Hi,
manchmal, wenn ein klinisches Bild schwierig ist, hat man tatsächlich den Eindruck dass die Tierärzte auch nur wild rumstochern. Leider ist das so, und man ist gezwungen sich selbst schlau zu machen.
Ich persönlich würde es für falsch halten AB's zu geben wenn das Tier keine Symptome für eine Blasenentzündung zeigt. Akut ist der Vorgang ja nicht, sondern bereits eher chronisch. Und ob jetzt künstliche Spezialnahrung der Heilsbringer ist, ich glaubs leider eher nicht. Wichtiger scheint mir insgesamt zu sein dem Hund hochwerttiges Eiweiss zuzuführen, dies aber in weitaus geringerer Menge als ein normaler Hund bekommen dürfte. Dies deshalb, weil eine hohe Eiweissbelastung in jedem Fall auf die Nieren geht. Fette als eigentliche Energielieferanten sind da eher unbedenklich, Kohlenhydrate sowieso.
Mach Dich nochmal schlau ob bei der Indikation es eher gut ist ob der ph des Urins eher basisch oder sauer sein sollte. Durch Zufüttern pflanzlicher Stoffe könnte man den PH Wert beeinflussen.
Was definiv quatsch ist, ist die Feststellung dass der Hund eine bestimmte Menge Futter braucht. Dies ist völlig individuell. Und wenn ein Hund zunimmt braucht er definitiv weniger. Thats it - keine Diskussion.
Fokussier dich auf die Ursachenforschung, wie gesagt ich hab den Eindruck da wird auch viel bei Euch rumgedoktort.
Geh vielleicht auch mal zu einem HP. Es besteht ein Ungleichgewicht im Körper, dass es zu ergründen gilt.
ich weis genau wie Du Dich fühlst, wir haben dasselbe in etwas weniger schlimmen Form auch schon durch.
Viel Glück
LG
Mikkki