Beiträge von frolleinvomamt

    Meines Wissens belasten Hunde zu 60 % auf der Vorderhand.
    Das macht den Verlust eines Vorderbeins etwas gravierender.
    Insgesamt läuft ein Vierfüßer, der nur drei Beine hat, aber nicht wirklich "rund".
    Das mag in jungen Jahren noch unauffällig sein. Mit dem Alter schleichen sich aber durch Schonhaltung und Fehlbelastung Probleme ein.

    Ebenerdig wäre optimal und eine Physio/Chiro, die Verspannungen im Rücken "wegknetet" und anleitet, wie man das im Alltag selbst machen kann.

    Interessant. Du sprichst dem Hund menschliche Gefühle und Verhaltensweisen wie Respektlosigkeit und Dominanz zu.
    Aber lieben kann er nicht...

    Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?
    Emotionen sind die eine Seite (und klar kann ein Hund Entzug von Gewohntem betrauern oder "Liebe" ausdrücken, weil wir dafür belohnen).
    Respektlosigkeit ist kein Gefühl, sondern Verhalten.

    Eine Kollegin von mir hat auch so eine Hündin aus dem Auslandstierschutz und von daher mit unbekannter Vorgeschichte.
    Die Hündin war anfangs ängstlich und ist immer noch schreckhaft, macht aber in klaren Situationen gerne mit im Hundeverein (UO, RO).
    Im Alltag hat die HH aber immer wieder den Eindruck, dass die Hündin Situationen nicht gut einschätzen kann.
    Von einer Trainerin bekam sie den Tipp, dass ein Deprivationsschaden die Ursache sein könnte. (Nie gelernt, Außenreize zu verarbeiten, eventuell verkümmerte Sinneswahrnehmungen ...)

    Die HH hat ein Seminar gebucht bei einer Trainerin, die auf solche Hunde spezialisiert ist.

    Von dieser gibt es auch ein Buch zum Thema:

    ISBN: 978-3980981040

    Leider kann ich keine praktischen Tipps geben.

    Wenn die Kollegin das Seminar gehabt hat, kriege ich da sicher mehr Infos.

    aber andererseits ist Paris jetzt vielleicht nicht der beste Ort

    Isser nicht.
    Wie andere Großstädte auch.
    Viele Verbote. Zwar viel Säuseln: "Le Toutou!" Aber dann steht man vor einer Sehenswürdigkeit, würde gerne besichtigen, der Hund darf nicht mit, am Eingang lassen geht auch nicht ...
    Ganz zu schweigen davon, ein Hotelzimmer in der Innenstadt zu finden, das auch Hunde nimmt.

    Da sehe ich keine Dominanz, sondern eher respektloses Verhalten.

    Lese ich auch eher so.
    Wobei ich es schwierig finde, da die Grenze zu ziehen. Respektloses Verhalten hat ja auch mit dem Nichtakzeptieren von Grenzen und dem Infragestellen von Kompetenzen zu tun.
    Wenn ich das richtig lese, nimmt die Jule die TE eher als Kumpel wahr und nicht als ErzBer.

    Für mich käme Dominanz dann ins Spiel, wenn ein "Lass das!" nicht mehr akzeptiert würde oder sonstwann gegrummelt.

    dass sie mir nah sein will? Also, dass sie mich liebt?

    Hunde lieben ihre Menschen nicht!
    Sie verhalten sich so, dass sie ganz egoistisch optimalen Nutzen aus der Beziehung haben.

    mein Tierarzt meinte heute sogar, dass es so kein Leben für den Hund sei.

    Da hat er recht.
    Und ich schließe mich den vorigen Posts an: Kein dubioses Rumdoktorn, die Ursache muss gefunden werden. Ich würde umgehend einen Fach-TA aufsuchen.
    Mit Selbstversuchen wie ASD ohne vorherige Diagnose verlängerst Du Leiden unnötig.

    Es wird ein langer Weg erstmal so und ich bin froh das meine Mama uns hilft, er wurde schon "weg geworfen", bei uns bekommt er sonst alles was er braucht, er kann hier zur ruhe kommen.
    Wir wissen das wir das schaffen wenn wir alle an einem Strang ziehen.

    Alles super!
    Toll, dass Ihr nicht weggeschaut habt! Und Ihr kriegt das schon hin!

    Und Dardo ist wirkich super süß!

    Viel Freude mit dem Kerlchen!