Ja klar, es ist wie gesagt eine Definitionssache. Ich sehe mich in einer Partnerschaft nicht als "wir". Ich seh mich als "ich mit dir". Und manchmal eben auch nur "ich".
Wenn ich über alles in der Welt einen Hund haben wollen würde und ich mich einfach schrecklich arg in genau diesen Welpen verliebt habe, dann bin ich bereit meinen Wunsch mir zu erfüllen und alle nötigen Konsequenzen zu tragen (nachts allein raus, allein finanzieren, drumrum allein organisieren etc etc). Die TE schreibt doch selbst, dass ihr Mann eher der Typ "Unter Kniehöhe ists kein richtiger Hund" ist. Und DAS ist ja nun Vorurteil hoch 3 und kein geltendes Argument. Dazu kommt, dass ER einen Hund will, der ihr nicht passt, aber SIE sich zu 90% mit ihm beschäftigen wird, wenn sie fast immer zuhause ist und den Laden schmeißt, während er 8-10Std gar nicht da ist (was natürlich anders zu bewerten wäre, wenn er den Hund mitnimmt).
Argumente für einen kleinen Hund statt eines großen gibt es viele. Ich selbst hab mir wegen bestimmter Argumente einen kleinen Hund geholt, obwohl ich große Hunde im Prinzip mehr mag. Ob alle Argumente valide sind und hier zutreffen, kann man aber leider nicht sagen, weil man die TE nicht kennt.
Zu solchen Argumenten für kleine Hunde gehört:
- Er kostet wenig Futter (Chi gegen Retriever ist schon erheblich) und weniger fixe TA-Kosten (kleinere Tablettenmengen usw)
- man findet leichter eine Wohnung (gehört denen das Reihenhaus?)
- man kann genauso Sport mit dem kleinen Hund machen wie mit einem großen (normales Joggen etc)
- So ein Hund nimmt wenig Platz weg, ich muss zb nicht den halben Kofferraum hergeben
- Halsband, Bekleidung, Liegeplatz etc kostet alles weniger
- So ein Minihund kann auch als Handgepäck im Flugzeug mitfliegen und ich muss mich urlaubstechnisch weniger einschränken, oft sind auch nur kleine Hunde in Hotels erlaubt, große aber nicht (und es werden öfter die Augen zugedrückt)
- ein kleiner Hund ist sozial akzeptierter und überall lieber gesehen als ein großer (zb im Restaurant kann man ihn sicher in eine Tasche tun, statt dass er unter den Stühlen oder im Gang liegt und stört)