Beiträge von tinybutmighty

    Mir zumindest ging es um nicht ausreichende Behandlungen, weil "besser als nix..." Und um Tierärzte die das auch noch so handhaben.

    Aber wenn Tierärzte das so handhaben, kann man es ja auch niemanden anlasten, dass da eben vllt nicht alles Notwendige gemacht wird. So habe ich deinen Post jedenfalls verstanden :tropf:

    Aber ja, ich persönlich verstehe es sogar, wenn jmd aus finanziellen Gründen vllt mal nicht die "gründlichste" Option mit allem Drum und Dran an Hugh-Tech auswählt. Ist in meinen Augen immer noch sinnvoller als gar nichts zu machen, was ja auch oft genug vorkommt.

    (Bei euren Tierarzt-Preisen in DE muss ich echt immer wieder mal schlucken. Sag ich auch ganz ehrlich, dass ich da irgendwo vermutlich auch eine Grenze erreichen würde, wenn ich ein "Montagsmodell" hätte. )

    Ganz ehrlich, besser eine schnöde Zahnreinigung ohne Dentalröntgen als gar keine Zahnreinigung

    ne. Absolut ne.

    Das sorgt nämlich in den meisten Fällen dafür, das der Hund weiter Zahnschmerzen hat, Minimum einmal im Jahr zum Zähne reinigen muss und meistens schon nur Wochen nach der Reinigung schon der nächste Zahnstein da ist.

    Ich finde es super schlimm, wie viele Tierärzte auf gut Glück Medikamente verschreiben, irgendwelche Thesen in den Raum stellen oder, was noch viel schlimmer ist, aufgeben.

    Ich hab schon so viele Geschichten im Salon erlebt, man hätte so vielen Hunden und Katzen mit einer anständigen Diagnose so viel ersparen können....

    Naja, man kann aber von Tierbesitzern auch nicht erwarten, ein halbes veterinärmedizinisches Studium zu absolvieren, damit sie besder als wie von dir zitiert scheinbar viele Tierärzte wissen was wie wann und warum gemacht werden soll :tropf:

    Das ist wieder ein anderes Problem. Wenn ich zum Arzt gehe, muss ich dem bis zu einem gewissen Grad vertrauen, denn ich bin keine Expertin. Selbst mit etwas Wissen auf dem Gebiet kann es sein, dass man als Laie eine Situation falsch einschätzt oder einen Fehlverdacht hat. Ich bin bei einer Sache auch jahrelang fehldiagnostiziert worden zB. Klsr ist das kacke, aber ich gebe mir dafür nicht die Verantwortung und Tierbesitzern, die auf ihre Tierärzte hören, kann man da ja auch schlecht einen Vorwurf machen...

    Ihr habt schon gelesen, das Shadow Walker selber einen Pudel hat?

    Ich denke sie wollte mit dem Satz zum „Oma Hund“ sagen, dass leider immer noch viele Menschen so denken … nicht das sie so denkt.

    Naja, sie hat das geschrieben, was mich verwundert hat:

    Der Unterschied scheint weniger im Aussehen, als im mentalen Bereich zu liegen. Auch wenn der Doodle aussieht, wie ein Pudel, ist er kein Oma-Hund im Gegensatz zum reinrassigen Pudel...

    Ich dachte damit meint sie dass Doodles charakterlich ganz anders sind als reine Pudel und Pudel mehr oder weniger Schnarchnasen sind. Sollte ich das falsch verstanden haben, tut es mir leid.

    Müssten wir auch machen.. Aber irgendwie… naja wie das immer so ist :pfeif:

    Ich bin in sowas auch wirklich nicht gut, weil ich ja generell ein Problem mit Routinen habe.

    Deshalb hilft es mir so, z.B zum wöchentlich stattfindenden Kurs zum Hundeturnen zu gehen. Das ist ein Fixtermin und zumindest 1x pro Woche machen wir somit wirklich was.

    Meine Physio hat aber auch gemeint, dass man es auch nicht übertreiben muss. Weil es umgekehrt ja auch sehr Übermotivierte gibt. Das ist dann auch nicht immer unbedingt sinnvoll.

    Wieso verkürzt du nicht die Zeit zwischen den Behandlungen?

    Das mache ich vielleicht noch, bis jetzt fanden es die Behandelnden halt nicht notwendig und mittlerweile merke ich das auch weniger deutlich als früher, als die OP noch weniger lange her war ;)

    Und zurzeit gehen wir auch wieder regelmäßig zum Hundeturnen und ich versuche zuhause öfter Übungen zu machen.

    Naja, die Behandlung kann natürlich mal unangenehm sein, wenn da an Schmerzpunkten/empfindlichen Stellen gearbeitet wird.

    Ist beim Tierarzt ja nicht anders. Das ist für die Hunde ja auch nicht immer angenehm, genauso wie auch gewisse Untersuchungen oder Behandlungen für uns Menschen nicht immer nur angenehm und schmerzfrei sind.

    Wir gehen alle 3 Monate zur Chiropraktik oder Osteopathie. Mir ist aufgefallen, dass Rex in den Tagen davor manchmal verspannter wirkt, weil die letzte Behandlung schon länger her ist. Ein paarmal kam es dann auch schon vor, dass er knurrte bzw. drohschnappte, wenn man ihn da doof anfasste. Klar, ist halt unangenehm. Nach der Behandlung wirkt er dann aber meist gelöster und lässt sich wieder problemlos anfassen. Also ich würde auf die regelmäßigen Sitzungen nicht verzichten wollen.

    Man kann ja einen gut sitzenden Maulkorb draufpacken, wenn das notwendig ist :)

    Ich finde 1500 Euro für eine Zahnsanierung schon recht horrend, das ist ja ein Monatsgehalt.

    Ich hab ja in Österreich im September dafür knapp 600 Euronen gezahlt und das war schon eine Menge, die da gemacht wurde - 12 Zähne mussten raus. Dentalröntgen haben sie bei zwei Zähnen gemacht, wo nicht sicher war, ob die Zähne noch gut verwurzelt im Zahnfleisch sind (waren sie nicht).

    Ich finde aber auch dieses heutige "nur Goldstandard ist gut genug"-Denken in Bezug auf Tiermedizin manchmal... schwierig. Ganz ehrlich, besser eine schnöde Zahnreinigung ohne Dentalröntgen als gar keine Zahnreinigung. Es muss auch nicht immer alles an bildgebender Diagnostik gefahren werden, es gibt Fälle, in denen einfache Röntgenbilder reichen (ich habe im Endeffekt 600 Euro umsonst für ein CT ausgegeben als mein Rüde den Kreuzbandriss hatte - am Ende haben wir nur mit Röntgenbildern wegen Knie gearbeitet). Und ja, ich war auch voll und ganz dafür, dass mein Rüde eine TPLO oder TTA Rapid bekam und war erstmal ziemlich down als ich dann erfuhr dass nur eine schnöde Kapselraffung gemacht werden kann. Tja, dem Hund geht es heute bewegungstechnisch wieder super :ka: Ich finde so eine "Alles oder nichts"-Mentalität manchmal anstrengend. Gerade hier im Forum versucht bestimmt jeder, im Rahmen seiner Möglichkeiten seine Tiere bestmöglich zu versorgen.

    uch wenn der Doodle aussieht, wie ein Pudel, ist er kein Oma-Hund im Gegensatz zum reinrassigen Pudel...

    Klar, ein Hund, in dem teils 50% Pudel steckt, ist natürlich charakterlich ganz was anderes als ein Pudel :p :lol:

    Die Bezeichnung "Oma-Hund" finde ich ziemlich abwertend und gemein. Außerdem trifft das auf den Pudel überhaupt nicht zu. Pudel sind lebenslustige und äußerst intelligente Hunde, die man nicht umsonst häufig im Hundesport antrifft! Hier im Forum gibt es u.a. Pudel, die im Gebrauchshundesport, im Agility oder im Zughundesport aktiv sind.. total fade Köter, klar :pfeif: