Beiträge von Czarek

    Liebe Sunti,

    ich hab auch die ganze Story still mitgelesen.

    Mein Vater hatte diagnostizierte APS. Das ist eine Persönlichkeitsstörung, die ganz schwer ist und anderen Menschen unglaublich weh tut. Es tut gut, dass das Kind nun einen Namen hat, aber es macht rein gar nichts besser oder erträglicher.
    DU kannst da nichts tun. Gut, dass ihr da weggeht. Es macht nicht nur einen selbst kaputt, sondern auch die kompletten Menschen drumherum.

    Ich wünsche euch, dass ihr in dem neuen Haus glücklich werdet und ihr das alte Haus loswerdet. LG

    ich hab jetzt nicht so die Ahnung von Frenchies, aber die sieht irgendwie krank aus, oder? der Kopf ist so gigantisch und der Hals so faltig und zierlich... Soll das so?

    @corrier Merle Chi? Gibts hier bei mir: Chihuahua Deckrüde in Niedersachsen - Göttingen | eBay Kleinanzeigen

    Ich frage mich, wer denn überhaupt gewerbsmäßig züchten kann.
    Wenn ich mindestens 3 Würfe im Jahr haben muss und ich mir pro Wurf ungefähr 10 Wochen Zeit nehme (davon die ersten 4 völlig isoliert wegen Krankheitsgefahr), dann bin ich ja mindestens 30 Wochen nicht fähig nebenbei zu arbeiten.

    Wenn ich mein Geld über die Hunde nicht zusammenkriege, muss ich entweder sehr reich geerbt haben oder einen finanziell recht potenten Verdiener haben, von dem ich abhängig bin und der mich und alle laufenden Kosten finanziert, auch wenn sich mein "Job" mehr oder minder selbst finanziert.
    Wenn ich mein Geld über die Tiere zusammenkriegen möchte, muss ich das ganze Konzept ausweiten und eine Menge an Kosten tragen. Inwiefern das möglich ist, ohne dass man wiederum anderswo Abstriche zu machen, ist halt fraglich.

    Es gibt Züchter, die lassen ihre Hunde so jung wie möglich und so oft wie erlaubt belegen. Oder welche, die nur eine Mindestanforderung an Ausbildungskennzeichen mit dem Hund absolvieren, damit sie ne ZZL kriegen und möglichst schnell bereit fürs Werfen sind (hab ich bei Rotti-Hündinnen relativ häufig bei meiner Suche gesehen, die hatten oft nur VPG1, IPO1 usw, während die gefragten Deckrüden natürlich eher IPO3 hatten...). Und einige Züchter, die ihre Zuchthündinnen sofort mit 8 Jahren oder nach 4 Würfen verkaufen. Leute, die ihre Hunde wegen der Masse in Zwingern halten und jemand anderes sie ausbildet (klar, 8 Havaneser oder Chis gehen ja noch vom Platz her irgendwie, aber 8 Schäferhunde im Haus?). Das findet man vermehrt bei gewerblichen Züchtern - systembedingt.

    Das sind alles für mich keine guten Eigenschaften eines Züchters, auch wenn der durch die Anzahl der Würfe und eine größere Fluktuation vielleicht mehr zur Ausgestaltung einer bestimmten Linie beitragen kann.

    Ich möchte einen Züchter, der sich um wenige Hunde intensiv kümmert. Die sollen im Haus unter ähnlichen Umständen, wie ich sie bieten werde, aufwachsen. Einen Menschen, der auch versteht, dass man neben dem Hobby Hund noch einen Beruf hat und der seine Tiere nicht als Geldquelle nutzt oder in Not gerät, weil die Hündin eine Totgeburt hatte und nun 1000Euro fehlen. Die Hunde sollen nicht dafür leben, dass sie trächtig werden und möglichst viele Welpen produziert werden. Dass er sich selbst um jedes Tier kümmert und es in erster Linie ein Familienhund ist. Und vor allem möchte ich, dass die Hunde nicht benutzt und dann weitergegeben werden, wenn sie ihren Zweck erfüllt haben.
    Das kann mir ein gewerblicher Züchter in den meisten Fällen nicht bieten. :ka:

    Die Snuggles machen für mich irgendwie wenig Sinn. So Kuschelbettchen gibts ja überall und die Kudde ist doch gerade deswegen so toll, weil man die einfach auswischen kann, sie aus so hochwertigen dicken Kunstleder und so robust ist.
    In den Snuggles setzt sich ja doch alles wieder fest, oder?

    Mein Hund hat übrigens inzwischen die Kudde doch gern! Es liegt eine Decke drin, die ich ganz schnell ausschütteln oder waschen kann. Ich freu mich!
    Hat aber gedauert, bis sie die angenommen hat :roll:

    Naja, kann doch so sein, oder?!
    Nachvollziehen könnte ich das auch nicht, dass man sich einen Hund aus einer Zucht holt, hinter der man nicht steht, aber vllt gibt's Gründe wie Fahrtweg oder Preis oder sowas. Geht mich als Mitleser doch letztlich nix an.
    Manchmal frag ich mich auch, über was die Leute sich alles Gedanken machen was gar nicht ihr Business ist.

    Jeder Mensch hat halt andere Vorstellungen. Wenn ein Züchter zb sehr tolle Hunde züchtet, die vom Wesen und von der Gesundheit her toll sind, würden viele einen Hund daher nehmen und auch weiterempfehlen.
    Trotzdem muss man nicht hinter dem Gesamtkonzept stehen, zb muss man nicht gut finden, wenn ein Züchter seine Hunde relativ oft belegt. Das ist für einen ok, für den anderen ein Ausschlusskriterium und für den nächsten ok mit Einschränkungen.
    So ist es mit vielen Sachen, zb ob der Hund mehrere Rassen züchtet usw.

    Ich hab auch oft das Gefühl, dass man da auch oftmals erst hinterher Sachen schnallt, zb indem man sich mit anderen Welpenbesitzern unterhält, in die "Szene" rutscht und mehr Meinungen hört usw. Deswegen kann sich ein Züchterbild ja auch bei jedem ändern, was nun dazu führt, dass man inzwischen nicht mehr 100% hinter der Arbeit steht.

    Kleiner Terriermix, 5 Jahre und Idealgewicht 7,4kg, mittlere körperliche Aktivität, hohe kognitive Aktivität, verträgt fast alles. Grad paar Gramm zu viel, aber das kommt jetzt bald im Frühjahr schnell wieder runter.
    Avocado schrieb:Ich bin da ehrlich, ich mache keine Philosophie drum. Ich füttere querbeet. Dose, Trofu, Gekochtes, Reste von uns. Hier gibt es 2 Mal am Tag Futter. Einige Sachen sind mir wichtig - zB dass kein Mais, kein Soja, kein Weizen, kein Gluten/Klebereiweiss und kein Zucker drinnen sind.


    die Dosen mixe ich dann mit Haferflocken, Reis, Gemüse, Früchten. meist was so übrig bleibt von uns oder was weg muss. wenn von uns nix übrig ist an Gemüse gibt es Olewo Pellets. Oft einen Klecks Joghurt, Hüttenkäse, usw.

    Alles in einem sehr unkompliziert gehalten. ich füttere eigentlich nach ähnlichen Prinzipien wie ich für uns Zweibeiner koche.


    -> Genauso mache ich es auch :)
    Nur dass ich halt so nen kleinen Hund habe, dass sich nur kleine Säcke Hundefutter lohnen und ich die Dosen, immer mal so paar Stück, hier im Zoogeschäft kaufe (RopoDog heißen die). Terracanis ist mir ehrlich gesagt einfach zu teuer.
    Seitdem ich gemischt füttere, kostet der Hund mich im Futter noch weniger. Das sind gar keine großartigen Ausgaben mehr :)
    Als Leckerlie nehme ich meistens so weiches Zeug wie die Rinti Bitties oder diese Platinum Sticks.

    Mein Hundi hat ne fette Bindehautentzündung ... Der Shih Tzu-Anteil fordert immer wieder mal seinen Tribut.... Ich bin so froh, dass der Terrier an sich doch ein gesundes Kerlchen ist! Bei der Mischung merke ich immer wieder, dass der nicht-terrierhafte Part viel mehr zu Problemen neigt.
    Morgen wird getrimmt, dann wird das Gesichtchen auch so fertig gemacht, dass auf keinen Fall die Haare in die großen Glupscher bappen.
    Ich werde mir niemals einen völlig übertypisierten Hund holen! Heute kann ich noch viel weniger verstehen, dass es Leute gibt, die extra einen Hund vom Züchter wollen, bei dem klar ist, dass es allerlei Beschwerden geben wird, allein schon wegen der Anatomie.