Beiträge von Mikkki

    Hi,
    also unsere beiden Katzen waren sowieso Notfälle.
    Der Kater, vielleicht 6 Wochen alt, lag neben seinen 5 toten Geschwister auf einem verlassenen Campingplatz und lebte noch ein bisschen. Die Saison war vorbei kein Gast fütterte mehr die Mutter. Die hat die Jungen dann wohl verlassen, oder es ist ihr was passiert.
    Er hat sich 2 Wochen an uns gewöhnt und musste dann aber dringend raus. Er kannte sich hier innerhalb kürzester Zeit gut aus und nach weiteren 3 Wochen konnte er über eine Katzenklappe aus der Werkstatt ins Freie so wie er wollte.
    Kontrastprogramm also gegenüber dem was Lendril erzählt.

    Die Kätzin bekamen wir auch mit 6 Wochen. Bauernhofkatze, ca. 25 kleine Mitkommilitonen auf dem Hof , schlimme Augenentzündung. Auf dem Hof kümmerte das keinen so richtig ( wie auch) also nahmen wir sie mit. Ähnlich selbständig von vorne herein wie der Kater auch. Auf dem Bauernhof sprang das Tier zwischen Milchwagen, Traktoren und fahrenden Autos rum. Wer es nicht lernte starb einfach. Sie hatte bei uns nie Stress mit Strassenverkehr und wusste was zu tun ist. Wegen Mangelernährung blieb sie aber sehr zierlich.

    Ich halte eine Katze die erst nach einem halben Jahr rauskommt für lebensuntauglich. das gäbe Dauerstress weil sie mit den ganzen Reizen nur schlecht klarkommt.
    Die Katzen, die hier so rumlaufen kommen samt und sonders nicht aus einer schönen heilen Welt. Da sind unsere Hnde noch echt behütet. Wenngleich unser Gebrauchthund hatte es möglicherweise auch schwer.

    LG

    Mikkki

    Hi,

    Nassfutter hat zuweilen zuviel Eiweiss und zu wenig Fett. Als Alleinfutter zum Zunehmen halte ich das für grundsätzlich ungeignet. Höchstens bei einem absolut gesunden Hund der eine Hungerperiode hinter sich hat.

    Die Diagnostik ist aber doch noch gar nicht abgeschlossen oder?? Welche Ergebnisse stehen denn noch aus?? Davon hängt doch fast alles ab.
    Erst wenn man nichts findet steht man doch wieder am Anfang...

    LG

    Mikkki

    Hi,

    ein Ignorieren unter Katzen wird es nicht geben, solange ein Tier stärker ist als das andere.
    Unser Kater wurde von einem anderen aus der Nachbarschaft verdrängt, er traute sich nicht mehr nach Hause. Er fand einen Unterschlupf am Ende der Strasse. Dort haben wir ihn dann zweimal täglich gefüttert. Hätte er nicht mehr aus dem Haus rausgedurft, wäre er wohl wahnsinnig geworden. Der neue Kater kam aus dem Tierschutz und gehört Freunden von uns. Solange unser Kater hier zuhause war haben sie jeden Tag gekämpft. Eine Revieraufgabe kam für beide nicht in Betracht.
    Unser ist dann recht früh verstorben. Aufgrund des Stresses hat sein Immunsystem nicht mehr mitgemacht.

    Bei unserer Katze ( knapp über 2,7 kg) dasselbe. Ein 8 kg Rotmonster hatte sie ständig zwischen. Eine zeitlang herrschte nur deshalb ein gewisses Gleichgewicht weil unsere das Monster unter ein Auto lockte und dann angriff. Die Rote konnte sich da nicht gut bewegen und kassierte heftig. Aber draußen wars was anderes.

    Ich musste zweimal zusehen, weil ich gebeten wurde nichts nachhaltiges gegen die Angreifer zu tun. Verbrämung?? Wie denn, ich geh arbeiten und die Katzen sind draußen. Das sind die Fakten.

    Meine Türen lass ich übrigens offen so lange ich will, da würd ich mir auch gar nicht erst reinreden lassen.

    Die Katzendichte ist hier einfach zu groß.

    Mein nächster Kater wird ein großer schlanker Roter.

    Überlegt mal ob aufgrund dieser Fakten eine Umsiedelung gehen könnte. Unsere wären allerdings niemals woanders hingegangen und mit Sicherheit überall abghauen wo sie neu hingesollt hätten.

    Doof, ganz doof das alles.


    LG

    Mikkki

    Hi,
    @Juliaundbalou:
    Manchmal ist weniger mehr. Fahr Dich selbst mal wieder etwas runter, versorg den Hund mit dem was ihm bekommt, höri Dir an was die Ärzte sagen, und schreib hier etwas weniger. Viele wollen helfen mit besten Absichten. ich an Deiner Stelle hätte mit Reizüberflutung zu kämpfen. Deshalb der Gedanke, r u h i g je t z t.
    Gönn Dir mal ne Pause, es wird.

    LG

    Mikkki

    Hi,
    vielleicht ne Lösung für alle.
    Ein Bodyguard für das noch kleine Kätzchen. Rote Kater sind hervorragende Prügler, sensibel und menschenbezogen. Die meisten zumindest.
    Einfach einen kleinen roten Kater mit dazunehmen und eine Weile das Grundstück fremdkatzensicher machen. Und nach einem halben Jahr - tätä macht die Bürokatze Stress weiss sie der Kater abzuhalten.

    LG

    Mikkki

    Hi,
    @Xsara:
    Schön finde ich dass du offenbar genug "Hintern in der Hose" hast um das Problem zielsicher anzugehen. Lass Dich durch Quertöne nicht beeinflussen. Ich hoffe Du findest eine Lösung, wenngleich es nicht gut aussieht. Vielleicht schaffst Du es.
    ich drück mich mal vorsichtig aus. Es könnte Leute geben, die für solche Fälle eine Lebendfalle + Schrotflinte haben. Jede andere Denke wäre etwas träumerhaft. Zumal in einer ländlichen Gegend.
    Wäge die Chancen gut ab, und entscheide wenn es eng wird.

    Nur meine Meinung...Ich meine es nur gut

    LG

    Mikkki

    Hi,
    vielleicht kann man tatsächlich noch reden.

    Wenn ich es so bei mir hier in der Gegend betrachte, wäre die Bürokatze wahrscheinlich eines Tages von Knall auf Fall verschwunden und wird nicht mehr gesehen.

    Ja, es gibt aggressive Katzen. Keine Gnade schwächeren gegenüber, heftigste Verletzungen in Sekunden, Bisse sind kaum zu sehen und lösen doch schlimmste Entzündungen aus.
    Und wenn so ein Tier auch noch in fremde Häuser geht und dort angreift, nun ja da kommt man auf Gedanken.
    Und wenn ein zwei oder Dreijähriger streicheln will weil die eigene Katze lieb ist und er fängt sich richtig eine, puuuh.

    Wenn ich meine Haustür aufmachen will , dann mach ich sie auf, keine Diskussion.

    Und die Fremdkatze sollte draußenbleiben. Verständlich.


    Aber: Natürlich hat die Bürokatze eine Chance verdient auch irgendwie unterzukommen. Deshalb freundlich im Gespräch bleiben, Zeiten ausmachen, das wird ja auch schon versucht. Örtliches Einschänken macht keinen Sinn. Ich würd versuchen für sie ein neues Zuhause zu finden.

    Insgesamt hört es sich für mich nicht so an, als könnte es irgendwie gutgehen.
    Sehr traurig...

    LG

    Mikkki