Beiträge von tinybutmighty

    Ich hab in Wien mit meiner Zottelmaus das gleiche Problem :pfeif: Ehrlich, wenn wir hier in der Stadt unterwegs sind, glaubt die, wir gehen nicht spazieren, sondern auf Futtersuche |) Und sie findet wirklich ALLES. Eine Runde durch den Park, und sie entdeckt jedes noch so kleine Fitzelchen hartes Brot oder einen einzelnen Maischip oder einen Kekskrümel - aaargh :headbash:

    Leider habe ich hier auch nicht die perfekte Methode gefunden. Bin aber auch schlicht nicht konsequent genug für sowas. Ich versuche, möglichst achtsam zu sein, denn wenn ich rechtzeitig dazwischengehe, kann ich sie wegschicken bzw. körperlich blocken. Sie kennt auch ein "Spuck's aus" und hört da auch in den allermeisten Fällen drauf, ist aber generell ein recht unterwürfiges Exemplar und will in solchen Situationen dann eben trotzdem noch alles richtig machen, zu meinem Glück :tropf:

    Was ich empfehlen würde, auch wenn ich selbst es noch nie systematisch angegangen bin: Anti-Giftköder-Training! In Wien gibt es da mWn auch ein paar Hundeschulen, die das anbieten.

    Zur "Überbrückung" bzw. generell als Schutzmaßnahme an Orten, an denen erfahrungsgemäß besonders viel Essbares rumliegt, würde ich ebenfalls einen Maulkorb empfehlen.

    Aus deinen Posts erkennt man leider sehr deutlich, dass du erstens absolut keine Ahnung und zweitens jede Menge Vorurteile hast. Wer Vermehrer und Züchter in einen Topf wirft und Tierschutz ungefiltert als perfekt und makellos verherrlicht, hat mMn immense Wissenslücken und denkt viel zu sehr schwarz/weiss.

    Informieren dich bitte mal, was gute Zucht ausmacht und die Gründe dafür und dann nimm die rosarote Brille ab und erkenne, dass auch im Tierschutz nicht alles zu 100% korrekt abläuft!

    Nur weil im Tierschutz nicht alles korrekt abläuft, bedeutet das aber nicht, dass man nicht für sich dennoch jegliche Zucht ablehnen kann :)

    Ich sehe den Tierschutz auch als fehlbar an, sicherlich passieren auch da viele unschöne Dinge.

    Ich kann auch ohne Weiteres einräumen, dass es wohl einige echt vorbildliche Züchter gibt, die wirklich aufgrund der Leidenschaft und des aufrichtigen Engagements für "ihre" Rasse züchten, um gesundheitliche "Verbesserungen" dieser anzustreben und möglichst wesensfeste, nervenstarke Hunde in liebevolle Hände vermitteln wollen.

    Trotzdem ist Hundezucht auch im Verband für mich persönlich moralisch gesehen problematisch und ich würde das nicht unterstützen wollen. Hier wird daher zu 100% immer nur ein Tierschutzhund einziehen, niemals was Gezüchtetes. Einfach aus meiner persönlichen Ansicht, dass es bereits mehr als genug Hunde auf der Welt gibt und dass in meinen Augen einfach keine Notwendigkeit besteht, weitere Hunde extra zu "produzieren" - so vorbildlich und nobel und uneigennützig das in manchen Fällen auch gehandhabt werden mag.

    Und ja, ich weiß schon, im Forum ist es verpönt, zu sagen, Zucht sei Vermehrerei - aber ich für mich empfinde das letztlich auch so, obwohl es für die Hunde natürlich einen Unterschied macht, wie sie aufwachsen, ob die Elterntiere gesund und die Bedingungen hygienisch sind etc.

    Also eigentlich wollte ich damit nur sagen, man kann auch gut informiert sein und aufgeschlossen und trotzdem für sich zu einem moralischen Urteil kommen, das Hunde vom Züchter kategorisch ausschließt :)


    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------Persönlich fände ich es übrigens auch schwierig, mit jemandem in einer Beziehung zu leben, der unbedingt einen Züchterwelpen möchte. Heißt ja nicht, dass ich den Hund und die Person nicht dennoch schrecklich liebhaben könnte, aber unbehaglich würde ich mich dabei immer fühlen, es müsste dann halt echt der Hund der Partnerin sein und somit voll und ganz ihre Entscheidung, weil ich könnte nicht hinter dieser Entscheidung stehen oder mir würde es zumindest richtig schwer fallen.

    eder der einen Unfall oder eine Krankheit

    mit langzeitfolgen hat automatisch dadurch verarmt

    Jeder Rentner, besonders EU Rentner,

    Jeder der Grundsicherung o.ä. bekommt

    Automatisch am hungertuch nagt

    Das hat doch nix mit Katastrophenszenarien ausmalen zu tun, ist halt einfach Fakt, dass Menschen, die z.B. krankheitsbedingt erwerbungsunfähig sind, fast immer auch armutsbedroht oder -betroffen sind:

    Zitat

    In Österreich sind 377.000 Menschen arbeitslos. Ein Großteil sucht schon länger als 12 Monate einen Job. Während die Arbeitslosigkeit in den letzten Monaten gesunken ist, sind besonders viele Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen – sogar mehr als im Vorkrisenjahr. Viele kommen nur schlecht über die Runden, weil ihnen plötzlich die Hälfte ihres Einkommens fehlt. Denn in Österreich liegt das Arbeitslosengeld bei nur 55 Prozent des letzten Einkommens. Das durchschnittliche Arbeitslosengeld liegt bei 843 Euro, die Schwelle zur Armutsgefährdung bei 1.328 Euro pro Monat. Letzteres entspricht 60% des Median-Einkommens.

    Zitat

    Der Sozialwissenschaftler Emmerich Tálos hat schon früh in einer Studie erhoben, dass bei 19 Prozent der Arbeitslosen nach 1 bis 5 Monaten das Ersparte verbraucht ist und die Armutsgefährdung beginnt. Bei der großen Mehrheit spätestens nach einem Jahr.

    Quelle: https://kontrast.at/arbeitslosen-armut-studie-2021/

    Ich möchte mich hier auch mal einreihen. Ich habe früher gerne und regelmäßig geschrieben, seit kurzem versuche ich mich nun wieder an Gedichten - obwohl ich auch schon seit Jahren eine Idee für eine Geschichte bzw. einen kompletten Roman mit mir rumtrage. Momentan bleibe ich aber noch bei der Lyrik.

    Meine Mama schreibt ja schon seit längerem wieder sehr regelmäßig und hat auch schon einige Gedichte sowie ein paar Kurzgeschichten veröffentlicht.


    Und aus Interesse: Veröffentlicht jemand hier seine Texte auf sozialen Medien, wie es z.B. Rupi Kaur auf Tumblr gemacht hat? Ich spiele so ein wenig mit dem Gedanken, einen Account für mein Geschriebenes anzulegen, aber obwohl ich sicherlich kein Fried oder Hesse bin, habe ich da ein wenig Angst vor Diebstahl geistigen Eigentums, Copyrightverletzungen etc., immerin wären die Texte dann einer wirklich breiten Masse zugänglich. Andererseits fände ich einen Austausch unter Gleichgesinnten sehr bereichernd.

    Wenn sich jemand einen Hund anschafft ohne dass er für diesen aufkommen kann dann ist das für mich verantwortungslos.

    Äh - es geht hier doch um Fälle von Menschen, die NACH der Hundeanschaffung, z.B. nach 10 Jahren Hundehaltung, in eine finanzielle Notlage geraten, nicht um Menschen, die sich von vorneherein ein Haustier trotz fehlender finanzieller Ressourcen geholt haben.

    Wer ehrlich zu sich selbst ist und bereit ein Lebewesen in seine Obhut zu nehmen der wird normalerweise nicht in eine Situation geraten in der er Probleme dieser Art zu befürchten hat. Das ist gar keine Raketenwissenschaft, da braucht man auch nicht irgendwelche Vergleiche anzustreben. In dem Moment wo schon klar ist dass -sollte der Hund krank werden- ich irgendjemanden anpumpen muss wäre das für mich persönlich keine Option.

    Damit setzt du voraus, dass man eine Kristallkugel hat, mit der man in die Zukunft gucken kann. Was ist, wenn man plötzlich in eine schwere Depression rutscht, dadurch arbeitsunfähig wird und in die Armutsspirale gerät? Das ist kein abwegiges Beispiel, so etwas passiert wirklich. NIEMAND, wirklich niemand auf dieser Erde ist vor Schicksalsschlägen gefeit. Ich finde es sehr anmaßend, wie du so tust, als könnte man sich gegen alles absichern. Vielleicht braucht man aber dieses Gefühl der scheinbaren Unfehlbarkeit, um so richtig schön austeilen zu können.

    Selbstverständlich können andere Menschen das anders handhaben und die Familie, Freunde oder sonstige mit ins Boot nehmen wenn es darum geht eigene Verbindlichkeiten zu begleichen. Für mich persönlich ist das keine Option, ich muss mich auch nicht hinter einem Ehepartner oder Partner oder wem auch immer verstecken

    Äh - du kannst das ja handhaben, wie du magst, aber warum dieser abwertende, ätzende Tonfall, nur weil andere Menschen das lieber anders händeln?

    Ich meine, du verlässt dich scheinbar einzig auf deine eigenen finanziellen Einnahmen, ist ja auch voll okay. Sogar super, wenn man das so kann ohne jegliche Unterstützung von außen und das meine ich ehrlich :) Aber der Nächste kommt halt daher und sagt: "Boah, ist das aber naiv, sich nur auf den Top-Job zu verlassen, weiß doch jeder, dass in dieser Branche im Laufe der nächsten zehn Jahre viele Stellen wegbrechen werden und überhaupt, was wenn der Arbeitgeber pleite geht???!11111!!!"

    Ich finde es daher irgendwie echt befremdlich, wie du über andere Lebenseinstellungen urteilst. Du scheinst ja sehr überzeugt davon zu sein, dass du es richtiger und besser machst, naja - dann wünsche ich dir mal, dass du nie von diesem hohen Ross runterkommen musst, obwohl etwas Demut und Bescheidenheit sicherlich nicht schaden würden :)

    Ich denke bei Flossi lag der Fokus auf "darauf hoffen"

    Mit darauf hoffen kann gemeint sein dass da vorher keine Absprachen stattfanden sondern im Ernstfall "erwartet wird" dass da jemand mit am Karren zieht.

    Nach dem Motto: ich mach mal, ihr helft schon wenn ich nicht weiter komme.

    Naja, ist ja zumindest im Falle des Kreditgebers dann auch so üblich, dass man eben um einen Kredit ansucht und diesen, wen alles gut geht, gewährt bekommt :ka:


    Ich glaube ja, kein Mensch ist eine Insel. In manchen Familien, Partnerschaften, Freundschaften ist es selbstverständlich, einander in schwierigen Lagen auszuhelfen, ohne dass man dies vorher bis ins kleinste Detail durchgekaut hat. Das fällt oft einfach unter den ganz normalen Zusammenhalt in einer zwischenmenschlichen Beziehung. Man weiß ja nie, was im Leben so alles auf einen zukommt, da müsste man dann ja zig Absicherungsgespräche führen von A wie Autounfall über S wie Stromausfall bis hin zu Z wie Zervixkarzinom...

    Hallo,

    das Foto ist nicht das Beste, aber normal sehen die Augen für mich nicht aus. Das liegt aber halt auch schlicht daran, dass Möpse anatomisch gesehen leider eine Totalkatastrophe sind. Gesundheitliche Probleme aller Art sind da einfach an der Tagesordnung, das wird die Augen wohl nicht ausschließen.

    Ich würde ja einen Tierarzt, der sich mit brachycephalen Rassen auskennt, empfehlen.

    Ich wünsche der kleinen Maus ein möglichst gesundes Leben, als Mops ist sie ja leider prädestiniert für ständige Erkrankungen aller Art :verzweifelt:

    Da muss man nicht drauf hoffen dass irgendeine solidarisch gestimmte Gesellschaft oder ein barmherziger Tierarzt oder ein Kreditgeber oder die Mama oder eine Tante einem Geld schenken, leihen, vorlegen, oder die Kosten ganz übernehmen.

    Hier im Forum sind doch auch einige Mitglieder, die sich den Hund/die Hunde wohl nur aufgrund eines gutverdienenden Partners so problemlos leisten können. Das ist dann also okay, aber wenn mit Familienmitgliedern vereinbart wurde oder mit dem besten Freund, mit dem man halt nicht das Bett teilt, oder mit, keine Ahnung, einer tierlieben älteren Nachbarin, oder diese Menschen in einer Notlage von sich aus anbieten, finanziell auszuhelfen, ist das moralisch schlechter zu stellen? Ernsthaft? :???:

    Und zum "Kreditgeber": Nun ja, genau dafür ist ein Kreditgeber doch da, dass er Kredite gewährt :ka: Warum sollte es schlimmer sein, für Behandlung oder OP eines Hundes einen Kredit aufzunehmen als für Haus, Auto, Waschmaschine? Das machen nämlich ganz, ganz viele Menschen so und es scheint gesellschaftlich nicht wirklich verpönt zu sein. Im Grunde genommen verdienen damit doch auch ganze Branchen ihren Lebensunterhalt, was also ist verwerflich daran? Und Tierkrankenversicherungen handeln doch auch nach einem ähnlichen, wenn auch nicht gleichen Prinzip, ist das für dich also auch moralisch verwerflich?