Beiträge von Czarek

    Ich mag gepflegte Hunde mit viel Fell und aufrechter Haltung und langen Schnauzen sowie recht harmonischem Körperbau.

    Mit gepflegt meine ich glänzendes volles Fell ohne ölig zu sein, schöne saubere gerade Zähne, klare Augen, kurze Krallen, Körperspannung und trockener Bemuskelung.

    Oder gut getrimmte Terrier und Schnauzer in strahlender Farbe, beispielsweise lackschwarze Schnauzer mit perfekter Decke und langem gepflegtem Bart, der diese Hunde sehr aristokratisch aussehen lässt.

    Oder muskulöse sonnenverwöhnte Nackthunde mit dunkler Haut, die finde ich auch toll, wenn man das Muskelspiel sieht. Ich liebe die Bilder von SpaceOddity beispielsweise.

    Also ich kann in vielem Schönheit erkennen.

    Der Begriff Kommentkampf passt hier nicht. Kommentkämpfe sind ritualisierte Kämpfe mit viel Showeinlage, um Verletzungen und ernsthafte Kämpfe zu vermeiden. Dabei wird bei Hunden stolziert, markiert, gescharrt, Dinge im Maul getragen, mal ein Scheinangriff gestartet, gegeneinander aufgebäumt usw. Das sind alles Sachen, die innerhalb einer Art bekannt sind und wo das Gegenüber reagieren kann, ohne dass es zu ernsthaften Auseinandersetzungen kommt. Oftmals beispielsweise zwischen zwei potenten Rüden in ähnlichem Alter, um erste Fronten zu klären.

    Das hat mit eurer Konstellation überhaupt nichts zu tun und die Fetzerei im Flur war kein Kommentkampf. Ihr kamt nach Hause und da war viel Bewegung in der Szene.

    Ihr solltet eure 12jährige Tochter nicht mit einem völlig unbekannten Hund alleine lassen, auch wenn der nicht groß ist. Und vor allem nicht mit zwei sich unbekannten Hunden, denn wenn die sich fetzen, kann sie nicht eingreifen bzw soll sie gar nicht eingreifen, um sich selbst zu gefährden.

    Ich sehe da Hopfen und Malz nicht verloren wegen einer Reiberei im Flur, aber ihr solltet dringend einen anderen Trainer holen und der sollte euch mal Körpersprache und Erziehung erklären - nicht Tricks wie Sitz, Platz, Bleib. Denn bei mehr Hunden, die sich auch nicht kennen und allesamt schon erwachsen sind, muss der Mensch anleiten.

    Auf meinen ersten eigenen Hund habe ich mich gar nicht vorbereitet.

    Hab ihn gesehen, fand ihn niedlich und mitgenommen und auf dem Rückweg noch ins Fressnapf, um mir ein kleines Geschirr, Leine, Futter, Schüsseln und Hundebettchen zu kaufen. Dann war der Hund da. Und der Rest war learning by doing.

    Heuer wird er bald 14 Jahre alt, hat zwei Kumpels im Haus, hat zwei Würfe mit aufgezogen, besucht seit mittlerweile 10 Jahren ehrenamtlich Menschen mit special needs und freut sich ansonsten seines Rentnerdaseins. Viele Höhen und Tiefen, viel erlebt.

    Dieser Hund war und ist immer noch ein verdammt guter Lehrer.

    Mein Rüde trabt dann wie ein Lippizaner, ich geb nur anfangs Gas, dass wir schneller eher hinter die Hündin kommen xD

    Hab meine läufige Hündin auch ausgestellt und machen meine Freunde genauso. Ganz ehrlich, wenn man da hunderte von Kilometer fährt und die Hündin wird läufig, dann ist das eben so.

    Deswegen habe ich immer ein Einzelzimmer, während meine Freunde mit den Hündinnen zusammen ein Zimmer teilen. Damit kann ich leben und der Rüde kann in Ruhe schlafen.