Beiträge von tinybutmighty
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Von unfair habe ich auch nie was geschrieben

-Ann- Nett, dass mein Beitrag dich verwirrt, lol. Vielleicht mal überlegen, dass man auch mal in finanziell schwierigere Zeiten geraten kann und es dann eben schon nen Unterschied macht, ob eine Behandlung 400 oder 800 Euro kostet. Ich hatte letztes Jahr sehr hohe Kosten durch Kreuzbandriss und PL meines Chichis und habe jetzt gerade relativ ungeplant 'nen Umzug gemacht, u.a. um näher an meiner schwer krebskranken Mutter zu sein.
Hätte man mir gesagt, wie die Dinge sich entwickeln, hätte ich mir wahrscheinlich von Anfang an nur einen Hund genommen, aber 'ne Kristallkugel habe ich auch nicht. Und diese "Holier than thou"-Attitüde finde ich echt schrecklich. Ich bin die Allerletzte, die ihre Hunde nicht medizinisch versorgen lässt, wenn notwendig, aber bitte.
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Zwar Österreich, aber vllt. trotzdem interessant:
Letzte Woche nächtlicher Tierklinik-Notdienst wegen Bandscheibenvorfall von Jasmin, Kosten ca. 400 Euro.
Sie wurde allgemein untersucht, dann das Gangbild/Reflexe etc., sie wurde im Rückenbereich geröntgt und es wurde gleich auch ein Blutbild angefertigt. Dann bekamen wir noch Medikamente mit für zuhause.
Blut, Röntgen etc. für 400 € finde ich für Notdienst aber definitiv günstig....
Wenn man nen Geldscheixxer hat vielleicht

Nee, im Ernst, finde ich voll okay, aber ich fände es auch erschreckend, wenns deutlich mehr kosten würde, ganz ehrlich. Ich hab bis jetzt für Notdienst immer so zwischen 250 und 400 Euro bezahlt. Hab ihn zum Glück aber auch noch nicht exzessiv oft nutzen müssen.
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Zwar Österreich, aber vllt. trotzdem interessant:
Letzte Woche nächtlicher Tierklinik-Notdienst wegen Bandscheibenvorfall von Jasmin, Kosten ca. 400 Euro.
Sie wurde allgemein untersucht, dann das Gangbild/Reflexe etc., sie wurde im Rückenbereich geröntgt und es wurde gleich auch ein Blutbild angefertigt. Dann bekamen wir noch Medikamente mit für zuhause.
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Rex könnte bisschen weniger Macho, bisschen weniger eigenständig und bisschen weniger FOMO-Frusti sein
Sind aber alles echt nur Kleinigkeiten, die mich selten wirklich stören.Jasmin könnte von mir aus gerne etwas weniger klammerndes "Mamakind" sein, dann hätte sie vielleicht auch nicht so massive Probleme damit, alleine zu bleiben.
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Ich halte ja erst seit 2015 Hunde, könnte also nicht sagen, ob es früher besser, zivilisierter, rücksichtsvoller unter Hundehaltern zuging oder nicht.
Ich denke, eines der Hauptprobleme wird tatsächlich die immens viel höher gewordene Hundedichte sein. Mehr Begegnungen heißt wohl auch einfach, dass es häufiger zu negativen Begegnungen kommen kann. Prozentual runtergerechnet kommts dann aber vielleicht auf das Gleiche raus wie früher, als man vielleicht deutlich weniger Begegnungen hatte und dadurch einfach auch weniger schlechte Kontakte.
Ich kenne schon ein paar Leute, die ihrem Hund null Grenzen setzen und einfach nur stehen und schauen. Ich weiß nicht, ob Hilflosigkeit da der Grund für ist, zumindest in einem Fall ist die Person charakterlich generell einfach jemand, dem es sehr schwer fällt, mal klare Grenzen zu ziehen und sehr konfliktscheu. Hab schon das Gefühl, das überträgt sich dann auch auf deren Hundehaltung. Hinzu kommt, dass es vereinzelt ja auch Leute mit einem sehr ähm "verklärten" Blick auf den eigenen Vierbeiner gibt, da ist dann generell nie der eigene Fiffi schuld, sondern immer das Gegenüber. Das sind dann die Leute, die meinen, der Fremdhund ist böse, weil er ihren anbellt, dabei hat ihr Fiffi davor schon minutenlang mit Bürste drohfixiert und geprollt.
Naja, und es gibt einfach Hundehalter, die interessiert das Lebewesen Hund eigentlich null und die wissen halt rein gar nix über Körpersprache, Kommunikation etc. Und interessieren sich einen feuchten Kehricht für die "Benimmregeln" unter Hundehaltern wie z.B. anleinen/ranrufen, wenn angeleinter Fremdhund rankommt. Klar gibt es darunter ein paar Deppen, die bewusst provozieren wollen und mit einer "Mir doch egal"-Einstellung durch die Gegend rennen, viele sind halt aber einfach so "Ja, hab eben 'nen Hund"-Leute, ich glaube, die denken sich dabei gar nix.
Persönlich habe ich überwiegend friedliche, nett-neutrale Begegnungen. Hin und wieder auch doofe, bin aber auch teilweise bzw. regelmäßig in Gegenden mit recht hoher Hundedichte unterwegs. Die allermeisten nervigen Begegnungen sind die typischen "Tut-Nix-"Geschichten, da reagiere ich launenabhängig, wenn ich aber nicht gerade eh schon einen miesen Tag habe, hake ich so was ehrlich gesagt schnell ab und zerbreche mir gar nicht den Kopf drüber. Klar nervt mich das, wenn jemand seinen Hund, obwohl ich eh schon Bogen laufe, an ausgezogener Flexileine bis fast zu dem Hintern meines Hundes ranlässt, aber solange ich nicht eh schon supergenervt bin, weiche ich noch weiter aus oder schüttle vielleicht den Kopf, gehe weiter und hab's dann auch ziemlich schnell wieder "vergessen".
Ach so, und ich VERSUCHE, möglichst nicht anhand von Momentaufnahmen zu urteilen. Natürlich gibt es da auch Ausnahmen, wenn jemand meint, seinen Hund treten oder schlagen zu müssen, greife ich z.B. ein. Aber ich denke mir, es sind halt Momentaufnahmen - ich war auch schon mal gedanklich anderweitig beschäftigt und habe dann meinen Hund nicht rechtzeitig rangerufen und war somit der nervige Halter eines Tut-Nix. Und mein Chihuahua hat z.B. ein paar "Erzfeinde", die hasst er einfach wie die Pest (zwei Hunde, die im Wohnbau meiner Mama leben u.a.) und flippt da richtig übel aus, wenn er sie sieht. Dabei ist er sonst bei Begegnungen zu 99% der Zeit recht gechillt und auf jeden Fall ruhig
Und ja, ich reagiere da auch nicht immer vorbildmäßig und es gab in den Jahren meines Hundehalterdaseins einfach immer mal Situationen, in denen ich mich wahrscheinlich irgendwie "doof" angestellt habe 
Die "Extrempositivler", die meinen, ein "Nein" oder kurzes körpersprachliches Blocken sei für 'nen Hund schon traumatisierend, sind meins nun auch nicht, obwohl ich wirklich fast nur belohnungsorientiert arbeite und meist einen netten Umgang mit meinen Hunden pflege. Mir fallen die in punkto Rücksichtnahme und Respekt gegenüber anderen Hundehaltern aber nun auch nicht negativer aus als die ahnungslosen 3-Mal-am-Tag-mit-Flexi-um-Block-Schlurfer oder die selbsternannten "Hundeflüsterer", die ihren Hund im Minutentakt leinenrucken und deckeln.
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Kleine Hunde sind manchmal wirklich ungemein praktisch!
Jasmin hat wohl einen BSV und jetzt ist mal Schongang angesagt. Zum Glück habe ich letztes Frühjahr für Rex nach seinem Kreuzbandriss einen Rucksack gekauft, in dem ich ihn tragen konnte. Die letzten Monate habe ich ihn nur mehr in Ausnahmefällen gebraucht, aber für Jasmin ist das Teil nun auch perfekt. Auf diese Weise kann ich mit Rex unterwegs sein, auch wenn Jassi nicht viel laufen darf. Alleinelassen kann man die Maus ja leider nicht so entspannt, deshalb ist so ein Rucksack hier Gold wert.
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Ja, ich möchte immer mindestens einen Hund haben, sofern meine Lebenssituation (finanziell, gesundheitlich, zeitmäßig) dies zulässt.
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Für mich liest sich das sehr nach "direkt auf Konfrontationskurs gegangen".
Du musst dir das mal vorstellen, dieser Hund wurde gerade in ein ihm völlig neues Umfeld verpflanzt. Der braucht Struktur, Orientierung, Halt - und ja, dazu gehören auch Grenzen, aber etwas Zeit zur Eingewöhnung zu geben finde ich wichtig, und selbst wirklich essentielle Hausregeln kann man in den allermeisten Fällen erst einmal freundlich vermitteln.
Dort wurde er das erste Mal unleidlich. Nichts spannendes passierte, niemand kümmerte sich um ihn, er konnte mich nicht verfolgen. Nach einer Weile motzigem Winseln ging er sogar zum Bellen über. Vorher hatten wir ihn nie bellen gehört. Und er knurrte mir hinterher, als ich in die Garage ging.
Du bezeichnest das Verhalten des Hundes als "unleidlich", interpretierst sein Winseln, mit dem er wahrscheinlich einfach Aufmerksamkeit wollte/nach sozialem Kontakt gesucht hat, als "motzig". Du schreibst über das Bellen, als wäre es etwas Schlimmes und Negatives, obwohl das ja erstmal einfach nur ganz normales hündisches Ausdrucksverhalten ist - womit ich NICHT sage, dass man Bellen immer laufen lassen kann und soll, aber ich lese da sehr viel Anspannung raus, wenn der Hund sich nun mal einfach nur seiner Spezies typisch verhält. Auch ein Knurren bedeutet ja nicht direkt, dass der Hund die Weltherrschaft an sich reißen möchte.
Zumindest ein bisschen scheinst du in dem Denken festzustecken, dass du dem Hund direkt zeigen musst, dass du der "Boss" bist oder irgendwie ranghöher, gell? Das erzeugt halt enorm viel Druck, auf dich selbst und auf den Hund, der vermutlich spürt, dass du eigentlich unsicher bist.
Ich würde generell dazu raten, die Kennenlernzeit als etwas Schönes zu betrachten und den Stress rauszunehmen, dass sofort alles perfekt funktionieren und der Hund sich direkt so verhalten muss, als wäre er schon ewig bei dir und würde die Hausregeln in- und auswendig kennen.
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Eigentlich schade, dass du jetzt den Makler bezahlen musst, wo das doch eigentlich hätte einfacher sein können. Deine neue Vermieterin hat sich bestimmt total gefreut.

Ich hoffe sie hat sich gefreut, ich hab mich zumindest schon etwas gefreut

Ja, Maklergebühren sind doof und das Ärgerlichste ist ja, ab Juli 2023 muss in AT der Auftraggeber - also der Vermieter - den Makler bezahlen
Hab eh überlegt, abzuwarten, aber ich wusste ja nicht, wie lange die Suche nach einer passenden Wohnung dauert, deshalb wollte ich auch nicht nur Däumchen drehen und beiße halt jetzt in diesen sauren Apfel. In der Hoffnung, danach laaange nicht mehr auf Wohnungssuche gehen zu müssen 
Krass 😊 ob du‘s glaubst oder nicht, ich hatte mit meiner letzten Wohnung das Gleiche erlebt. Bestimmt ein knappes Jahr immer mal wieder eine Frau mit Hund beim Gassi getroffen, geratscht und die Hunde spielten - und dann stellte sich bei Vertragsunterzeichnung heraus: sie ist die neue Vermieterin 🤣 (ich hätte sie fast nicht erkannt, da ohne Hund)
Die besten Geschichten schreibt einfach immer noch das Leben
