Beiträge von tinybutmighty

    Österreicherin, also nicht direkt von der neuen deutschen GOT betroffen:

    Hier leben zurzeit zwei sehr kleine Hunde mit einem Gewicht von um die 3 Kilogramm. Beide werden Ende 2024 10 Jahre alt. Sie sind nicht kranken- oder OP-versichert.

    Am teuersten war bisher die Kreuzband-OP für den Chihuahua. Die Hündin hatte in den letzten Jahren zwei umfangreiche Zahnsanierungen, diese blieben aber jeweils im mittleren dreistelligen Bereich. Der Rüde hat eine leider schon fortgeschrittenere Mitralklappeninsuffizienz und benötigt Medikamente. Da er ein kleiner Hund ist, gehen die glücklicherweise aber nicht so arg ins Geld, er braucht ja nur eine sehr geringe Dosis davon.

    Wir gehen alle 3 Monate zur Chiropraktik, was beiden Hunden gut zu tun scheint. Auch hier empfinde ich das Preis-Leistungs-Verhältnis als sehr angemessen.

    Da meine eigene Lebenssituation und meine finanzielle Situation sich in den 9 Jahren seit Anschaffung des Ersthundes mehrmals durchaus gewandelt hat, kann ich die Frage so leicht gar nicht beantworten. Ich hatte mal einen 5-stelligen Betrag auf meinem Sparkonto, der ist aber mittlerweile arg geschrumpft.

    Ich setze zurzeit in erster Linie auf Ersparnisse. Ich verdiene nun als Bürokraft in Teilzeit nicht üppig und merke auch die gestiegenen Lebenserhaltungskosten, aber für mich als Einzelperson ohne Kinder und ohne Auto in kleiner Mietwohnung reicht es dann halt doch. Wenn Ende des Monats also etwas Geld übrig bleibt, stecke ich es, wenn nötig, in die medizinische Versorgung meiner Hunde.

    Hinzu kommen noch ein paar "Notgroschen" wie z.B. die jährliche Goldmünze, die wir vom Arbeitgeber bekommen, und als Österreicherin bekomme ich ja 14 volle Gehälter - das heißt, Weihnachts- und Urlaubsgeld gebe ich nicht immer direkt aus, sondern versuche, zumindest einen Teil davon zu sparen.

    Ich muss dazu sagen, dass ich meine Ersparnisse nicht rein für die Hunde habe, wäre also eine teurere Reparatur in meiner Wohnung nötig oder ein neuer Laptop oder eine neue Waschmaschine, würde ich ebenfalls auf diese zurückgreifen.

    Außerdem habe ich auch eine gewisse familiäre Unterstützung. Der Ersthund zog eigentlich eher als Familienhund bzw. für meine jüngere Schwester ein, wurde aber recht rasch zu "meinem" Hund. Somit sieht meine Mutter sich für ihn mitverantwortlich und hat z.B. auch einen Teil der Kosten getragen, die durch den Kreuzbandriss entstanden waren. Auch auf meine Großeltern könnte ich im Notfall zählen.

    Für kostspieligere medizinische Behandlungen würde ich auch einen Kredit in Betracht ziehen - ich weiß, dass ich von meiner Bank zumindest einen kleinen Kredit bekommen würde, ansonsten gäbe es die Möglichkeit, Geld von Freund*innen zu leihen, auch wenn ich dies nur im äußersten Notfall in Anspruch nehmen wollen würde.

    Zudem gibt es ja zumindest ein paar Tierkliniken, die Ratenzahlung anbieten. Im Notfall käme für mich auch diese Option in Frage.

    Zum Thema Versicherung bin ich noch am Schwanken. Die Erfahrungen scheinen extrem unterschiedlich zu sein. Alleine auf eine Versicherung würde ich mich aufgrund des Kündigungsrisikos jedenfalls nicht verlassen wollen. Der nächste Hund wird definitiv wieder aus dem Tierschutz sein, wahrscheinlich wird es ein erwachsener Hund, der noch nicht im Seniorenalter ist. Da müsste ich also ohnehin dann erst gucken, ob eine Versicherung den nehmen würde und unter welchen Bedingungen und ob sich das lohnen würde.

    Gestiegene Kosten im Alltag und in der Hundehaltung merke ich durchaus. Ich lebe nicht auf großem Fuße, könnte mich aber noch ein wenig weiter einschränken, um so mehr Geld für medizinische Ausgaben für die Hunde beisammenzuhaben. Im Moment geht es aber auch so, wie es jetzt gerade ist.

    Ich habe schon öfter mit dem Gedanken an einen Dritthund gespielt, doch auch aufgrund der finanziellen Entwicklungen werde ich diese Idee nicht umsetzen. Sollte meine finanzielle Situation sich nicht großartig ändern, werden hier weiterhin maximal zwei Hunde leben. Manchmal überlege ich auch, ob ich zukünftig nicht sogar nur einen Hund haben möchte, bin aber zwiegespalten, ob ich das wirklich wollen würde. Insgesamt finde ich es nämlich schon sehr schön, zwei Hunde zu haben.

    Ich habe mir inzwischen auch die Hoopers-Vorführung plus Wettkampf angesehen. Hat mir gut gefallen =) Besonders begeistert war ich natürlich von dem Chihuahua beim Hoopers - die kleine Rakete hat das ja richtig gerockt, so cool :cuinlove:

    Ich war ja jetzt bei 2 verschiedenen Anbietern je 1x trailen, wollte kurz was zu den Unterschieden schreiben.

    Trainerin 1 mit Spezilisierung Mantrailing hat erstmal auch recht viel Theorie erklärt, also wie das Ganze eigentlich funktioniert und v.a. auch zum Leinenhandling. Als Geruchsträger verwendet sie gerne einen unbenutzten Kotbeutel, der von der VP in den Händen gehalten wird. Dieser wird dann am Trailbeginn den Hunden angeboten.

    Erster Trail - wir waren im Industriegebiet mit Grünstreifen) war echt nur wenige Meter um eine Ecke in einen Innenhof, wo die VP sich direkt hinter der Ecke versteckt hat. Während der Hund noch mit Belohnung fressen beschäftigt war, ging die VP im Innenhof in ein anderes Versteck und der Hund konnte gleich nochmal suchen.

    Dann etwas Pause und am Ende noch je ein minimal längerer Trail (geradeaus dann um eine Ecke, hinter der direkt die VP stand).


    Die andere HuSchu macht es so, das immer beide Trainerinnen anwesend sind. Sie verstecken sich oder auch die Teilnehmer füreinander. Sie haben betont, das sie es echt auf Spaß-Niveau machen, man aber gern Wünsche und Anregungen äußern kann. Sie arbeiten gern mit Kleidungsstücken ls Geruchsträgern und nutzen die auuch als optische Orientierung für uns Zweibeiner. Gestern gab es für meine beiden je 4 Trails, die aber auch sehr kurz waren. Als Geruchsträger wurden peo Trail 3 Socken verwendet, einer quasi am Start des Trails und dann lagen die nächsten beiden je ein paar Meter weiter und die Hunde konnten wenn sie wollten eben auch an denen nochmal schnüffeln. Nach Geruchsträger Nr. 3 war dann wenige Meter weiter irgendwo die VP versteckt.

    Theorie wie zB Leinenhandling wurde zuminest gestern eher weniger erklärt.

    Ich nehme an, Trainerin 1 zieht das Ganze "professioneller" auf und man kann mehr lernen. Ich will aber trotzdem auch bei den anderen beiden weiter for Fun trailen, schon allein, weil man für die Trainerin Nr. 1 ein Auto braucht, in dem die Hunde während der Wartezeiten untergebracht sein sollen. Die nadere HuSchu ist da lockerer drauf, sodas ich auch als autolose Person teilnehmen kann. Sie haben mir aber auch angeboten, das ich meine Hunde in einem ihrer Autos warten lassen darf < 3

    Sagt mal was zahlt ihr denn so fürs Hobby-Mantrail? Je nachdem werde ich mich ja auch dort wieder tummeln und war dort, wo ich jetzt angefragt hab, doch etwas erschrocken. Evtl. Sind das ja aber auch normale Preise, da hab ich keine vergleichswerte hier

    Trainerin Nr. 1 bietet fast ausschließlich Mantrailing an, hat sich also darauf spezialisiert und hat wohl entsprechende Erfahrung und Kompetenzen, da sind es 33 Euro pro Hund.

    Die zweite HuSchu bietet noch paar andere Sachen an, aber insbesondere Einzel- und Alltagstraining, da zahlt man 28 Euro pro Hund.

    Hallo liebee MantrailerInnen,

    wir reihen uns hier mal ein :winken: Wir hatten nun unsere ersten beiden Einheiten Mantrailing (von 2 verschiedenen Hundeschulen - spannend, wie unterschiedlich das Trailen gehandhabt wird) und werden auf jeden Fall dabei bleiben :applaus: Wir trailen nur zum Spaß, als Hobby, ich möchte einfach, dass Rex und Jasmin mental auch weiterhin fit bleiben und finde es wirklich faszinierend, diese Form der Nasenarbeit :herzen1:

    Die 10.000€ die man haben sollte, um guten Gewissens auf eine KV/OP Versicherung verzichten zu können, kommt übrigens von Dr. Rückert .

    Ich halte diese Grösseneinordnung zwar für realistisch, aber für nur wenige machbar. Das meine ich ohne jegliche Wertung.

    Ja, 10.000 Euro sind schon eine Hausnummer.

    Ich habe den ersten Hund ja seit 2015. Gestartet bin ich in die Hundehaltung mit einem Betrag auf dem Konto von etwa 4000-6000 Euro. Das Geld war aber nicht nur für den Hund da. Irgendwann hatte ich tatsächlich auch einen 5-stelligen Betrag auf dem Konto. Aber.... Umzug und diverse damit verbundene Ausgaben, und ja, auch mal ganz egoistisch sich hier und da mal nen Urlaub (mit Hund bzw Hunden) sich gönnen wollen, zweiter Umzug drei Jahre später, Ausgaben für eigene medizinische Themen plus allgemein extrem gestiegene Lebenshaltungskosten - da hatte ich zB ausgerechnet im Frühjahr 2022 nur einen kleinen Betrag auf dem Konto, als mein Hund die Kreuzbandriss-OP brauchte. Ging sich aus (auch weil Hund Nr. 1 eine Familienanschaffung war ursprünglich und sich daher meine Mutter an den Kosten beteiligte), aber zB durch 2. Umzug im Frühjahr 2023 hatte ich da halt auch wieder nur ca 1500 Euro auf dem Konto...

    Es schwankt halt sehr stark! Und wenn man dann eben mal für den Hund eine teurere Ausgabe hat wie eine 2000-3000 Euro-OP, ist der "Polster" ja erstmal wieder weg und man muss mit dem Sparen wieder von vorne anfangen.

    Meine jetzigen Hunde sind auch nicht OP- oder krankenversichert. Ich denke, beim nächsten Hund überlege ich mir das, ich habe aber Angst davor, irgendwann von der Versicherung gekündigt zu werden und daher würde ich mich nicht alleine darauf verlassen, sondern versuchen, zusätzlich wieder ein bisschen was zu sparen. Meine"Notfallpläne" wären zudem Familie/Freund*innen (Geld leihen und zurückzahlen), Kredit bei der Bank aufnehmen, oder eine Tierklinik mit Option der Ratenzahlung aufsuchen.

    Allerdings sind auch Notfallpläne nicht perfekt. Das habe ich gemerkt, als meine Mama letztes Jahr sehr schwer erkrankt ist.