Beiträge von tinybutmighty

    Heute in der niederösterreichischen Au (Nationalparkgebiet):

    - 3 entzückende sandfarbene Jagdhunde, mir sahen die irgendwie nach Segugios aus, aber vermutlich waren's eher Mixe, vielleicht halt mit Segugio-Anteil... ach Mensch, hätte ich doch nur gefragt^^

    - 3 sehr hübsche Golden Retriever

    - 2 mittelgroße kurzhaarige Mixe

    - 1 etwas größerer, wuscheliger Mix

    Gestern im Westlichen Wienerwald bei Purkersdorf:

    - 1 Labrador, 1 Mix

    - 1 Magjar Vizsla

    - 2 kleinere Mixe auf dem Parkplatz

    - irgendwas war noch, aber erinnere mich nicht mehr

    Freitag, städtische größere Parkrunde, u.a:

    - mindestens 2 Französische Bulldoggen

    - mind. 1 Jack Russell Terrier

    - diverse Mischlinge

    - 1 Kurzhaardackel

    Sonntag im Wienerwald am Stadtrand:

    - 1 Labrador

    - 1 Frenchie

    - 1 Wolfshund (keine Ahnung, ob TWH/Sarloos etc.)

    - 1 bulliger Mix (vermutlich Staffanteil)

    - größerer, undefinierbarer Mix

    - mehrere Hunde auf dem Parkplatz, die aber alle woandershin gingen (Richtung Hundewiese)


    Ansonsten hatte ich in der Woche im städtischen Naherholungsgebiet noch etliche Hundebegegnungen, in Gedächtnis geblieben sind mir vor allem zwei echt stürmische Labradoodle-Junghunde und eine Frau mit insgesamt ca. 7 Hunden, davon 5 Basset Hounds.

    ...wenn du an einer geführten Vogelwanderung teilnimmst, die du zwar sehr interessant findest - am meisten Aufmerksamkeit schenkst du aber den Hunden, die gerade in dem Gebiet Gassi geführt werden :ugly: ("3 Goldies, aha..und das sind ja 3 niedliche Hunde, sind das Mixe? Sehen mir so nach der italienischen Rasse aus, deren Name mir gerade partout nicht einfällt, muss zuhause unbedingt nachschlagen!") :lol:

    Ich hab zuletzt gelesen: "Born A Crime" von Trevor Noah

    Ja, bei Autobiographien von Stars & Sternchen muss man immer aufpassen - Jimmy Carrs "Before & Laughter" hat mir vor einigen Monaten beispielsweise wirklich nicht gut gefallen. Aber die Lektüre von "Born A Crime", das ich ursprünglich meiner Mama als Krankenhauslektüre gekauft habe, war wirklich ein Genuss. Netterweise tauschen meine Mama und ich öfter unsere Bücher aus, und ich bin froh, dass sie meinte, ich solle "Born A Crime" auf jeden Fall ebenfalls lesen.

    In dem Buch erzählt der Comedian, Moderator und Schauspieler, der vor allem wohl durch "The Daily Show" internationale Bekanntheit erlangte, von seiner Kindheit und Jugend in Südafrika. Der Titel des Buches ist keine Überspitzung, kein lustiges PR-Spielchen - Trevors Mutter, eine Schwarze, und sein Vater, ein Weißer, lernten sich noch unter der Apartheid kennen und bekamen ein Kind miteinander, was damals verboten war, weshalb Trevors Mutter in den ersten Lebensjahren nicht mal mit ihm an der Hand das Haus verlassen konnte und Trevor viel Zeit drinnen verbringen musste, da er aufgrund seiner Hautfarbe aufgefallen wäre.

    Trevor Noah hatte also keinen einfachen Start ins Leben. Er beschreibt seine Kindheit und Jugend genau, wie sie war - skurril, nichts beschönigend, aber auch nichts dramatisierend. Viele der von ihm geschilderten Ereignisse aus seinem Leben und dem Leben seiner Familie lassen einen ungläubig mit dem Kopf schütteln, herzhaft lachen, oder man ist ehrlich betroffen. Trevor Noah erzählt seine Geschichte fast immer mit einem Augenzwinkern und ich habe mich königlich über einige seiner köstlichen Schilderungen amüsiert. Anderes ist heftiger, schwerer zu ertragen, doch auch hier schafft Trevor Noah es, eine gewisse Distanz zu wahren und benutzt Humor als Strategie.

    Zudem erzählt er in dem Buch auch die interessante, teilweise aufwühlende, teils tragische, teils einfach nur superschräge, Lebensgeschichte seiner Mutter Patricia, einer außergewöhnlichen Frau, die sich auch unter dem Regime der Apartheid nicht unterkriegen lassen wollte und bereit war, für ihre Träume zu kämpfen, die aber auch viel Leid, Gewalt und Kummer erfahren musste.

    Ist es ein Fehler, das Buch zu lesen, wenn man Noah nicht kennt? Nein, man kann es dennoch lesen und wird sicher auch so einige Male schmunzeln müssen. Wirklich Sinn macht es meiner Ansicht nach aber natürlich nur, wenn man Noah aus den Medien kennt, vielleicht sogar Fan seiner Projekte ist - gleichzeitig kann das Buch aber dennoch auch unabhängig davon als Lektüre empfohlen werden, nämlich all jenen, die sich einen authentischen Bericht über das Leben in Südafrika in den 1980er- und 1990er-Jahren wünschen und die sich vielleicht auf leicht zugängliche Weise ein wenig über das brutale System der Apartheid informieren möchten.

    Gar nicht auf die Arbeit bezogen, aber ich habe das Gefühl, dass meinem Kleinpudel die Camp Canis und Tough Hunter Läufe, die wir gemeinsam bestritten haben und wo wir auch Hindernisse überwunden haben, für sein Selbstbewusstsein und unsere Beziehung durchaus geholfen haben.

    Meiner zunächst recht ängstlichen Hündin aus dem Auslandstierschutz haben auch genau solche Sachen wirklich gutgetan. Also einfach alles, was irgendwie ein Gefühl des Zusammenseins und Teamseins beinhaltet und wo sie gleichzeitig total Erfolg haben kann. Ich habe mich mit ihr extra fürs Longieren als Distanzarbeit entschieden, weil es ihr ja so schwer fiel/fällt, sich von mir zu lösen, und bin bis heute der Meinung, dass ihr das richtig gutgetan hat. Aber auch sonst: Hundeturnen, Tricksen, "Mutparcours" - all das hat ihr wirklich sehr geholfen, allgemein weniger ängstlich und meidig unterwegs zu sein.

    Vom Grundtyp her ist sie aber natürlich immer noch der gleiche Hund, das wird sich nie ändern.

    Ich möchte auch betonen, dass so ein Verhalten durchaus gesundheitliche Ursachen haben kann. Hier sitzt ein eigentlich sehr souveräner, gelassener und umweltsicherer Chihuahuarüde, der richtig Bock auf Abenteuer hat. Aber aufgrund einer erst sehr spät erkannten Patellaluxation hohen Grades, die schließlich auch zum Kreuzbandriss führte, hatte er wohl immer wieder einmal mit Aua zu kämpfen und das hat sich bei ihm mitunter so geäußert, dass er sich auf Spaziergängen hinsetzte. Es war für mich sehr schwierig zu erkennen, da er dieses Verhalten z.B. durchaus auch mal zeigt, um sich dann abrufen zu lassen - weil er weiß, es gibt für Herankommen eine Belohnung - oder durchzusetzen, dass ein anderer Weg, den er spannender findet, genommen wird. Auch wenn ihm ein Hund, der mit uns gemeinsam spazieren geht, unsympathisch ist, zeigt er das Hinsetzen, um klar mitzuteilen, dass ihm das jetzt so nicht passt.

    Deshalb bin ich leider auch erst so spät draufgekommen, dass er wohl durch die Knieprobleme durchaus manchmal Wehwehchen hatte. Rückblickend kann ich auch sagen, dass er z.B. immer schon eher flache Wege mit wenig Steigung bevorzugte. Steilere Wege findet er weniger cool, da spürt er wohl die Knie.

    Die Woche gab es als Büro-Mittagessen Asia-Reispfanne mit veganen "Chunks" aus Erbsenprotein

    Bei Oma am Dienstag außerdem Mohnnudeln mit Pfirsichkompott

    Gestern hatte ich am Abend voll Bock auf Fastfood und hab mir Pommes und "Rebel-Meat"-Nuggets in den Ofen geschoben

    Heute Abend koch ich wohl irgendwas mit Pilzen und Zuccini, jetzt esse ich erstmal die Fastfood-Reste von gestern.

    Ich fürchte, die Suche nach seriösen Doodle/Poo-Züchtern ist wie die Nadel im Heuhafen. Meist sind das Vermehrer. Merkt man ja schon allein an den gesalzenen Preisen, worum es vielen da wirklich geht: ordentlich Geld machen zu können :ka:

    Und wofür? Du hast dann halt einen Mischling aus Cockerspaniel und Pudel. Wo ist da der große Mehrwert im Vergleich zu irgendeinem anderen, netten Mix aus dem Tierschutz? Oder zu einem reinrassigen Pudel oder Spaniel?

    Oder geht es dir um die "Allergikerfreundlichkeit" des Hundes, falls du mal Patienten hast, die eine Hundehaarallergie haben? Dann ist ein Cockerpoo nicht unbedingt die beste Wahl, das Fell dieser Pudelmischungen ist nämlich unberechenbar, es gibt welche, die haaren gar nicht und welche, die haaren wie nix Gutes. Auch Allergiker reagieren wohl nicht immer milder auf diese Pudelmixe. Da wäre dann tatsächlich ein reinrassiger Pudel oder eine andere nichthaarende Rasse wie z.B. der Havaneser oder vielleicht ein Yorkshire Terrier die bessere Wahl - da hast du bei einem reinrassigen Hund nämlich die Garantie, dass der nicht haart.


    Ich weiß nicht, was du dir am Alltag mit einem Pudel oder Cockerpoo so "besonders" vorstellst? Das sind in der Regel ziemlich normale Hunde, gerne mal recht aktiv und bewegungsfreudig, in der Regel aber von ausgeglichener Wesensart bei ausreichend Beschäftigung und Familienanschluss. Ihr hattet ja bereits einen Foxterrier, die "Grundzüge" der Hundehaltung kennt ihr also doch vermutlich schon?