Beiträge von Sus.scrofa

    Der arme Mops! Ich war neulich in meiner alten Gegend in Berlin Kreuzberg (Hippe Ecke) da habe ich dann direkt aus meinem Haus eine junge Studentin mit einem extrem kurzköpfigen Mops kommen sehen, der statt Halsband eine rosa schleife trug und nur geröchelt hat…

    Andere Nachbarn hatten sich damals zwei englische Bulldoggen Welpen gekauft, die waren auch extrem kurzköpfig. Sowas von abartig!

    Es tut mir echt leid, aber so einen Hund als Mode Artikel passend zum Wohnbezirk finde ich einfach nur schlimm!

    So eine läuft bei uns auch rum. Total aufgebrezelt stolziert die immer bei uns an der Kreuzung vorbei und zieht den armen Mops hinter sich her. Das ist auch so ein Totalschaden. Nase nicht vorhanden, megaviel Haut rund um den Nacken - und die Hinterbeine hängen irgendwie falsch drin, jedenfalls bewegen die sich nicht normal. Der Hund kann weder normal atmen, noch normal laufen und ist schwerstbehindert. Aber sie scheint das niedlich zu finden.

    Das ist lieb :smile:

    Dieses warten macht mich wahnsinnig. Ich bin auch nur ne Minirunde mit Mila unterwegs gewesen und habe alle 5 Meter auf das Handy gestarrt, ob ich nu ja Empfang habe. Dabei wäre es jetzt echt hilfreich sich mal im Feld den Kopf frei pusten zu lassen.

    Ich war damals sogar täglich alleine im Wald spazieren. Da kommt man sich vielleicht komisch vor, so ganz ohne Hund...

    Ich drücke auch weiter die Daumen. Freue mich aber schon mal, dass es etwas behandelbares ist!

    Danke, in 40 Minuten darf ich, wenn ich bis dahin nichts gehört habe anrufen :fear:

    Bei dem Satz krieg ich auch schon wieder Gänsehaut. Genau so hab ich hier auch immer gesessen. Durfte immer um die Mittagszeit anrufen. Und keine Sorge, dass der Hund da über einen Monat bleiben musste lag an einer Aneinanderreihung unglücklicher Umstände und Folgeerkrankungen, die einem negativen Sechser im Lotto entsprachen. Bei uns hatte es damit angefangen, dass dem Hund das Blut ÜBERALL raus lief...

    Das mit Anicura war damals noch nicht. Habe gerade noch mal die Seite der Klinik aufgerufen und da ist jetzt tatsächlich ein dickes "Part of Anicura" Label...

    Übrigens, nur falls ihr doch mal eine andere Klinik sucht: Die Klinik in Lüttich muss absolut erste Sahne sein. Ich kenne bisher ausschließlich komplett begeisterte Leute. Dazu ist sie auch noch deutlich preisgünstiger. Man sollte nur möglichst jemanden dabei haben, der Französisch spricht.

    @SabineAC69: Ich drücke auch ganz fest die Daumen und denke an euch. Kann mich noch gut dran erinnern, wie ich meine Hündin 2013 - auch genau um diese Jahreszeit - in einer Klinik in Gladbach abliefern musste. Sie drückte mir den Kopf zwischen die Knie, als ich ging, wollte unbedingt mit mir raus. Das war ganz schrecklich. :( Sie ist dann aber doch überraschend gut mit dem Klinikaufenthalt klar gekommen, obwohl das bei ihr über ein Monat war.

    Auch allen anderen drücke ich die Daumen!

    Das könnte ich ja sogar noch verstehen, man bloss, was macht man als Tierhalter, wenn man nach seinen verletzten/gerissenen Schafen schauen will und vllt. im ersten Moment noch gar nicht rafft, dass die Wölfis noch gar nicht weg sind?

    Du hast nicht aufgepasst. RUFEN UND KLATSCHEN! :xmas_kilroy_sofa:

    Hab ich ganz vergessen hier rein zu schreiben. Ganz ohne Wertung, nur mal eine interessante Geschichte: Vor ein paar Wochen hat mir ein sehr netter Berufsjäger von seiner ersten Wolfsbegegnung erzählt. Er war in Polen unterwegs und ein Rehbock war angeschossen worden. Er sollte dann mit seinem Pudelpointer den Rehbock nachsuchen. Ein polnischer Förster war ebenfalls mit seinem Hund dabei. Plötzlich kamen beide Hunde sehr nervös zurück. Wer schon mal Hunde auf einer Schweißfährte gesehen hat, weiß, dass das absolut ungewöhnlich ist. Der polnische Förster wusste sofort: Wolf. Und voila: Ein großer Wolfsrüde hatte den Rehbock zuerst gefunden und jetzt war das seiner. Er hat auch die beiden Hundeführer nicht ran gelassen und angegriffen, als die an den Bock wollten. Daraufhin sah sich der Pole zur letalen Entnahme (Hab ich das jetzt politisch korrekt ausgedrückt?) genötigt. In Polen wird wohl nach sowas ein Bericht gefertigt und gut ist.

    Ich habe noch nicht alles gelesen, aber ich schmeisse mich hin! :lachtot: Einen Spaniel zu erwischen, der dermassen kaum Vorstellungen eigener Ziele UND keine Hartnäckigkeit zum erreichen selbiger aufweist, ist schon ein Glücksgriff (oder Pech, je nach Erwartungen)! :D

    Ich persönlich bin sehr zufrieden damit. Ich hab lange genug Hunde mit eigenem Kopf gehabt, da nehm ich zwischendurch gern mal einen mit "meinem" Kopf. :D Heute auch wieder mehrfach gehabt: Sie sieht Radfahrer oder Jogger in noch gut 100m Entfernung und kommt bei Fuß, weil sie schon mal bei Fuß gehen sollte, als Radfahrer und Jogger kamen. Einmal gemacht und man muss es ihr nie wieder sagen. Ich tu dann natürlich so, als ob ich ihr das absichtlich so beigebracht hätte und alle denken, ich würde telepathisch mit dem Hund kommunizieren und hätte wer weiß was für Ausbildungskniffe drauf. :lol:

    P.S.: Ich glaube, die allerschlaueste ist sie nicht, aber pssst, das muss man ihr ja nicht sagen. Ich mag sie so wie sie ist. :herzen1: Mein letzter Hund war ne absolute Intelligenzbestie und als Welpe und Junghund ein echt hartes Stück Arbeit.

    Ich glaube, dass die Obrigkeiten da in erster Linie Bammel vor dem Shitstorm haben, wenn sie dem Wolf Aua aua machen wollen. Und wenn es nur Gummigeschosse sind und es auf lange Sicht dem Wolf dient, haben viele Leute da eben nicht so die Weitsicht. Ist ja auch kein Wunder, wenn man von offiziellen Personen immer nur zu hören bekommt, dass man rufen und klatschen soll, damit alles gut wird. Und die meisten Shitstormer leben wahrscheinlich auch in der Stadt und sehen in ihrer näheren Zukunft nicht mal Grund zum Rufen und Klatschen, und schon gar keinen, dem armen Wolf Gummikugeln an den Poppes zu schießen.

    Ich bleib bei meiner Prognose: So lange nichts wirklich schlimmes passiert, ändert sich da gar nichts. Aber wenn was schlimmes passiert, sind se wieder alle auf den Barrikaden und wollen den Wolf lieber gestern als heute ganz weg haben, wovon der Wolf auch wiederum gar nichts gewonnen hat. Menschen sind eben irrational. :muede:

    Ein Tut-Nix im klassischen Sinne ist meine in der Tat auch nicht. Ich spiegele immer das Verhalten meines Gegenübers. Wenn der anleint, leine ich auch an. Und auch bei Freilauf-Begegnungen ist meine Hündin zum Glück sehr vorsichtig. Es wird kurz und vorsichtig geschnüffelt und gewedelt und dann geht man wieder seiner Wege.

    Die klassischen "Der tut nix!" Besitzer gehen mir nämlich definitiv auch auf den Senkel. Vor allem wenn meine Hündin heiß und angeleint ist, ich extra stehen bleibe, um dem anderen mehr Zeit zu geben ebenfalls anzuleinen und es passiert überhaupt nix. Der Hund läuft auf Riesenabstand außerhalb Rufweite auf uns los. Das ist für mich der klassische Tut-Nix. Wie so oft ist das aber der Besitzer, nicht der Hund. Der tut mir eher leid. Denn wenn der mal an den richtigen gerät, lernt er auf eindeutige Weise, dass andere Hunde durchaus mal was tun.

    Vielleicht lasse ich mir irgendwann zur Abschreckung so eine Art K9-Geschirr für Menschen anfertigen. Frieda bekommt dann eins wo drauf steht "Der tut nix." und auf meins kommt "Aber ich!" :lol: