Beiträge von tinybutmighty

    Aber übertriebenen Ehrgeiz gibt es ja bei jedem Hundesport.

    Da muss man sich nur z.B. die zum Rennen gezüchteten Greys in Irland angucken...

    Aber auch hierzulande ist das jetzt nichts, was es nur im IGP gäbe, das gibt es ja z.B. im Agi-Bereich genauso...

    Ich denke, dass so gut wie niemand hier im Thread IPG, Mondio oder sonstigen Hundesport verbieten wollen würde.

    Ich finde den Austausch hier gut und lehrreich.

    Und nicht jedem muss alles gefallen. Man kann Dinge für sich nicht so gut finden, ohne die gleich verbieten zu wollen.

    Rütter schiesst ganz klar mit seiner Haltung übers Ziel hinaus, wenn er das so absolut sieht, wie es sich hier darstellt.

    Aber vielleicht wissen wir nach der Podcastfolge mit Wonder2009 mehr.

    Ja, sieht er so absolut, ich habe auf seiner Facebookseite nachgelesen.

    Natürlich sind Lehrer keine Therapeuten, aber gute Lehrer können durchaus fähige Pädagogen sein.

    Persönlich wusste ich es immer sehr zu schätzen, wenn der Unterricht Bezug nahm auf Lebensrealität, auch mal lebhaft diskutiert wurde und nicht gescheut wurde, komplexe Themen anzusprechen, anstatt nur stur im Frontalunterricht Fakten eingetrichtert zu bekommen.

    Allerdings habe ich "Frühlings Erwachen" auch nicht gelesen, "Die Leiden des jungen Werther" war aber bei uns mal Klassenlektüre.

    Entstehen durch PL nicht praktisch immer Arthrosen?

    Rex hat ja auch PL und hatte einen Kreuzbandriss. Ich möchte aber natürlich möglichst lange ohne dauernde Schmerzmittelgabe auskommen können. Er wird nun gerade mal 8 Jahre alt und kann ja als Chihuahua nochmal doppelt so alt werden... und bis jetzt ist er Gott sei Dank, soweit ich das beurteilen kann, schmerzfrei bzw. sind wir halt jetzt in Physiotherapie gewesen und werden nun wegen Blockaden, Fehlstellungen etc. regelmäßig zur Ostheopathie gehen.

    Ich finde es traurig, wie du über deinen Hund schreibst. Ja, natürlich ist das doof und und macht einen traurig, wenn der Hund sich nicht für den Traumhundesport eignet. Aber sorry, Hunde sind Lebewesen und da gibt es NIE eine Garantie, dass alles so funktioniert, wie man sich das vorstellt. Gerade als Vater müsstest du das eigentlich wissen. Wenn eines deiner Kinder gerne malt, findest du es dann auch langweilig und willst eigentlich lieber ein anderes, damit das sich für Fußball interessiert, weil du Fußball lieber magst als Kunst?

    Zudem bist du halt mit reichlich naiven Vorstellungen an die Anschaffung des Zweithundes rangegangen. Das wundert mich, denn gerade unter Hundesportlern, die im Schutzhundesport aktiv sind, wird ja viel über Verpaarungen, Linien etc. gesprochen und man holt sich nicht einfach den nächstbesten Hund und vertraut halt einfach den Worten des Vorbesitzers.

    Erwachsen fände ich es ja, wenn du dich erstmal um Rebel bemühst und vielleicht auch mal in andere Hobbies reinguckst, die euch gemeinsam Spaß machen könnten. Ich verstehe schon, dass IGP wohl dein Traumsport ist, aber was machst du denn, wenn der nächste Hund alle Anlagen mitbringt und top motiviert ist, dann aber krank wird oder verletzungsbedingt nicht mehr darin geführt werden darf? Trägst du dann dennoch weiterhin die Verantwortung für das Tier und befasst dich damit, über Jahre hinweg?

    Naja beim Thema "Spaß sehen" bzw nicht sehen, stellt sich halt immer ide Frage, ob man ihn nicht sehen kann, weil er wirklich nicht vorhanden ist oder weil einem dazu einfach die Wahrnehmung fehlt.

    Ich kann oftmals auf vielen Fotos zB in den Fotothreads auch nie den angeblichen "Spaß" den die Hunde haben sollen sehen, sondern sehe häufig massive gestresste Hunde, die fröhlich durch die Gegend mobben, gemobbt werden oder einfach nur mit der Situation in die man sie wirft überfordert sind. Ich hab da eindeutig ne andere Wahrnehmung als die Einsteller der Fotos.

    Ich sehe aber sehr wohl im realen Leben Hunde, die beim Aussteigen aus dem Auto am Trainingsplatz ein Leuchten in den Augen haben, die sich kaum kontrollieren können, weil sie arbeiten wollen und voller Elan und Freude dabei sind.

    Beim Hund, der gerade am Helfer bellt oder dem Helfer nachstellt Spaß sehen zu wollen, stelle ich mir auf Grund der Handlung ohnehin schwierig vor. Besonders wenn es Standbilder in einem Video sind

    Wirfst du damit aber nicht anderen genau das vor, was du eigentlich selbst ablehnst? Du findest, man kann aufgrund einer Momentaufnahme oder eines zusammenhängenden Videos im Schutzdienst kaum bis gar nicht erkennen, ob der Hund da Spaß dran hat?

    Aber gleichzeitig behauptest du, auf vielen Fotos hier würdest du den angeblichen "Spaß" (Anführungszeichen von dir) nicht erkennen, die Hunde würden massiv gestresst sein oder gemobbt werden oder massiv überfordert sein? Wundert mich tatsächlich, weil ich jetzt nicht so den Eindruck habe, dass die typischen Stamm-DF-Nutzer, die ja meist auch diejenigen sind, die Pfotothreads führen, keinen Blick für die Gefühls- und Erregungslage ihres Hundes haben.

    Oder habe ich das falsch verstanden und du meinst, dass du mit deiner Wahrnehmung eh vermutlich häufiger mal total danebenliegst, weil man eben nicht anhand einer Momentaufnahme beurteilen kann?

    Da kommen die Jugendlichen nach Monaten endlich wieder in die Schule, viele in psychologischer oder psychiatrischer Behandlung und dann lesen sie "Frühlingserwachen". Schön mit Suizid und so :fluchen:

    Naja, wenn die Bücher im Unterricht auf sinnvolle Weise besprochen und z.B. auch genutzt werden, um über aktuelle Probleme und individuelle sowie gesellschaftliche Fragestellungen zu sprechen, kann das aber sogar positiv sein. Man kann ja auch nicht einfach alles Negative ausblenden. Gerade anspruchsvollere Literatur beschäftigt sich schließlich einfach auch mit existentiellen Fragen - Leben, Tod, Liebe, Daseinssinn... Ich finde es eigentlich schon sinnvoll, mit jungen Menschen auch über "Schwieriges" zu sprechen. Es kann einfach hilfreich sein, das im Unterricht irgendwo auch einzuordnen, zu diskutieren, zu reflektieren...

    Also, in keinem der beiden Vereine, die ich besuche, wird es geduldet, dass Hunde, die nicht im Gehorsam stehen und sogar noch gefährlich sind obendrauf, einfach ungesichert rumlaufen dürfen. Da sagen die Kursleiter dann zB, dass Hund XY bitte angeleint bleiben soll oder sonstwas. Die Hunde sollen auch Artgenossen nicht kontakten und schon gar nicht belästigen.

    Ich hätre da ja Angst, dass es mich oder meinen Hund mal ärger erwischt. Kein Sport der Welt ist es wert, seine eigene plus die Gesundheit des Hundes zu gefährden.

    Ich fände aber auch generell diese "Laissez-Faire"-Einstellung des Vereins total gaga. Mit meinen Kleinhunden fühle ich mich in so einem Umfeld generell nicht wohl.