Beiträge von Nabor

    Meine erste Hündin hatte des öfteren Ohrenentzündungen, die anfangs immer mit Antibiotikatropfen behandelt wurden. Irgendwann verschlimmerte sich die Symtomatik und sie fing an anders zu riechen und die Haut entzündete sich. Der damalige TA konnte uns nicht so recht weiterhelfen. Nachdem ich mich belesen hatte, kam ich auf die Idee, dass sie eine Allergie haben könnte. Den Durchbruch brachte dann tatsächlich eine Ausschlussdiät. Sie war auf irre viele Sachen allergisch, Rind, Geflügel, Schwein, Wild, Pferd, Getreide, Spinat und im Alter kam dann noch eine Hausstauballergie dazu. Die Ohrenentzündungen und die entzündete Haut verschwanden tatsächlich innerhalb von 2 Wochen.

    Wenn sie allerdings irgendetwas frass was sie nicht vertrug, konnte ich nach spätestens 3 Stunden einen veränderten Geruch an ihr feststellen und am nächsten Tag war dann auch die Haut wieder rot und nässte. Ohrenentzündungen hatte sie aber nie wieder. Wenigstens das konnte ich verhindern.

    Javik

    Da bin ich mir sehr sicher, dass die Bracken abgehauen waren. Hat der Besitzer selber erzählt. Der hat wahrscheinlich nur deswegen nie Ärger bekommen, weil die Jägerschaft sich hier untereinander sehr gut kennt. Seine Bracken sind nämlich nicht nur durch sein eigenes Revier mit Spurlaut auf Jagd gewesen. Das weiss ich deshalb, weil ich hier im Dorf groß geworden bin und durchaus weiss wem welches Revier gehört.

    Ich gehe auch nicht in den Wald, noch nicht einmal an den Waldrand, wenn ich Schüsse höre. Hier gab es noch vor 5 Jahren einen Jäger der so zwischen 80 und 90 Jahre alt war. Angefüttert hatte er immer direkt vor einem Hochsitz den er mit seinem Auto erreicht hat. Ich wunderte mich immer, dass er da überhaupt heil rauf und runter kam. Sehr vertrauenerweckend :ironie2:

    Im Göttinger Raum wurde mir mal erklärt, dass ich mit meinem Pferd Wild vertreiben würde. Der Jäger stieg natürlich aus seinem SUV um mir darüber einen längeren Vortrag zu halten.

    Dann gibt es hier noch 2 Bracken in Jägerhand die regelmäßig abhauen und die ich dann fröhlich laut gebend höre und manchmal auch ohne den HH alleine nach Hause laufend treffe.

    Mein absolutes Highlight war aber mal, als ich mit der Tochter einer Freundin ausreiten war und über uns geschossen wurde. Ich bin noch heute den Pferden extrem dankbar dass sie so schussfest waren.

    Ich meide Jäger wo ich nur kann.

    Eine ehemalige Bekannte war wegen einer Bronchitis krank geschrieben und war trotzdem täglich bei ihrem Pferd um es zu longieren. Irgendwie ist das ihrem AG zu Ohren gekommen und sie hatte kurz darauf ihre fristlose Kündigung. Ich wäre da ganz vorsichtig.

    Außerdem, was machst du mit deinem Pferd wenn du mal wirklich nicht hin kannst? Ich selber hatte mal einen Unfall. Eine Woche Intensiv, insgesamt 5 Wochen stationär, 3 Wochen Reha, 3 Monate Rollstuhl, insgesamt 3 Jahre Unterarmgehstützen. Ohne einen wirklich super netten SB und sehr hilfsbereite Miteinstaller wäre das nie gegangen.

    Mit einer solchen Stallsituation wie bei dir, wäre ich nie zufrieden gewesen und auch nicht mit klar gekommen.