Beiträge von tinybutmighty

    OMG, ich bin zu der Person geworden, die ich nie werden wollte und hab meinen Hunden gestern im Lokal Frankfurter Würstel bestellt |)

    Zu meiner Verteidigung, wir waren alle seit 12 Uhr mittags unterwegs gewesen und im Lokal dann so gegen 19 Uhr und ich hatte kein Futter für sie mit dabei, außer halt Leckerlis für zwischendurch.

    Es geschah also immerhin nicht "einfach so", sondern weil die Armen einfach Hunger hatten :lol:

    Nö, wir sind von 100% Gehorsam sicher ein gutes Stück weit entfernt :lol:

    Für manches bin ich einfach zu inkonsequent und dann ist es mir irgendwie auch nicht wichtig genug - deshalb ist z.B. die Leinenführigkeit meiner Hunde ausbaufähig, aber da sie nur 3 Kilo wiegen und somit nicht perfekt an der Leine laufen müssen, weil ich sie halt locker körperlich halten kann, passt das schon :ka:

    Der Rüde kann im Freilauf manchmal eine Mistgurke sein (grooßer Radius, Rückruf eher als Vorschlag betrachten denn als Befehl etc.), da ist es halt meine Verantwortung, ihn nur frei laufen zu lassen, wenn ich merke, das klappt in der Umgebung unter den gegebenen Umständen am heutigen Tag gut. Und wenn ich das mal nicht checke, tja, dann ist es halt so und ich ärgere mich - vor allem über mich selbst.

    Allerdings kommt es ja auch immer stark drauf an, was man überhaupt als "gut erzogen" definiert. Ist ja scheixxegal, ob ein Hund "Sitz" oder "Platz" kann, im Endeffekt. Und wenn es mich nicht stört, dass meine Hunde z.B. an mir hochspringen, so what?

    Ich würde mal sagen, am wichtigsten ist es, weitestgehend entspannt mit seinem Hund durch den gemeinsamen Alltag zu kommen und dass man Dritte möglichst nicht belästigt oder sonstwie stört.

    Für meine Frau ist's etwas anderes. Da kommen ihr einfach Alltagsaufgaben und Kind einfach dazwischen, bei denen der Hund einfach neben her 'läuft'. Ist bei mir anders. Ich beziehe ihn in fast all meine Tätigkeiten (z.B. mit Tochter) mit ein.

    Das liest sich so wertend.

    Persönlich finde ich es gut, wenn ein Hund von Anfang an lernt, dass sich nicht immer alles nur um ihn dreht. Nebenher laufen lassen ist eigentlich oft ziemlich gut und hilfreich.

    Ich würde erstmal alle typischen Objekte, die der Hund klaut, so verstauen, dass er möglichst nicht rankommt - zumindest bei Socken und Schuhen sollte das ja halbwegs gut möglich sein.

    Auf "Rangordnungsgedöns" kannst du verzichten, damit hat das Verhalten deines Hundes nix zu tun.

    Also wenn ich auf eine Hochzeit eingeladen bin, bringe ich die Hunde irgendwo unter, bei Familie oder Freunden oder einer Sitterin.


    Sollte ich jemals selber heiraten, was very very unlikely ist, aber man soll ja niemals nie sagen, aber irgendwie wird das wohl eher nix, haha, aber nur falls - dann würde ich die Hochzeit so planen wollen, dass meine/unsere Hunde mit dabei sein können. Entweder z.B. wirklich low-key mit gemütlichem Essengehen im ganz kleinen Kreis oder irgendwas Naturverbundenes, bissl Unkonventionelles - auf so ner "klassischen" Hochzeitsfeier sehe ich meine Hunde eher nicht, da hätten sie keinen Mehrwert von, aber ich selber bin da eh auch nicht angetan von, also müsste meine eigene Hochzeit quasi was irgendwie "Alternatives" sein.

    Ich denke, letztlich gibt es da keine allgemeingültige Regel, und man sollte immer selbst abwägen, was für den eigenen Hund die bestmögliche Option ist :)

    Hund Nummer 2 ist einfach so eingezogen, ohne speziellen Grund... ich wollte einfach einen zweiten Hund xD

    Wären Zeit, Geld und Organisation nicht, hätte ich sicher auch mehr als 2 Hunde; vor allem aus finanziellen Gründen überlege ich aber tatsächlich, zukünftig "nur" noch einen Hund zu haben. Aber bis dahin vergeht ja hoffentlich noch gaaaanz viel Zeit.

    Ich finde einen dritten Hund hier ja grundsätzlich wirklich nicht unpassend.

    Aber ja, ich finde, man kann die Rassewahl hier einfach nicht ausklammern. Ich habe in Hundefreilaufgebieten tatsächlich auch schon ein paar mal "nette" Deutsch Drahthaar kennengelernt. Aber die waren alle noch SEHR jung. Da kommt vermutlich in den meisten Fällen noch einiges an Ernsthaftigkeit dazu mit dem Erwachsenwerden. Ältere DD treffe ich so gut wie gar nicht. Das ist halt einfach ein Kaliber von Hund, was man mit einem Labrador oder Springer Spaniel absolut nicht vergleichen kann und auch nicht mit anderen, gemäßigteren Jagdhunderassen.

    Ich verstehe halt wirklich nach wie vor absolut nicht, warum es unbedingt der DD sein muss. Es gibt halt Spezialisten unter den Hunderassen, Hunde, die sich einfach nicht so gut eignen für irgendwelche Ersatzbeschäftigung. Ich würde das akzeptieren und nicht versuchen, an dem Hund rumzubasteln, damit man Rettungshundearbeit mit dem betreiben kann. Sondern mir gleich einen passenderen Hund dafür holen.


    Die Deutsch-Kurzhaar-Dame meiner Ex wäre wahrscheinlich ein super Rettungshund geworden. Deutlich leichtführiger als ein DD, aber immer noch SEHR willensstark und man hätte da sicher auch ganz viel Zeit und Mühe in so eine anspruchsvolle Ausbildung stecken müssen, trotzdem finde ich immer noch, dass ein DK im Vergleich zum DD hier die bessere Wahl wäre.

    Juli kam übrigens auch von einem Züchter, der viele seiner Hunde jagdlich geführt und teils mit auch ziemlich unnetten Methoden...

    Ich erlebe das so, dass man als Hauptbezugsperson schnell mal weniger "spannend" für den Hund ist als eine andere Person. Ist ja auch logisch, man übernimmt halt den Alltag und all das "Langweilige" und auch Sachen, die der Hund vielleicht nicht so toll findet, also z.B. so was wie Fellpflege oder Tierarztbesuche etc.

    Der Partner, der immer nur die "spaßigen" Sachen mit dem Hund unternimmt oder der nette Onkel, der den Hund zu coolen Ausflügen abholt, werden da natürlich gerne mal stürmisch begrüßt und belagert etc.

    Das heißt aber nicht notwendigerweise, dass der Hund deshalb unbedingt die engere Bindung zu diesem Menschen hat.