Irgendwann hat sie dann verstanden meine Tipps anzunehmen und seitdem wurde alles besser.
Das Problem mit anderen Hunden hatte ich nie bei meinen Hunden. Daher haben wir uns erstmal auf Trainer verlassen. Diese waren allerdings kernschrott.
Das ist ja klasse, dass du kompetenter bist als alle bisherigen "kernschrotten" Hundetrainer. Immerhin wurde dann alles besser.
Warum ein Boerboel? Welche Aufgabe hat er? Was fasziniert dich an dieser Rasse?
Ich hab selbst einige Rassen, die mir gefallen und mit denen ich prinzipiell sehr gut klar käme und die ein heimlicher Traum von mir wären. Trotzdem muss ich die Umstände beachten. Meinen Partner, seine Kapazitäten, die vorhandenen Hunde und deren Charaktere und Vorlieben sowie die Gestaltung meines Alltags. Danach richtet sich meine Hundewahl.
Wir mussten jahrelang Hunde trennen, wenn wir auf Besuch bei der Familie waren. Die Besuche waren, seitdem sie sich ihren unverträglichen bissigen Hund geholt haben, anstrengend. Dauernd trennen, dauernd aufpassen. Die Hunde mal tauschen, damit sie auch nicht nur weggesperrt sind. Das schlechte Gewissen, sie in diese Situation bringen zu müssen. Die Angst meiner Hündin, die sich von der Sofalehne nicht runter getraut hat, weil der Erzfeind, der sie gebissen hat, hinter der Tür sitzt.
Und ich bin das gewohnt aufzupassen, ich hab intakte Hündinnen und einen Rüden dazu gehalten.
Ich muss sagen, ich bin wirklich froh, dass deren Hund inzwischen verstorben ist und wir dieses jahrelange Trennen nicht mehr haben. Das hat zu Konflikten geführt zwischen den Menschen und zu einer dauerhaft angespannten Stimmung. Ich persönlich möchte das nicht mehr haben und vor allem nicht in meinem eigenen Haus und das auch noch alltäglich.