Hi,
danke nochmals hier an alle, die sich so toll eingebracht haben. Und damit dies nicht nur ein einfacher Satz bleibt , will ich ausnahmsweise im Internet kurz von internen familiären Entscheidungsprozessen berichten und warum Eure Beiträge so wichtig waren.
1. Frage meiner Frau irgendwann: Sitzt Du schon wieder am PC ( bestimmt zu 1/ 4 genervt)
Antwort: ja klar im Hundeforum, da gibts vielleicht ein paar Überlegungen und Tipps die uns weiterbringen könnten. Ich hab da vielleicht die Idee .........
2. Frage meiner Frau an einem der Folgetage: Siehe Frage 1 usw.
So und dann haben uns die Ereignisse überrollt, und meine Frau war fertig mit der Welt und fühlte sich völlig überfordert. Und fertig mit der Welt ist keine Floskel.
Es kam dann die Frage auf Sino abzugeben, und ich habe Eure Beiträge meiner Frau zu lesen gegeben. Da sprach dann jede Menge Mut raus nicht aufzugeben. Dies hat dann tatsächlich meine Frau bewogen doch noch einmal alles zu versuchen.
Soll ich Euch jetzt schreiben, dass dies tatsächlich so ist, hat sie mir eben bevor sie joggen gegangen ist explizit aufgetragen. Mach ich gerne.
Zum Status von Sino kann ich nunmehr eine Menge erzählen, und um es vorweg zu nehmen es sieht gar nicht schlecht aus.
Sino ist ein vollkommen sicherer Rüde, sicher im Revier, sicher in seinem beabsichtigten Sozialverhalten. D.h. ihn treiben wohl keine Ängste wenn er irgend etwas tun will. Er agiert. Er ist kein Balljunkee, wenngleich er Ballwerfen liebt. er läßt sich auch wenn er mit Hündinnen spielt noch beeinflussen, wenngleich die Neigung sofort zu hören stark nachläßt. Beim Spiel mit Hündinnen spielt Sexualität eine Rolle, aber er hat keinen Tunnelblick, sprich er bleibt weiter für Außenreize und eben uns erreichbar.
Das eindeutige Problem besteht darin, das Sino es offenbar gewohnt ist über Sozialkontakte alleine soverän zu entscheiden, sprich wir als eigentlich vorgesehene Beherrscher aller Situationen und Entscheidungsträger was passiert oder eben nicht, sind in dieser Rolle (noch) nicht angekommen.
Daran gilt es zu arbeiten. Wir müssen ihm Schritt für Schritt klarmachen, dass wir für Sicherheit und sein Wohlergehen draußen zuständig sind und er muß uns vertrauen. Gut ist dass Belohnungen von unserer Seite sprich Leckerchen aber auch Spielen zB. mit Ball oder Frisbee für ihn sehr sehr wichtig sind. Da haben wir möglicherweise auch noch Potential Energie umzulenken.
Viele Grüße aus Düsseldorf, es geht bestimmt weiter...
Mikkki