Was für ein Argument, nur Leute mit Kindern kriegen Rente (oder Kinderwunsch, da muss man sich noch eine geeignete Prüfungsstrategie zu überlegen).
Die kinderlosen Vollzeitbeschäftigten zahlen doch dann jetzt mehr in die Rentenkassen ein (für die heutigen Rentner), zahlen außerdem mehr Steuern, wovon Menschen mit Kindern nicht nur in Form von Steuervergünstigungen profitieren, sondern eben auch durch den Fluss von Steuergeldern in Kitas, Schulen, etc.
Zumal ja nach dieser Logik auch damit zu rechnen wäre, dass die Hälfte der jetzigen Kinder später nicht voll arbeiten wird, sondern sich wiederum primär um den eigene Nachwuchs kümmert.
Das ist aber eigentlich auch egal, die Idee bei der Rente und den Steuern ist ja die einer gesamtgesellschaftlichen Solidargemeinschaft. Natürlich wird diese Idee nicht immer optimal umgesetzt (...) , aber das Prinzip macht schon Sinn. Sonst könnte ich auch argumentieren, immer zahl ich soviel Krankenkassenbeitrag, dabei bin ich gesund. Macht halt jeder seine eigene Krankheitsvorsorge, und wer arm ist, oder zu krank für seine finanziellen Verhältnisse, hat Pech gehabt. Oder ist sicher selber schuld.