Beiträge von Nabor

    Und ganz zur Not, sei entwarnt, wenn irgendwas gar nicht ankommt kriegen es dir Ärzte :hust: :pfeif: .

    Die berühmten Allesfresser.

    Vorkommen tun sie in erster Linie in Krankenhäusern und da auch in allen Fachrichtungen.

    Einfach irgendetwas Essbares frei zugänglich stehenlassen. Spätestens nach 24 Stunden ist alles auf rätselhafte Weise verschwunden, obwohl nie jemand in der Nähe der Nahrungsmittel gesehen wurde.

    Warum sind Sporen bei Turnieren erlaubt? Darf man überhaupt sein Pferd über Hürden treiben?

    In der Natur würde kein Pferd über hohe Hindernisse springen, da die Verletzungsgefahr viel zu groß ist.

    Ich kannte ein Pferd, dass immer fröhlich über Zäune sprang, wenn es meinte das Gras auf der anderen Weide sei besser.

    Das Pferd, welches gerade noch in der Tierklinik in Gießen steht, sprang einfach just for fun über Zäune, wie ein Flummi, immer hin und her.

    Die Stute die ich mal hatte, sprang über Hindernisse, die noch auf dem Reitplatz standen obwohl sie nicht musste. Da war auch niemand in der Nähe, der sie hätte zwingen können und ich selber war gerade auf dem Weg ins Reiterstübchen um mir einen Kaffee zu holen.

    Es gibt sie, die Pferde die wirklich gern springen und da dürfen die Hindernisse auch gern über 1,50 m hoch sein.

    Hier auch, Kohlmeisen, Blaumeisen, Weidenmeisen, Spatzen und Kleiber. Bis jetzt habe ich noch nichteinmal ein Rotkehlchen gesehen.

    Die Sonnenblumenkerne sind auch immer schnell alle, ich fülle tgl das Futtersilo und das Futterhäuschen auf. Die Piepmätze sitzen morgens immer schon in den Büschen und earten auf mich. Die haben wirklich einen gesegneten Appetit.

    Das Opi Pferd ist gestern in die Tierklinik Gießen gebracht worden. Der Darm ist wieder da wo er hingehört und er wird jetzt gerade operiert.

    Heute nachmittag darf er besucht werden, dann weiß ich mehr.

    Die Op wird ja am sedierten stehenden Pferd in Lokalanästesie vorgenommen. Da gehe ich mal davon aus, dass Flash das problemlos wegsteckt.

    Weitere Daumen helfen ihm aber bestimmt.

    Ich bin ja ab und zu bei den Wildponies in Liebenthal und beobachte dort die Herde. Mir blieb da so ein Ereignis in Erinnerung..

    In Liebenthal haben die Ponies auch massenhaft Platz. Hier im nordhessischen Bergland oder auch um Göttingen rum ist eine Weide selten größer als ein ha. Da ist so ein Frechdachs schnell in die Ecke getrieben und auch gern mal geschlagen und/oder gebissen.

    Dann wird auch leider gern eine Stute zur Zucht genommen, die vielleicht eine tolle Abstammung hat, aber in jungen Jahren schon völlig platt ist und da sie nicht mehr reitbar ist, schnell nochmal ein oder mehrere Fohlen drauss gezogen. Genauso häufig wird so gut wie nie auf das Interieur der Stute geachtet und da das Fohlen nunmal die ersten 6 Monate bei der Mutter ist, guckt es sich die Verhaltensweise der Mutter ab.

    Es gibt soviele Faktoren auf die geachtet werden sollte und auf die die wenigstens Wert legen.

    Ich persönlich würde immer wieder eine nicht zu große Jungpferdegruppe zur Aufzucht wählen und würde mir die Stute ganz besonders angucken. Da muss nicht nur das Exterieur stimmen, sondern auch noch die Gesundheit und im Kopf sollte sie auch klar sein. Was auch gern vernachlässigt wird, sind die ersten Monate mit der Mutter. Ich möchte kein Fohlen, dass nur tagsüber mit seiner Mutter raus kommt und beim leisesten Windhauch oder den ersten Regentropfen reingeholt wird.

    Leider habe ich das Alles schon mit ansehen müssen und hätte schon häufig voraussagen können, dass aus dem kleinen Wurm kein gutes Reitpferd werden wird.

    Ich hatte mein Hengstfohlen nach dem Absetzen in einer Jungsgruppe aufwachsen lassen. Die war aber recht übersichtlich, 6 Absetzer die die ersten Jahre ihres Lebens zusammen aufwuchsen. Ich würde es immer wieder so machen. Das war eine wirklich harmonische Gruppe und da war keiner dabei der irgendwie besonders arschig war.

    Wenn man nur ein Fohlen in einer erwachsenen Gruppe hält, kommt es halt sehr auf die Gruppe an. Ich kenne mittlerweile zu viele Pferdehalter, die nicht in der Lage sind zu erkennen ob die Gruppe wirklich harmonisch ist. Oft werden regelrechte Arschkrampen einfach als Herdenchefs bezeichnet und so etwas würde ich für einen Absetzer nicht haben wollen.

    So ein ausgelassenes Spielen und anschließendes gemeinschaftliches Dösen und Fressen mit Gleichaltrigen sind viel wert.

    Unsere Hunde und Kinder geben wir ja auch in Kindergärten oder Welpenschulen damit sie Kontakt zu gleichaltrigen haben. Voraussetzung ist natürlich immer, dass die Gruppe auch zusammenpasst.

    Die Daumen für das alte Pferd mit der Kolik werden schon wieder gebraucht. Bei der Kolik haben sie super geholfen. Vielen Dank dafür!

    Der alte Mann braucht jetzt allerdings doch noch eine OP und zwar müsste der Milz-Nieren-Raum verschlossen werden, damit nicht wieder eine Dickdarmschlinge darin verschwindet und die nächste Kolik verursacht. Dummerweise ist der Dickdarm immer noch aufgegast und deshalb kann die OP nicht am stehenden Pferd in Lokalanästhesie und Sedierung gemacht werden. Flash braucht jetzt also nochmal die Daumen, dass die Darmschlingen endlich wieder ihre normale Größe annehmen und dahin verschwinden wo sie hingehören, damit der Milz-Nieren-Raum, relativ komplikationsarm, verschlossen werden kann.