lang, zu steil gewinkelt, überbaut, schlechte Rücken, Plattfüße, springende Sprunggelenke.
Beim Pudel stört mich vor allem der Schafhals. Das ist für mich auf jeden Fall ein körperliches Extrem.
Einen Schafhals kann man ja eigentlich nur bei Welpen über Test feststellen? Beim Pudel ist es in der Tat der eher offene Winkel in der Schulter, der die steil macht und was man meistens sieht. Wenn ich schaue, wo die Tendenz aktuell wieder hingeht, habe ich den Eindruck, dass es bei den ganz großen Shownamen wieder in die richtige Richtung geht. Zumindest bei den Gewinnern der letzten 2, 3 Jahre. Und das muss man dem Pudel lassen, sie sind weder lang, noch schlechte weiche Rücken, überbaut waren sie früher viel, heute sieht man es nur noch selten, Plattfüße und leichte Durchtrittigkeit gibt es leider noch zu oft, aber ist nicht gern gesehen. Also sie sind gesund und langlebig und recht funktional, wenn auch nicht alle Züchter überhaupt eine Ahnung von richtiger Anatomie haben und sie beachten. Auch orthopädisch sind sie nicht die typischen Physiokunden.
Die Bichons, teilweise kleinen Spaniels und natürlich die kleinen Doggen sind da leider deutlich schlechter aufgestellt. Ich habe ja selbst einen Shih Tzu Mix, der orthopädisch einfach nur ganz ganz furchtbar aufgestellt ist. Da sieht man aber halt auch das Leid. Arthrosen, Verspannungen, Verschleiß, Patella, Kreuzbandrisse, natürlich die Keilwirbel, am Ende eine deutlich kürzere Lebensqualität und und und.
Es wäre mir jetzt kein Pudel bekannt, der wegen fehlenden Vibrissen ein Auge verloren hat.