Beiträge von tinybutmighty

    Im Ernst wegen 6 Stunden Alleinwbleiben, was völlig im Rahmen liegt muss man jetzt ein Fass aufmachen?

    Ich empfinde 6h Alleinebleiben als völlig normal und die meisten erwachsenen Hunde, die entsprechend daran gewöhnt sind, wuppen das problemlos. Ist auch gut für den Hund, paar Stunden wirkklich ungestört entspannen zu können. Meine Yorkiedame kann das leider nicht und das finde ich auch sehr schade.

    das ist wunderbar für dich . Ich hatte jetzt5 eigene Hunde. 2 davon hatten/ haben Probleme mit dem alleinebleiben. Farinelli hat es mit 9 Jahren dann tatsächlich auch 45 Minuten ohne schreien geschafft. Dori sind wir bei ganz alleine jetzt bei 15 Minuten. Mit andiamo konnten, können sie alleine bleiben. Dori ist ein Zwerg, da war es kein Ding dass ich sie letztes Jahr hier wirklich permanent und überall hin mitgeschleppt habe und dann wann immer Zeit war geübt habe. Aber ich bin selbstständig und in der Musikschule sind meine Schüler Hunde gewöhnt.

    Du hast schon gelesen, dass einer meiner Hunde nicht alleinbleiben kann? Dadurch nehme ich jetzt beide Hunde mit zur Arbeit. Ist auch okay und sie ruhen dort auch viel, aber zuhause alleine pennen hat doch ne andere Qualität, finde ich. Mein Rüde war früher mehr alleine als jetzt und ich hab das Gefühl, der ist jedes Mal ganz froh, wenn er mal ein paar Stunden echt "Pause" hat.

    Im Ernst wegen 6 Stunden Alleinwbleiben, was völlig im Rahmen liegt muss man jetzt ein Fass aufmachen?

    Ich empfinde 6h Alleinebleiben als völlig normal und die meisten erwachsenen Hunde, die entsprechend daran gewöhnt sind, wuppen das problemlos. Ist auch gut für den Hund, paar Stunden wirkklich ungestört entspannen zu können. Meine Yorkiedame kann das leider nicht und das finde ich auch sehr schade.

    Prinzipiell finde ich persönlich ja, dass sich mit dem Lehrer*Innenberuf die Hundehaltung gut vereinbaren lässt (ich hab mein Lehramtsstudium abgebrochen, aber hab mehrere Lehrerinnen im Freundes- und Bekanntenkreis).

    Allerdings kommt es natürlich immer auf den Einzelfall an und bei dir meine ich rauszulesen, dass du schon ordentlich zu tun hast - allein das anscheinend häufiger vorkommende "arbeiten bis spätabends" kenne ich von Lehrpersonal sonst vor allem zu Berufseintritt und dann halt zu den intensiven Klausurphasen, aber der Regelfall ist das jetzt mWn nicht.

    Natürlich ist es kein Problem, wenn du zuhause am Schreibtisch sitzt und dort den Großteil der Vor-, Nachbearbeitung und Onlinekonferenzen etc. erledigen kannst, denn du bist ja anwesend, das ist für Hunde schon mal 'ne tolle Sache, so als hochsoziale Lebewesen.

    Aber wenn du dir dann ständig Zeit eigentlich "freischaufeln" musst und zweifelst, ob du mit dem Hund überhaupt eine Abendrunde schaffst - finde ich schwierig. Immerhin sollte man ja auch regelmäßig entspannte Qualitätszeit mit dem Vierbeiner haben, nicht immer mit einem Auge auf die Uhr schiele n- überspitzt formuliert, aber so liest sich halt deine Schilderung ein wenig.


    Was ich mir bei euch am besten vorstellen könnte, ist ein älterer, vielleicht schon etwas gemütlicherer Tierschutzhund, der einfach froh über ein warmes Plätzchen, kleinere Runden und Schmuseeinheiten ist, aber kein allzu hohes Bewegungs- und Beschäftigungsbedürfnis hat. Im Idealfall hat der Vierbeiner dann auch schon bei den Vorbesitzern das Alleinebleiben gelernt und kann mit etwas Eingewöhnung an die neue Umgebung auch wieder problemlos alleine bleiben.


    Zeitweise kam es auch vor, dass mein Ersthund ca. 2x die Woche um die 8 Stunden alleine bleiben musste. Ich finde das gerade noch so vertretbar, wenn es halt nicht täglich ist und sonst viel Quality-Time für den Hund bleibt, in deinem Fall weiß ich nicht recht, da würde ich für Tage, wo du länger außer Haus bist, schon eher zu einer/einem Gassigeher*In raten.

    Wird der Hund etwa in die Box gesperrt? Wenn ja, kein Wunder, dass sie, eh schon aufgedreht, dann dieses "Gefängnis" zerstören möchte. Wollt ihr euch die Box als positiven Rückzugsort nicht versauen, geht darin einsperren gar nicht. Lasst das. Sein,dann lieber mit Türgitter behelfen und Raum wechseln, wenn sie tobt.

    Selbst wenn eine Stunde Training geschätzt ist - in dem Alter würde ich da macimal (!) 10 Minuten gezielt trainieren. Wobei ihr ja erstmal den Hund alltagsfest machen wollt, das ist dann eh genug Training schon im Alltag.

    Auch erwachsene, im Sport geführte Hunde trainieren, wenn etwas Ahnung dahintersteckt, nie eine volle Stunde! In "unserer" Sportart zB bin ich im einstündigen Gruppentraining vielleicht 2x je 3 Minuten dran oder so - und das langt meinem 8jährigen Hund vòllig.


    Natürlich wäre es vorteilhaft, wenn der Hund regelmäßig positive Artgenossenkotakte haben könnte. Jeden Tag stundenlanges Toben finde ich aber zu viel. Auch von ruhigen gemeinsamen Spaziergängen mit souveränen Althunden profitiert so ein Jungspund übrigens oft ungemein.


    Der Verhalten ist jetzt nicht soo untypisch für einen Junghund, vor allem wenn auch die Stresskomponente ne Rolle springt. Ich denke, oft hilft es am meisten, so am Tagesablauf zu schrauben,dass es für den jeweiligen Hund passt...

    Weniger zum Tierarzt - da frag ich mich immer, wie das gehen soll? Wenn mein Hund was akut hat, guck ich dem doch nicht beim leiden zu oder?

    Natürlich kommt das vor, sogar relativ oft.

    Ist ja auch mit ein Faktor, dass TMFAs und Tierärzt:Innen oftmals so belastet sind emotional.

    Meine leider verstorbene Hundetrainerin hat auch in einer Tierklinik gearbeitet und einer ihrer Hunde war eine Übernahme einer Patientin. Die hatte kein Geld, seinen Rektalprolaps behandeln/operieren zu lassen, und rief eigentlich wegen einer Einschläferung in der Praxis an. Die Frau war davor zwar schon mehrmals in der Praxis vorstellig geworden, hatte Behandlungen jedoch nie zu Ende geführt und war auch zu den Kontrollterminen nie erschienen.

    Sie bot der Besitzerin dann telefonisch an, die medizinische Versorgung des Hundes aus eigener Tasche zu bezahlen und ihm anschließend einen Lebensplatz zu finden, in folgendem Zustand war der Hund laut meiner Trainerin damals - 11 Monate junger, kleiner Mischlingsrüde übrigens und ein totales Herzchen, der dann ja endgültig bei ihr bleiben durfte

    Der kleine Kerl hatte kaum noch Muskulatur und war bis auf das Gerippe komplett abgemagert. Er verlor Blut über den Darm. Ein übler Geruch umgab ihn. Der Darm hing mehrere cm aus dem Po. Der Hund hatte dadurch dauernd den Drang zu pressen, jedoch kamen nur Blutstropfen. Er hatte unsagbare Schmerzen! Er hatte tote, schwarze Augen und lag kraftlos zu einem kleinen Rippen-Fell-Haufen zusammengesunken da. Er konnte nicht einmal den Kopf hoch halten. Er hatte starke Untertemperatur, ein Zeichen dafür, dass der Körper bereits begann abzuschalten.