Beiträge von Czarek

    Find ich ja quatschig, weder sind alle Gebrauchshundehalter tolle Hundeführer, die ihre Hunde allesamt 4x die Woche arbeiten, noch sind Kleinhundehalter allesamt absolut unfähig und faul und gehen nur einmal am Tag um den Block. Man kann 30 Jahre Hunde halten und trotzdem nichts drauf haben. Die Züchter wissen nicht, aus welchen Umständen heraus ihr den Mops hattet (und es geht die auch nichts an). Gibt genug Leute , die "erben" Hunde oder übernehmen sie aus dem Tierschutz.

    Schwierig wird es, wenn man behauptet, die sind kerngesund und können problemlos ohne Ende laufen. Denn das können sie leider nicht. Da fragt man sich dann schon, ob das Weltbild der Person vielleicht verschoben ist und ob das alles so stimmt, wie man erzählt bekommt. Kein Mopshalter komischerweise hat einen kranken Hund. Die sind alle total fit und belastbar und keiner schnarcht.

    Wenn man da ins Gespräch geht und sagt: wir haben einen Mops, das ist zwar ein toller Hund, aber ich kann das heute nicht mehr unterstützen, deswegen suche ich ja etwas, das gesund ist und auch zu uns passt, dann sehe ich da gar kein Problem? Gerade Border Terrier zum Beispiel, das ist gemäßigter Terrier (bzw es gibt großteils gemäßigte Linien) mit ebenfalls ziemlich kurzer Schnute, ähnlich groß, ähnlich schwer, kommt in der Regel super klar mit einem Artgenossen usw. Da würde ich als Züchter beispielsweise keinen Grund sehen, wieso nicht. Wenn es denn sonst insgesamt klappt und die Bedingungen stimmen. Und wenn man sich klar ist, dass der neue Hund ggf mehr Bewegung braucht und mehr körperliche Auslastung als ein Mops einfach kann (selbst wenn er wollte).

    Zurimor Ja hab ich gelesen. Aber seit 4 Jahren ist es auch offensichtlich möglich, trotz der Situation mit Kind. Mit einem Hund wäre einiges einfacher und würde die Karten vielleicht auch neu mischen. Plus die ggf Kastration, die noch im Raum steht und demnächst von einer Verhaltenstierärztin begutachtet wird, und einem Hundetrainer, der das alles schon begleitet. Man ist dem Umgang gewohnt.

    Das sind gar nicht so schlechte Voraussetzungen.

    Die jüngere Hündin fühlt sich doch so auch nicht wohl mit dem Stress mit der anderen Hündin und ihrem Verhalten. Da geht sicherlich noch was.

    Man könnte auch einfach gucken, wer zuerst ein passendes Zuhause findet. Aber gerade die Staffhündin klingt danach, als würde sie einen Sechser im Lotto suchen. Und es kann so auf keinen Fall bleiben.

    Ich bin auch im November auf der Hund und Pferd, hauptsächlich zum schauen, aber evtl ergeben sich ja da auch Kontakte 😀

    Sicherlich eine gute Anlaufstelle.


    Gibts eigentlich unter den vier VDH-angeschlossenen Pudelvereinen einen, der zu bevorzugen wäre

    Wenn du mich fragst, ja. Aber sag ich auch als aktives Mitglied. Und selbst als aktives Mitglied ist man nicht grün mit allen anderen Mitgliedern. Und den größten Teil kennt man nicht mal, weil die meisten nicht aktiv an der Vereinsgestaltung teilnehmen, sondern eben nur unter dem Verband züchten, wo er örtlich präsent ist, um einen Zuchtwart in der Nähe zu haben.

    Aber generell gibt's eben passende und wenige passende Züchter für dich in jedem Verband und da ist es sinnvoller, sich bei den Zwergpudelanzeigen die Züchter zu notieren und persönlich ins Gespräch zu kommen und zu gucken, ob es für euch und den Züchter passt.

    Soll ja kompetente Menschen geben, die 4jährige Staffordmischlinge mit Ressourcenproblematiken, ernsthafter Beschädigungsabsicht gegenüber Hausgenossen, zyklusbedingten Aggressionen und relativ unverträglich mit Kindern gut händeln können.

    Die suchen Tierheime auch. Komischerweise sind das die Hunde, die dort zu Dauerinsassen werden, weil sich bei denen solche Menschen auch kaum melden.

    Ich drücke dir die Daumen. Manchmal gibt's ja so Leute, die eine Herausforderung suchen oder Karmapunkte sammeln wollen.

    Für mich gehört zur Verantwortung auch dazu, in so einer Situation den Hund abzugeben, der leichter ein besseres Zuhause findet, weil er unproblematischer vermittelbar ist. Weil das ist ein Zustand, der schon viel zu lange so geht für deine ältere Hündin.

    Und vor der Kastration meiner älteren Hündin verlief der Zyklus immer recht harmonisch

    Da war die jüngere Hündin auch noch jung und nicht ausgereift.


    Weil sie auch außerhalb der Läufigkeit zur zickigkeit neigt, wenn’s um Ressourcen geht. Und genau das habe ich auch gelesen, dass

    Und außerhalb der Läufigkeit gibt es gar keine Drohgebärden

    Was denn nun. Du schreibst gegenteilige Dinge.

    Mittlerweile geht sie gezielt an den Hals und verletzt sie. Die ältere ist total anders geworden. Traut sich gar nichts mehr und ist total traurig.

    Das klingt stark danach als müsste eine Hündin weg.

    Eine Kastration macht bereits passierte Konflikte auch nicht ungeschehen.

    Meine eine Hündin wurde von dem Hund meiner Schwiegereltern jedes Mal bedroht und auch verletzt, ich auch. Sie hat jedes Mal Angst gehabt, selbst als wir die Hunde räumlich getrennt haben oder der Hund in der anderen Wohnung war. Das hielt selbst nach dem Tod des Hundes noch länger an, er ist seit 2 Jahren tot und inzwischen traut sie sich wieder unbefangen dort zu bewegen. Und das sind nur gelegentliche Besuche. In meinem eigenen Zuhause könnte ich so nicht leben oder das meinem Hund antun.

    Ich würde für die ältere Hündin ein neues Zuhause suchen. Und mit der Jüngeren ganz doll trainieren. An Kontrolle, Zurückhaltung und Selbstbewusstsein.

    Ich hab jetzt ausnahmsweise nicht alle x Seiten durchgelesen, sondern nur bis Seite 8. Aber irgendwann zerfasern sich diese Threads eh allesamt ins Kleinklein

    Die TE schreibt halt, dass sie keinen Hund bei drei an gefragten Rassen bekommen hat und dass sie sagt, dass ihr Mopsmischling schuld daran ist.

    Ich habe allerdings nirgends einen Grund gelesen, der vonseiten des Züchters angegeben wurde? Und ich habe nicht einmal gelesen, wie viele Züchter überhaupt angeschrieben wurden. Oder ob mehr als nur Schreiben als Kommunikation lief?

    Normalerweise wird ein Züchter ja per Telefon oder heutzutage auch Email oder Messenger kontaktiert und dann geht es nach einer kurzen Vorstellung schnell zum Telefonat. Da kann man als Züchter dann einige Fragen stellen, die Guten lassen sich auch sehr gern selbst Löcher in den Bauch fragen und beantworten sie offen. Stimmt da die Einstellung und man ist auf einer gemeinsamen Wellenlänge, lädt der Züchter zum Kennenlernen der Tiere ein und er guckt sich den Interessenten an.

    Ich kann da nur aus meiner Perspektive sprechen, ich hatte Welpen zur Coronazeit. Ich hatte für 4-5 Welpen über 200 Anfragen. 80% davon hab ich schon nach dem Erstkontakt abgelehnt und den größten Teil, der da noch übrig blieb, nach dem Telefonat. Ich kann mich daran erinnern, dass ich auch Bauchschmerzen hatte, als mir jemand sagte, er hätte 4 Rottweiler Rüden und dazu soll ein 10kg Hündchen für seine Frau dazu kommen. Nicht, weil ich was gegen Rottis habe, aber die sind einfach Körperkläuse und ballern einen um. Ich hätte mir das vor Ort ansehen müssen, aber dazu kam es aus anderen Gründen, die noch obenauf kamen, nicht. Jetzt könnte man mir auch unterstellen, dass ich etwas gegen Rottweiler hab, dabei bekomme ich jedes Mal Herzchen in die Augen, wenn ich einen sehe.

    Ich habe damals übrigens auch aus fast allen Tierheimen und einigen Züchtern nur Absagen bekommen, als ich nach meinem ersten Hund gesucht habe. Sind deswegen alle Tierheimen böse und ich völlig ungeeignet gewesen? Nein. Ich hab einfach woanders weiter gesucht.

    Ich persönlich hätte da als Züchter gar kein Thema mit dem Ersthund. Dabei ist der "Sportmops" in meiner Familie schwer krank, hat mehrere Bandscheibenvorfälle, röchelt trotz längerer Nase wie ein Schweinchen, ist durch die BSVs inkontinent und hat Herzprobleme. Das Familienmitglied, das ihn besitzt, meinte früher immer, der Hund sei hyperaktiv. Damit hat er gemeint, dass der Hund gern über die Wiese fetzt. Ich hab den Hund, als er noch jung war, ab und zu bei mir gehabt oder ihn zum Spaziergang mitgenommen und er war nach einem für mich völlig normalen Spaziergang absolut fertig. Von dem sah man den ganzen Tag nichts mehr. Dabei hab ich ja auch nur Begleithunde und gehe nicht täglich 10km Gassi. Dafür hab ich gar nicht die Zeit.

    Andererseits kenne ich einen Mops, der stolze 17 wurde und trotz Mopskörperbau gesund und relativ fit war. Und ich kenne tatsächlich einige, die reeelativ gut aufstellt sind. Also relativ im Gegensatz zu den Vermehrertieren. Nicht im Gegensatz zu meinen Püdelchen.

    Also ich habe selbst negative Erfahrungen mit der Kreuzung, aber an sich wäre es für mich kein Ding, jemandem einen Welpen zu geben.

    WENN der Rest stimmt. Und das kann man übers Forum einfach nicht sagen. Kann sein, dass die Züchter wegen x anderen Gründen abgesagt haben. Aber man muss auch nicht jedem Menschen direkt ins Gesicht sagen, was sie an der anderen Person stört. Manchmal kann man es nicht mal in Worte fassen. Manchmal ist es einfach das berühmte Bauchgefühl.

    Fakt ist, ein Züchter kann seine Welpen dem geben, der ihm am besten passt. Gute Züchter (und das wollen alle doch haben) entscheiden im Sinne ihrer Hunde und das ist das wichtige. Sie sind weder verpflichtet dazu, den Grund zu nennen noch einen Welpen herauszugeben, weil man etwas Hundeerfahrung mitbringt. Gute Züchter sehen nicht nur die Kohle und die Übergabe des Hundes und ein abgeschlossenes Geschäft.

    Am Ende gibt's noch für jeden Topf einen Deckel. Einfach weiter suchen.

    Eben auch einfach mal an die andere Seite denken. Nicht jeder Hund ist auch freundlich und tolerant und hat Bock auf Fremdhund, egal wie freundlich der eine eben ist.

    Rücksichtnahme, Empathie und Erziehung sind angebracht.

    Tun sie doch, deswegen fragen sie hier nach Tipps, wie man das angehen sollte.

    Als Sitter ist es sowieso ein absolutes Nogo einen fast fremden Hund abzuleinen.

    Lass dir eine Flexi mitgeben und gut is.

    Hier wird gewichtsmäßig eher ein Zwerg gesucht. Bei den Zwergen bin ich nicht so fit. Mein Steckenpferd sind die Kleinpudel, die ich beobachte. Ich habe eben in die Deckmeldungen geschaut und muss gestehen, dass ich dort wenige Züchter so persönlich kenne, dass ich die Aufzuchtbedingungen usw kenne, und die Hunde so genau kenne, dass ich da etwas über das Wesen stichfest etwas sagen könnte.

    Meine Holly ist der Inbegriff von Wesensfestigkeit. Sie hat auch mehrere Sportprüfungen, ist mehrfacher Champion, läuft auf Ausstellungen frei neben mir her und ist seit inzwischen 7 Jahren Besuchshund beim Arbeiter Samariter Bund. Egal was und wo, Hauptsache dabei. Ist sie gefragt, ist sie dabei. Ist sie nicht gefragt, schläft sie oder kuschelt.

    Ihre Nichte ist ein Zwerg geworden statt eines Kleinpudels, und hat gerade das 1. Mal Welpen liegen. Die Hündin selbst habe ich nie persönlich erlebt. Den Vater dazu kenne ich aber näher und länger schon, den find ich auch sehr angenehm und wesensfest und für nen blata richtig schick. Da sind auch noch welche zu haben. Vielleicht wäre das eine Idee? Spirit of Sunny Dreams heißt die Zucht. Vielleicht genau das, was ihr sucht.