Beiträge von Czarek

    SOS Box im Kühlschrank mit Kontaktdaten.

    Das ist noch eine gute Idee!! Danke!

    Die grüne SOS Box ist super. Man klebt einen Sticker innen an die Tür. Kommt der Sanidienst, schließt er die und sieht es. Der Platz für die SOS Box ist in der Kühlschranktür und da steht alles drin, was für einen wichtig ist (Medikamente , Vorerkrankungen, Blutgruppe usw) und alles zusammen auf einem Zettel inkl. Kontaktdaten für die Haustiere.

    Es empfiehlt sich noch eine Mappe zu haben mit wichtigen Dokumenten, wie Diabetespass etc.

    Das sind auch super wichtige Dinge, weil man bei der Suche einfach richtig viel Zeit verliert, wenn man erstmal abfragen und die Unterlagen zusammensuchen muss.

    Ich habe eine Patientenverfügung und ein Testament sowie eine SOS Box im Kühlschrank mit Kontaktdaten.

    Als erstes steht mein Partner.

    Ich habe sonst drei Freundinnen sowie meine Schwiegereltern, die sich im Fall der Fälle absprechen sollen, wo die Hunde unterkommen können und die dann für sich entscheiden, wen sie behalten und wer vielleicht vermittelt wird.

    Ich hab den Verein auch hinter mir und nette Hunde. Also ins Tierheim muss niemand.

    Gleichsam bin ich Kontaktperson für diese drei Freundinnen und würde die Hunde jederzeit aufnehmen und mich darum kümmern, egal ob mit oder ohne Geld. Kümmern heißt aber nicht, dass ich sie dauerhaft behalten würde. Dafür gibt es zu viele Unwägbarkeiten, um es im Vorhinein definitiv zu versprechen (wie verstehen sich die Hunde, wie ist meine Situation, wie passt der Hund bei uns rein usw).

    Also gibt es hier zu 90% Leute die im Büro arbeiten. Dachte es sind auch paar andere Berufe vertreten

    Dafür gibt es ja die anderen Threads, hast du da rein geschaut?

    Ich hab jetzt eine ganze Weile Vollzeit im Labor gearbeitet, plus Fahrtweg 1-1,5h am Tag insgesamt. Also knappe 10h plus Überstunden war ich weg.

    Ohne meinen Partner null Chance dauerhaft Hunde zu halten oder sich gar einen neuen zu holen. Es gab auch paar Tage, da waren die halt 8h alleine. Ganz kritisch wurde es für mich, wenn mein Partner selbst wochenweise nicht da war. Dann bin ich nach Absprache früher gegangen und hab paar Überstunden abgebaut.

    Dienstreise ging auch nur, weil hier jemand war, der sie Hunde versorgt hat.

    Ich habe (vor allem, aber auch nicht nur deshalb) gekündigt und eine andere Arbeit angenommen, denn mich hat das schlechte Gewissen und die Aussicht darauf, dass ich mir so nie einen neuen Hund holen könnte, aufgefressen. Die Hunde haben sich da allerdings schnell gewöhnt. Jeder Tag sah für sie auch gleich aus, die Regelmäßigkeit hat sehr geholfen es zu habitualisieren. Eigentlich haben die dann auch nur geschlafen. Actiontime war ab 17Uhr.

    Cool war, dass ich Zuhause einfach 100% da war. Die restliche Tageszeit hat nur noch den Hunden gehört (und das bisschen Haushalt macht sich schon von alleine...).

    Nun arbeite ich stundenmäßig insgesamt sogar noch mehr als Vollzeit, aber einen Teil von Zuhause aus. Ich bin da, wenn etwas ist. Ich bin flexibler in Terminen. Ich kann einfach mal Pause machen und Gassi gehen bei Sonnenschein. Und ich selbst arbeite öfter nachts, schlafe schlechter, bin unregelmäßiger in den Zeiten. Dafür sind die Hunde deutlich weniger alleine.

    Das alles geht aber nur, weil ich mich da mit meinem Partner sehr gut abspreche und wir die Woche auch um die Hunde herum planen.

    Fusselnase Was soll denn deine Aussage jetzt in diesem Kontext bedeuten? Wenn der Partner nicht will, setzt man sich über ihn hinweg und stellt ihn vor vollende Tatsachen?

    Wir sind hier immer noch bei Hundehaltung. Man wird ja nicht aus Versehen schwanger mit einem Welpen.

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    Und was Kinder betrifft, hoffe ich doch stark, dass jedes Paar oder auch jede Einzelperson möglichst nur dann ein Kind bekommt, wenn man es sich vorstellen kann oder wünscht. Plötzlich eine lebenslange Verantwortung aufgedrückt zu bekommen, obwohl man sich das absolut nicht vorstellen kann, stelle ich mir emotional und auch sonst in jeder Hinsicht sehr belastend vor.

    Da ist ja Hundehaltung nichts dagegen. Dort kann man Hunde holen oder abgeben, wie man will, ohne dass das Tier ein Trauma davon trägt. Und selbst im besten Fall hat man die Verantwortung für ein Tier nur (leider) eine sehr begrenzte Zeit lang...

    wenn man wirklich will, und die/den geeigneten Hund dafür hat)

    das geht kostet vielleicht etwas mehr

    ist umständlicher als ohne Hund zu reisen

    da ich sowieso nicht der Typ Mensch bin, der am Strand den ganzen Urlaub lang sich in der Sonne braten lässt

    Es geht heutzutage so viel (wenn man nur will und auch bereit ist Kompromisse zu machen

    in sein Leben reingebastelt

    sofern man kreativ ist, Kompromisse macht und alle Beteiligten im Zweifelsfall auch bereit sind, Abstriche zu machen

    wenn wir ihnen helfen, und Verständnis für sie haben

    Vorrausgesetzt wir Menschen (auch Kinder) kommen ihnen ein gutes Stück entgegen.

    Vorrausgesetzt, dass auch wir Menschen (ebenso die Kinder) bereit sind, für sie Opfer zu bringen und Kompromisse zu machen

    Und das findest du alles nicht als Einschränkung?

    Wenn da einer keinen Bock drauf hat, ist das doch völlig nachvollziehbar.

    Gehen tut alles. Irgendwie. Ist halt nur mistig, wenn einer diese Einschränkung empfindet und es nicht will.

    Soll auch tatsächlich Leute geben, did einfach gerne 2 Wochen im Jahr am Strand liegen möchten.

    Das gönnt sich meine Freundin zB auch einmal im Jahr mit 2 Schäferhunden, die sind dann in Pension.

    Es muss schon im Gesamten passen und alle im Haushalt müssen da zustimmen und es wollen. Sonst gibt's Ärger.

    deshalb weiß ich nicht wie viel ich drauf geben kann, dass sie jetzt unter Feuereifer sagen, dass sie helfen und Gassi gehen und füttern.

    Das dürfen sie rein versicherungstechnisch nicht in diesem Alter.

    Wenn, dann müsstest du das alles übernehmen und zusätzlich zum Hund ausführen noch bedenken, dass du draußen auf alle einen Blick hast (Hund läuft gerade die ersten 2-3 Jahre nicht so nebenbei) oder dass Zuhause dann einer da ist, der auf die Kinder aufpasst, während du dann draußen bist und mit dem Hund etwas trainierst und auslastest.

    Übrigens wollte ich als Teenie selbst immer einen Hund und hab dann einen bekommen. Ich glaube, ich hab mich damals maximal 2 Monate gekümmert, dann wollte ich mit dem Hund nichts mehr machen und hatte auch andere Interessen. Ich war zu jung und am Ende blieb eh alles an den Eltern kleben... Dazu noch den unpassendsten Hund der Welt geholt. Das war nicht so toll, für keinen Beteiligten.

    Und ich möchte mal sagen, dass ich ohne Kinder mich in meiner Freizeit zu 90% ausschließlich um meine Haustiere kümmere.