Mega, das freut mich aber - sowohl für dich als auch für den vierbeinigen Prachtkerl!
Ich bin gespannt, für welchen Namen du dich entscheidest :)
Mega, das freut mich aber - sowohl für dich als auch für den vierbeinigen Prachtkerl!
Ich bin gespannt, für welchen Namen du dich entscheidest :)
Es ist ein vermutlich reinrassiger Yorkshire Terrier. Es handelt sich also nicht um einen Straßenhund. Wobei, auf den ersten Bildern aus dem Shelter sah er ziemlich heruntergekommen aus und als habe sich wirklich monatelang niemand um ihn gekümmert (erkennt man bei Yorkies ja ganz gut an der Haarlänge, die wachsen ja kontinuierlich).
Da er so gar nicht stubenrein ist und konsequent überall aufs Parkett macht und ausgelegte Welpenpads komplett ignoriert, kann ich mir eine Vergangenheit bei einem Vermehrer oder einem Animal Hording Haushalt vorstellen. Leider weiß ich nichts über seine Vergangenheit.
Ich finde, du hast hier ja schon zahlreiche gute Tipps erhalten.
Wollte dir nur dalassen, dass ich auch einen Yorkie aus dem Auslandstierschutz habe. Jasmin war ein Direktimport, sie wohnt seit fast 5 Jahren bei mir. Sie war auch bei einem Vermehrer und wurde zusammen mit 27 anderen Yorkies und Yorkiemixen beschlagnahmt.
Jasmin kam zu mir in die Großstadt. An die Umweltreize hat sie sich binnen weniger Tage gut gewöhnt, obwohl sie allzu argen Citytrubel bis heute nicht ganz so cool findet. Trotzdem aber läuft sie taff und munter durch Wien und darf auch im städtischen Bereich durchaus mal freilaufen, wenn es passt (Alleestraße, Parkanlagen etc.).
ABER auch wir hatten einen mitunter holprigen Start.
Was hier einen wirklich massiven Unterschied gemacht hat, war mein souveräner Ersthund (Inlandstierschutz). Jasmin hatte ihr ganzes bisheriges Leben mit anderen Hunden zusammen verbracht und ich glaube, als Einzelhund wäre sie deutlich länger so unsicher und verschreckt geblieben! So aber konnte sie sich von Tag eins an Rex orientieren! Nach wenigen Tagen konnte ich mit ihr schon Busfahren, weil er dabei war und das so cool hinnimmt. Auch im Freundeskreis haben wir von souveränen vorhandenen Hunden profitiert, mit denen wir fast von Anfang an zusammen spazieren gegangen sind etc.
Stubenreiheit war und ist hier teilweise noch Thema^^ Diese Vermehrerhunde haben halt oft nie das Konzept der Stubenreinheit erlernt und ich habe das Gefühl, gerade bei den kleineren Hunden ist das dann schon öfters so, dass sie zumindest das Pipi bis an ihr Lebensende doch auch immer wieder mal drinnen absetzen, selbst wenn man die Stubenreinheit dann nochmal ordentlich anpackt.
Jasmin würde ich mittlerweile als zu 90% stubenrein bezeichnen. Sie hat Phasen, da pinkelt sie mir monatelang kein einziges Mal rein. Dann passiert es aber auch mal, dass sie mir binnen einer Woche drei Pfützen reinmacht, nicht nur nachts, sondern auch tagsüber und Muster habe ich da in all der Zeit, die sie bei mir ist, tatsächlich noch kein überzeugendes festgestellt.
Ich glaube, einerseits ist sie halt ein Sensibelchen und spiegelt auf diese Art z.B, wenn ich mal Stress habe oder so, andererseits kenne ich das halt auch von anderen so Vermehrerhündchen mit ähnlicher Vergangenheit und kann daher nur sagen, es ist zwar sehr gut möglich, 100% Stubenreinheit auch bei so einem Hund zu erreichen, aber es gibt dafür keine Garantie. Ich würde ansonsten tatsächlich ein Indoor-Hundeklo bzw. Welpenpads empfehlen! .Natürlich NICHT als Gassiersatz, aber zusätzlich. Manche Hunde nehmen das super an.
Meine Hündin kam von Anfang an toll zur Ruhe, wenn jemand - vor allem ich - bei ihr war. Unser "Endgegner" hier war und ist aber das Alleinebleiben. Ohne Hundesitterinnen und meine Familie hätte ich es nicht geschafft, dieses "Worst-Case-Szenario" auf die Reihe zu kriegen. Jeden Tag habe ich eine Betreuung für Jassi organisiert, was v.a. durch meine Familie halt sehr problemlos klappte, für mich mitunter aber doch recht anstrengend sein konnte. Dass mein Ersthund zuhause von Anfang an super alleineblieb, war Jasmin dabei piepegal. Sie war einfach massiv gestresst, sobald kein Mensch anwesend war.
Ich habe damals nicht nach Lehrbuch gearbeitet, würde auf jeden Fall empfehlen, dem Hund gerade in der Anfangszeit zwar viel Sicherheit, Nähe und Geborgenheit zu geben, gleichzeitig aber auch von Anfang an zumindest das räumliche Getrenntsein vom Menschen kleinschrittig etablieren, damit sich da gar kein doofes Muster erst einschleicht - rückblickend betrachtet hätte es mir eventuell geholfen, in der Hinsicht konsequenter vorzugehen, aber 'ne Garantie gibt es halt nie.
Mittlerweile kann ich die Hunde auch mal 2 Stündchen oder so zusammen allein lassen, das verkraftet Jasmin. Toll findet sie es aber nicht und sie wird nie ein Hund sein, den ich mehrere Stunden am Stück einfach alleine zuhause lassen kann.
Ich darf meine Hunde seit etwa 2,5 Jahren zur Arbeit mitnehmen, das klappt hier sehr gut. Mit Jasmin wäre das wohl eine Woche nach ihrer Ankunft aus Ungarn auch schon gegangen. Sie legt sich in solchen Situationen hin und döst, solange eben ein Mensch greifbar ist. Aber wenn der Hund schon während dem Arbeitsweg massiv Stress hat, puh - ich würde auf jeden Fall mal eine Tasche als Rückzugsort aufbauen, eventuell auch was Höhlenartiges wie eine Box für den Arbeitsplatz selbst - dann besteht vielleicht die Chance, dass das was wird.
Prinzipiell denke ich, dass es jetzt genau zwei Möglichkeiten gibt: durchbeißen im vollen Bewusstsein dessen, dass gewisse "Baustellen" vielleicht nie ganz verschwinden oder zumindest sehr zeitintensiv zu bearbeiten sind - oder den Hund schnellstmöglich zurück an den Verein geben, ehe er sich eingewöhnt und eine Trennung für ihn noch schwieriger wird.
Persönlich glaube ich ja, dass Hunde wie auch meine Jasmin am besten in einem Zuhause aufgehoben sind, in dem mindestens ein anderer souveräner, sozialkompetenter Hund wohnt, an dem sie sich etwas orientieren können.
Ich reihe mich hier auch mal ein, obwohl ich zurzeit "nur" Fanfiction schreibe :)
Ich bin vor ein paar Jahren eher zufällig auf FF gestoßen, hab dann hin und wieder mal was gelesen, aber erst seit ein paar Monaten lese ich tatsächlich regelmäßig bis oft Fanfiction zu Serien, die ich mag, und irgendwie juckte es mich dann in den Fingern, auch einfach mal draufloszuschreiben...
Ich möchte einfach nur Geschichten erzählen (möglichst gut geschrieben), die ich selbst gerne als Fan von Serie XY lesen würde, es ist ein schönes Hobby, das mir viel Spaß macht und da es mir einfach nur darum geht, mir selbst und vielleicht dem ein oder anderen Fan eine Freude zu machen, ist dahinter auch null Druck.
Ich schreibe jetzt an zwei Geschichten parallel, eine davon zu "Law and Order: SVU" (AU - die handelnden Personen sind also gleich [ihre Beziehungen zueinander aber anders], das Setting jedoch nicht) und die andere zu "Rizzoli & Isles". Beide Geschichten sind "Femslash" (handeln also von romantischen Beziehungen zwischen weiblichen Personen) und "Slow Burn" (die Romanze dauert also länger, sich zu entwickeln).
Bei der ersten Geschichte bin ich gerade mittendrin, da habe ich inzwischen 18 Kapitel geschrieben und auch auf einer entsprechenden Plattform gepostet. Hadere zurzeit aber etwas mit meiner Motivation, da ich zwar nach wie vor einige Ideen habe, die Rahmenhandlung aber eine eher ernsthafte und düstere ist, da muss ich also irgendwie in der richtigen Stimmung sein.
Geschichte 2 habe ich tatsächlich gerade erst begonnen, die soll trotz einer gewissen Dramatik am Anfang eher eine "Wohlfühlstory mit Happy End" sein, da erfordert das Schreiben etwas weniger Anstrengung.
Als besondere Herausforderung bei FF sehe ich, dass man stets versucht, die Charaktere möglichst "in character" zu schreiben, gelingt einem das nicht, bezeichnet man das kurz als "OOC", also "out of character". Je nachdem, wie zentral die Personen, von denen man schreibt, im Ursprungsmaterial sind, je nachdem wie viel man über ihre Vorgeschichte, Vorlieben, Abneigungen etc. weiß, kann dies schwieriger oder einfacher sein. Je komplexer und vielschichtiger der Charakter, desto anspruchsvoller das Unterfangen, den so zu schreiben, dass er seinen Wiedererkennungswert beibehält - gleichzeitig aber ist gerade das halt auch das Spannende dran.
Ich mag die unendlichen Möglichkeiten, die sich im Bereich der FF auftun - man kann der Lieblingsserie ein anderes Ende schneidern oder man schreibt jene Szenen, die in der Serie nicht gezeigt wurden, oder man tauscht bis zu einem gewissen Grad die Erlebnisse von Charakter 1 und Charakter 2 oder man lässt das Ganze in einem völlig anderen Setting ablaufen, dafür haben sich auch schon etliche Tropes und besonders beliebte Settings durchgesetzt, z.B. "Coffeeshop AU" (Setting ist ein Coffeeshop, in dem z.B. einer der Charaktere arbeitet) oder der "Memory Loss" Plot (eine Person verliert ihr Gedächtnis und erlangt die vorübergehend verlorenen Erinnerungen meistens im Laufe der Geschichte wieder).
Das ist richtig, aber dennoch finde ich es wichtig, es nicht darzustellen "du kaufst dir nen Hund, der nur auf der Couch liegen kann/ braucht". Das würde das Problem m.E.n. In die falsche Richtung verschieben.
Und sicher, ich sag ja unter Berücksichtigung aller Umstände, wie Verfassung (auch tagesaktuell) und Witterung. Selbstverständlich wandern wir nicht bei 30Grad im Sommer in der Mittagshitze.aber auch an den Tagen gibt es Möglichkeiten, den Hund zu vewegen.
Es sollte also besser heissen, dass auch diese Rassen angemessene Bewegung erhalten sollten.
Es sollte schlicht überhaupt nicht empfohlen werden, einen Hund dieser Rasse zu kaufen ![]()
(Second-Hand-Tiere ausgenommen, aber darum geht es bei so was ja meist nicht...)
Für mich gibt es da schon einen Unterschied zwischen "richtigen" Erziehungsgeschichten und "in unserem Alltag halbwegs funktionieren".
Ersteres möchte ich möglichst nicht, wenn meine Hunde irgendwo gesittet werden. Darunter verstehe ich so Sachen wie "richtiges" Leinenführigkeitstraining, Maulkorbtraining, Anti-Giftködertraining, Freilauftraining etc. Umgekehrt mache ich so was auch nicht, wenn wir 'nen Gasthund da haben. Ist ja nicht mein Hund.
Zweiteres finde ich halt kaum vermeidbar. Zumindest die wichtigsten Hausregeln muss auch ein Gasthund schließlich befolgen, damit ein einigermaßen harmonisches Miteinander notwendig ist. Diese Notwendigkeit verstehe ich auch, wenn ich selbst meine Hunde anderswo unterbringe. Will Rex dort die Wohnungskatzen jagen, ist es doch selbstverständlich, dass die Sitter da 'ne Hausleine dran machen und das Verhalten abbrechen. Sollte ein Garten dort vorhanden sein, ist es nur logisch, dass man die Hunde nicht stundenlang am Gartenzaun kläffen lässt, sondern vielleicht an einem Alternativverhalten arbeitet.
Ich hab zurzeit immer wieder die kleine Gasthündin einer Freundin da. "Rumerziehen" mache ich möglichst nicht, aber damit das einigermaßen glatt läuft, gibt es schon Sachen, wo ich einen Rahmen vorgebe und Grenzen setze:
- Die Hündin ist nicht komplett stubenrein und hat mir gerade die ersten Male öfters reingekackt. Einerseits habe ich da mit der Freundin gesprochen und sie gebeten, nochmal tierärztlich durchchecken zu lassen. Mit Ernährungsumstellung klappt die Stubenreinheit jetzt tatsächlich besser, für Pipi nutzt sie wie in ihrem eigenen Zuhause inzwischen sehr zuverlässig ihr Pad. Andererseits versuche ich schon auch, mit dem Hund öfters rauszugehen, bei mir gibt es im Gegensatz zu meiner Freundin halt kein "An Regentagen gehe ich überhaupt nicht Gassi", sondern ich gehe wirklich jeden Tag mindestens 3x mit den Hunden raus, und wenn es absolutes Schietwetter ist, dann halt nur zum Lösen um den Block.
- Die Hündin kann teilweise recht fuchsig werden, wenn meine Hunde sich nur ganz normal in der Wohnung bewegen, ohne ihr auf die Pelle zu rücken oder sie auch nur zu beachten (meine Hunde sind mit Gasthunden in der Regel total unkompliziert und nehmen deren Anwesenheit gelassen). Natürlich greife ich da ein und zeige verbal bzw. körpersprachlich, dass meine Hunde sich in der Wohnung frei bewegen dürfen und ich grundlose Motzerei nicht akzeptiere.
- Die Hündin bellt, wenn mein Arbeitstelefon bzw. Handy klingelt. Dieses Verhalten breche ich ab, wenn es sein muss, auch sehr deutlich, da ich einfach nicht mit Kunden telefonieren kann, während im Hintergrund ein Hund kläfft.
- Futter wird hier nicht stehengelassen, weil das bei mehr als einem Hund im Haushalt meiner Ansicht nach einfach nicht möglich ist. Ich biete der mitunter mäkeligen Hündin also das Futter immer wieder an, wenn sie es nicht will, räume ich es aber weg und sie muss halt bis zum nächsten Mal, dass ich anbiete, warten. Auch das ist aber natürlich keine Erziehung im eigentlichen Sinne, sondern einfach Management.
Ich hab immer wieder total unpassendes Schuhwerk an, wobei früher war das noch schlimmer
Vor allem im Winter mit irgendwelchen 2nd-Hand-Stiefeletten, die nach 5 Minuten auf dem Weg schon total durchnässt waren oder irgendwelche leichten Turnschuhe am Berg ![]()
Irgendwie bin ich da aber hart im Nehmen, war eigentlich nie krank und Füße wehgetan haben mir auch nie ![]()
Und keeeine Sorge, langsam werde ich vernünftiger in der Hinsicht
War früher halt tatsächlich auch ne Geldfrage, ok momentan auch manchmal immer noch, aber ich lerne so hie und da, Peioritäten zu setzen ![]()
Hier ist das unterschiedlich. Unter der Woche an Bürotagen stehe ich zB so zwischen 6 und 06:30 auf, frühstücke, mache mich ready, füttere sie Hunde, und DANN gehe ich raus - das erste Gassi ist nämlich dann die 15min Weg zur Straßenbahnhaltestelle - 2 Fliegen mit einer Klappe ![]()
An Home-Office-Tagen steh ich auf, zieh mich an, putze mir die Zähne und gehe dann kurz Gassi und erst danach gibt es Futter für die Hunde und Frühstück für mich.
Und am WE ist es sowieso immer anders... mal steh ich um 7 Uhr auf, mache mich rasch fertig und gehe dann mit den Hunden zu Fuß direkt bis zur S-Bahn-Haltestelle, weil wir nen Ausflug machen, mal penne ich lange und schlurfe dann schnell ein kurzes Morgengassi mit ihnen...
Da ich zurzeit nach wie vor keinen Garten habe, geht "mal kurz zum Lösen rauswerfen" hier eh nicht.
Ich lese gerade "Warum Liebe endet" von Eva Illouz.
Ich bin mit dieser Rasse sehr glücklich!
Ja, du. Genau das hat Potato ja ausdrücken wollen in ihrem Beitrag.
Dass du deine eigenen Wünsche und Bedürfnisse über die anderer fühlender Lebewesen stellst.
Es hat nichts mit "nicht kümmern (wollen)" und auch nichts mit "weniger Bereitschaft in Gesundheit/medizinische Hilfe zu investieren" zu tun, wenn nicht viel Geld vorhanden ist.
Dann muss überlegt werden, was finanziell möglich ist.
Wie kommst du auf "nicht viel Geld vorhanden"?
Ich bin ehrlich verwirrt.
Also weil mein Hund aus 'nem inländischem Tierschutz ursprünglich aus Tschechien ist, wird er medizinisch schlechter versorgt als wenn er hier in Österreich geboren worden wäre? Und meine Yorkiemaus aus Ungarn auch?
Oder geht es dir explizit um als Welpen importierte Hunde direkt vom Vermehrer? Selbst da gehe ich aber nicht mit, dass diese Leute häufiger wenig Geld haben. Wie kommst du denn darauf? Dieses "SofortsüßenWelpenhabenwollen" gibt es in jeder sozialen Schicht, unabhängig vom Verdienst. Es ist ja auch nicht so, dass gutbetuchte Hundehalter sich automatisch besser vor der Anschaffung informieren. Ansonsten gäbe es wohl nicht so viele finanziell ganz gutgestellte Hipsterdudes mit Französischer Bulldogge
(ja, der letzte Satz ist ein bisschen überspitzt formuliert)