

    Jedenfalls tendiere ich aus diesem Grund ganz stark dazu, auch das linke Bein operieren zu lassen - also die PL -, um das Risiko für einen weiteren KBR zumindest ein wenig zu senken...

    Naja, und Agility und Hoopers und so machen wir halt keine Kurse mehr, das wäre leider einfach zu viel Belastung. Man muss das Schicksal ja nicht herausfordern...

    Natürlich geh ich im Alltag öfter die selben Strecken, aber eigentlich variiere ich gerne und oft. Am Wochenende unternehmen wir sowieso fast immer Ausflüge irgendwohin und gehen somit immer wieder woanders wandern und spazieren.

    Location (Foto auch schon bearbeitet)

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    Ergebnisse mit Sony Alpha 6000, Objektiv SEL182000, Einstellungen kriege ich auf meinem recht neuen Laptop gerade irgendwie nicht raus, bearbeitet in Lightroom

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    Für mich liest sich das Sozialverhalten deiner Hündin völlig normal. Das ist eine erwachsene, scheinbar recht souverän kommunizierende Hündin, die einfach nicht auf jeden Fremdhund Lust hat - schon gar nicht auf aufdringliche Rüden, die ihre Signale ignorieren oder auf fremde Hunde, die sie beim Verrichten ihres Geschäfts stören.

    Ich bin grundsätzlich auch Fan eines "goldenen Mittelweges" - meine Hunde haben auch Kontakt zu mir unbekannten Hunden, ich versuche allerdings, wann immer möglich, den Hund schon vorher einzuschätzen und bei Bedenken, weil er sich z.B. stürmisch nähert oder sonstwie unpassend für meine Hunde ist, den Kontakt einfach gar nicht erst zuzulassen. Kommt es zu blöden Situationen, reagiere ich je nachdem - meine Hunde dürfen durchaus auch mal selbst kommunizieren, dass sie das Verhalten eines Artgenossen gerade maximal bescheiden finden, aber wenn sie überfordert wirken oder der andere ihre Signale einfach nicht ernst nimmt, gehe ich natürlich dazwischen.

    Gerade wenn der Hund z.B. in Ruhe pinkeln möchte, würde ich als Besitzer nicht zulassen, dass ein Fremdhund da stört, sondern diesen abblocken/wegscheuchen und meinem eigenen Hund dadurch die Sicherheit vermitteln, dass ich für ihn da bin.

    Sorgen musst du dir jedenfalls keine machen, da deine Hündin völlig normal agiert.

    Zuletzt gelesen: "Strong Motion" von Jonathan Franzen

    Eines seiner früheren Werke, genauer gesagt sein zweiter Roman, erschienen 1992. Ja, ein begabter Schriftsteller war Franzen freilich auch damals schon - aber dennoch fiel es mir zunächst ziemlich schwer, in das Buch einzutauchen und mitzufiebern. Die ersten 100 Seiten erfordern ein gewisses Durchhaltevermögen, da es nicht nur schleppend vorangeht, sondern auch die Protagonisten nicht einfach sein und man ihnen nur sehr, sehr langsam näherkommt.

    Später entfaltet der Roman dann seine literarische Kraft, die Hauptpersonen werden zwar nicht zu Sympathieträgern, doch Franzen versteht es ja, ihre Schwächen und Fehler mit psychologischem Scharfsinn zu beleuchten und in ein größeres Ganzes einzubetten - in diesem Fall erzählt er nicht nur die Geschichte des gerade arbeitslos gewordenen jungen Zynikers Louis, seiner recht verschrobenen Mutter Melanie und der restlichen Familie Holland, sowie der unglücklichen 30-jährigen Seismologin Renée Seitchek, sondern beleuchtet auch ein gesellschaftlich bedeutsames Thema: riesige Konzerne und deren Umweltsünden nämlich, womit er schon Anfang der 90er sicherlich einen Nerv traf.

    Nichtsdestotrotz bleibt das Buch hie und da ein wenig stecken, geht der Plot Franzen scheinbar noch nicht so mühelos von der Hand wie in späteren Werken. Aber eine bedrückte, desillusionierte Atmosphäre zu erzeugen verstand Franten schon damals, und die großen Fragen beschäftigten ihn auch schon damals, wie sehr eindringliche Passagen des Romans zu Themen wie Religion, Politik, Identität und Einsamkeit beweisen.

    Fazit: Für treue Franzen-Leser wie mich sicherlich lesenswert, ansonsten sollte man vermutlich eher mit "Freedom" oder "The Corrections" beginnen.