Beiträge von Czarek

    Aber mit ausreichend Notfall-Plänen ist das kein Problem

    Was sind denn deine Notfallpläne?Also abgesehen von deinen Eltern, die die Hunde mal für 2 Tage nur in den Garten lassen.

    Ich durfte jetzt 1 Monat nicht laufen. Kann es immer noch nicht schmerzfrei. Kann ich seit Mai nicht mehr.

    Wann ich wieder mit meinen Hunden einfach 2-3h spazieren gehen kann? Nicht absehbar. Oder 1 großer Spaziergang und dann tagelang Schmerzen aus der Hölle und dementsprechend nur Pipigänge. Ich habe zum Glück meinen Mann und paar Freunde, denen ich ab und zu einen oder zwei Hunde in die Hand drücken kann. Wo sie im Rudel mitlaufen und alle eine große Runde bekommen. Und zwei von drei Hunden sind recht genügsam und anpassungsfähig. Trotzdem werden alle langsam bisschen schwammig.

    Aber mit 6, 8, 10 Hunden? Wer nimmt die denn? Also über inzwischen 8 Monate inklusive 1 Monat komplette Bewegung der Hunde.

    Nicht nur 2 Tage Garten.

    Fahrt ihr dann echt erstmal mehrere Stunden oder Tage durch die Gegend, um jeden Hund an seinen Notfallplatz zu setzen? Was ist, wenn ihr das selbst nicht mehr könnt? Weil ist ja immerhin ein Notfall.

    Oh und dann war ich mal 10min Gassi, 250m bin ich gekommen, da rennt ein fremder Hund in meine Gruppe und zerlegt mir den Senior. Jackpot. Nun also noch die Pflege des alten Hundes und Aufteilung der Hunde in zwei Gruppen. Und das, während man selbst kaum stehen kann. Ich bin übrigens auch noch jung und leistungsfähig. Eigentlich.

    Irgendwo müssen Tierhalter natürlich dem Tierarzt auch vertrauen, dafür geht man ja zum Fachmann. Wenn man sich aber unsicher ist, könnte man ja evtl. mal konkret nachfragen was genau in der Aufbauspritze drin ist - denn der Begriff Aufbauspritze wird irgendwie für ziemlich viele Dinge verwendet .... Kortisob, AB, Schmerzmittel, Vitamine, Hömöopathisches

    Ja, man wächst auch mit seiner Erfahrung. Letztens gab es auch eine Spritze für den Hund, da habe ich erstmal Stopp gesagt und gefragt, was es da nun gibt. War dann Cortison und somit für mich in Ordnung. Aber ich wäre da nicht so in Alarmbereitschaft, wenn ich meine Erfahrung nicht schon einmal bezahlt hätte. Außerdem wurde auch überhaupt nicht gefragt, ob der Hund Medikamente bekommt, die kontraindiziert sind. Auch deswegen sag ich erstmal Stooooopp. Heute. Vor 10 Jahren nicht.

    Und obwohl ich so ein bisschen vom Fach bin und einige Dinge schnell verstehe, kann auch ich die Liste der Arzneimittel plus den Firmennamen nicht so auswendig und welcher Wirkstoff nun an welchen Rezeptoren andockt.

    Mein Mann war auch schon super erkältet in der Apotheke und hat sich etwas geben lassen, da hieß es dann, das normale Mittel ist leer, aber sie habe noch etwas Pflanzliches, das wirkt fiebersenkend, man kann besser schlafen usw. Zurück im Auto dann Zuckerperlen. Und da ist der dann nochmal rein und hat richtig Aufstand gemacht, denn bei Homöopathie ist eine Wirkung nicht mal nachgewiesen und es ist eine Falschaussage von der Apothekerin, wenn sie behauptet, Glöbuli xyz wirkt fiebersenkend.

    Letztendlich steht man da aber vor einem Experten, lässt sich beraten und vertraut einfach darauf, dass der einem keinen Mist erzählt. Genauso wie ich als völliger Laie in der Autowerkstatt stehe und der mir sonstwas erzählen und austauschen und dafür Geld nehmen kann. Sagt der Automechaniker mir, wir mussten Filter wechseln und in der Software einen Fehler beheben, steht das auf der Rechnung drauf und ich bezahle es, in der Hoffnung, dass nur das Nötige gemacht wurde und mir keiner was andreht. Ich kann ja eigentlich nicht mal nachgucken, ob genau der Filter nun gewechselt wurde oder ob ein kompletter Ölwechsel gemacht wurde oder nur ein Teil aufgefüllt wurde, aber ein ganzer verrechnet wurde. Der Mensch konnte mir selbst erfundene Fantasiebegriffe nennen, was da alles für ein Schaden ist und was gemacht werden musste, ich würde es gar nicht merken. Da muss ich auch einfach drauf vertrauen. Und das ist bei vielen Experten so. Da fahre ich doch hin, weil ich es selbst nicht reparieren oder behandeln kann.

    Beim Tierarzt ist das in gewisser Weise genauso.

    Und mir kann ganz sicher keiner weis machen, dass er jederzeit den vollen Überblick über die gemachte Leistung hat, ob der xfache Satz gerechtfertigt ist, ob jede Behandlung so angemessen oder vielleicht völlig sinnlos gemacht wurde oder ob Medikament A deutlich besser passt als das verschriebene teurere Medikament B.

    Man ist in der Regel froh, wenn das Tier behandelt wird, wenn man die Rechnung bezahlen kann (und auch froh wenn die nicht sehr hoch ist oder nicht so hoch wie schlimmstenfalls erwartet) und einfach nach Hause kann. Zuhause schaut man dann mal drauf und hat vielleicht noch eine Nachfrage, die eine beim flüchtigen drüber Schauen nicht aufgefallen ist. Immerhin standen hinter einem schon die nächsten Patientenbesitzer im überfüllten Warteraum.

    Und manche Fragen fallen einem eben erst später ein, da ist man in der akuten Situation gar nicht drauf gekommen.

    Manchmal weiß man das auch gar nicht so recht. Der Hund ist krank, man hat Sorge, weiß nicht genau, was los ist, der Tierarzt möchte eine Aufbauspritze geben für den Kreislauf zur Stabilisierung. Der Fachmann gibt also die Spritze und sagt, es geht ihr bald besser. Natürlich stimmt man da zu und ich zumindest habe ein Grundvertrauen, dass der Experte etwas tut, dass es meinem armen kranken Tier besser geht.

    Dann schaut man auf die Rechnung und denkt sich "wow 60Euronen für Zuckerwasser". Aufbauspritze, aha.

    Aber ja, im DF sind die Leute so so taff und haben selbst ein Tiermedizinstudium hinter sich, kennen sich mit jedem Wirkstoff aus und fragen alles bis ins Detail nach und haben immer einen passenden Spruch auf den Lippen.

    Ich habe nicht "den" Tierarzt. Je nachdem, was ansteht, fahre ich zu bestimmten Tierärzten hin.

    Ich habe eine Gemeinschaftspraxis für Impfungen und allgemeines. Dort kann man ohne Termin hin. Operieren lassen würde ich dort nur bedingt.

    Einen Tierarzt, wo ich für Zucht und Geburtsthemen nur zu dem einen Tierarzt gehe, weil das sein Fachgebiet ist. Da hatte ich auch die Telefonnummer, als die Geburten anstanden. Sehr pragmatischer Mensch, die Erfahrung, die er hat, bekommt man nicht einfach so. Und in seiner nüchternen Art auch irgendwie eine Stütze statt Herzchen in die Augen.

    Dann habe ich eine Klinik, wo ich mit Augen-, Zahn- und Orthopädiegeschichten bin. Dort hat jeder Arzt seinen Fachbereich und macht auch nur den.

    Dementsprechend erwarte ich auch nicht überall die beste Ausstattung. Nur dass die Fachärzte für ihren Bereich die passenden Geräte da haben.

    Das sind Ärzte, die sehr bodenständig sind, keinen Schnickschnack herumerzählen oder mir was aufs Auge drücken oder mich behandeln, als wäre ich doof und hätte keine Ahnung. Sie erklären vorher, was sie machen. Sie diagnostizieren sehr gut, geben mir Optionen bei Behandlungsmöglichkeiten und schicken mich weiter, wenn sie sagen, das übersteigt ihre Kompetenz.

    Der Rest spielt für mich ehrlich gesagt keine Rolle. Meinetwegen sollen die super unsympathisch sein, solange sie gut operieren, ist mir das egal.

    Geld ist mir auch ziemlich unwichtig, solange das logisch begründet ist und ich die Rechnung nachvollziehen kann.

    Ich brauche keinen Klönschnack und ich brauche auch keinen seelischen Beistand über WhatsApp. Ich versuche nicht wegen Kleinigkeiten zu kommen. Ich tue alles, damit meine Hunde ruhig sind und kooperieren und der Arzt ordentlich arbeiten kann. Ist mir beispielsweise das Wartezimmer zu voll oder zu hektisch, sage ich bescheid und warte im Auto, bis wir dran sind.

    Natürlich hat man ein anderes Verhältnis zu einem Arzt, der nur impft, also zu einem, bei dem ich um 4 Uhr morgens heulend stand und wir einen Welpen eingeschläfert haben. Bei so akuten Dingen ist man selbst in einer emotionalen Ausnahmesituation.

    Aber insgesamt merke ich, dass mir vieles, was andere ganz super toll am Arzt finden, ziemlich egal ist.

    Meine vorherige Tierärztin war super super lieb, hat sich ganz viel Zeit genommen, untersucht die Hunde auf dem Boden, lässt denen Zeit selbst zu kommen, nimmt sich extrem viel Zeit für Gespräche, ruft nach Feierabend an. Die Person ist total empathisch und das kommt unglaublich gut an. Die Praxis ist übervoll.

    War auf Dauer nichts für mich und meine Hunde. Mein Hund wurde dort falsch behandelt, was mich viel Geld und Zeit gekostet hat. Und ich bin eben bei anderen Dingen pingelig. Beispielsweise macht für mich eine Zahnreinigung und Extraktion ohne vorheriges Zahnröntgen keinen Sinn. Das ist für mich Geldverschwendung und eine überflüssige Narkose. Genauso wie alles an Homöopathie . Also entweder bietet man das nicht an oder man macht es richtig. Das sind so Dinge, die mich abschrecken.

    Ich will auch nicht eine halbe Stunde darüber diskutieren, wieso ich jetzt dieses und nicht jedes Labor für die zuchthygienischen Untersuchungen haben will. In dem Moment erwarte ich die Leistung: Blutabnahme und Unterschrift. Und letztendlich will ich nicht 3 Wochen auf einen Termin zum Impfen warten bei einer Terminpraxis.

    Ich weiß eben nicht, ob ich einfach noch nie das Glück hatte, eine total harmonische Gruppe zu erwischen oder ob ich alles ein wenig zu eng sehe, weil es in jeder Hundegruppe mal ein kurzes Grummeln gibt und nicht jeder Hund immer Bock hat mit anderen gestapelt da zu liegen

    Einerseits Rasse- und Charaktersache, andererseits natürlich auch absolut abhängig von euch als Halter.

    Also ich habe "nur" drei und hier wird einerseits laufen gelassen, andererseits aber auch ganz strikt geregelt und wer die Regeln nicht akzeptiert, bekommt Ärger.

    Ich denke, dass man da auch ein geschultes Auge haben muss. Ärger in der Gruppe fängt nun einmal nicht erst an, wenn sich zwei Hunde gegenseitig bekämpfen. Es fängt mit einem scheelen Blick oder mit einer Positionierung im Raum an. Mit körperlichem Raum einnehmen oder Blockieren durch Blicke.

    Und da muss man schon genau sehen, was zwischen den Hunden abgeht, damit jeder seine eigenen Grenzen gewahrz bekommt, sich wohl und geborgen fühlt, genug Selbstbewusstsein hat, um seinen Bereich durchzusetzen und das Gegenüber auch akzeptiert.

    Sonst braucht man sich eben auch nicht wundern, wenn ein Hund sich gedrückt fühlt oder es zwischen Hunden oder Gruppen zu Konflikten kommt, die irgendwann eskalieren.

    Ich weiß nicht, wie das in so großen Hundegruppen ist. Ob sich das eher verteilt, weil man mehr Sozialpartner zur Auswahl hat und ein gut funktionierendes Rudel einen neuen Hund unter die Fittiche nimmt, oder man noch mehr einen Blick drauf haben muss, dass alle ordentlich miteinander umgehen und sich da nicht eine Dynamik gegen einen einzelnen Hund richtet.

    aber Wanne/Becken in Standhöhe meinem Rücken zuliebe

    Aber natürlich!

    Ein Träumchen, wer sich sowas einrichten kann.

    Waschmaschine rein weiß ich nicht, ob die Elektronik an den Haaren und der Feuchtigkeit von außen auf Dauer leidet. Da wäre ein zusätzlicher HWR gut, mit Stauraum.

    Und mein Mann darf sich seinen Traum von mind. 25qm Proberaum mit Schaumstoffwänden und Sofaecke erfüllen, ich brauche nur einen kleinen Raum mit Wasseranschluss :ugly: Find ich fair.

    Mein Traum wäre so ein kleiner Raum, komplett gefliest. Am besten von außen begehbar. Badewanne und ein Tisch und ein Regal passen rein. Um dem Tisch muss man herumgehen können. In die Ecke noch ein Nasssauger von Kärcher. Oben zwei gute Neonröhren. Das wars. Und wenn die Hunde dreckig sind, können die da auch gern eine Stunde erstmal antrocknen und Dreck abfallen lassen..

    Leider hier nicht umsetzbar.

    Man kann in der Dusche auch blowern, wenn der Hund das mitmacht.

    Ich hab ja nicht-haarende Hunde bzw Hunde, wo die Haare so raus gehen wie beim Menschen.. Ich will aber auch nicht sagen, wie mein Büro eigentlich immer aussieht, wo mein Frisiertisch und alles steht. Eigentlich sind da überall Haare. Überall. In der Heizung, an der Decke, in den Fugen, auf meinem Schreibtisch etc.

    Blowern bei haarenden Hunden am liebsten draußen :zany_face: So habe ich das immer mit dem Goldie einer Bekannten gemacht.