Habt ihr irgendwelche Gedanken dazu? Ich drehe das in meinem Hirn hin und her, bisher ohne Ergebnis.
Puh, ich finde es total schwer, darauf zu antworten, weil das so eine persönliche Entscheidung ist. Ich würde auf jeden Fall erstmal auf den Zweithund verzichten, wenn solche Überlegungen auch nur ansatzweise im Raum stehen. Denn wenn der erstmal da ist, ist der Zug nunmal abgefahren. Und dann fragt man sich dauernd, ob man nicht doch das Freistellungsjahr hätte nehmen sollen.
Ich bin ja Einzelhund-Halterin aus Überzeugung, weil es mir die Gelegenheit gibt, alle paar Jahre neu zu überlegen, was mir aktuell am wichtigsten ist. Die persönliche Freiheit oder das Privileg, einen Hund zu haben. Bisher hat immer der Hund gewonnen, weil ich es ohne einfach nicht lange aushalte, aber ich kann mir durchaus vorstellen, auch mal ein oder zwei Jahre zu pausieren, die Verantwortung abzugeben, zu reisen, wohin ich will, mehr Zeit für mich zu haben usw. Ich bin zum Glück auch überhaupt nicht reiselustig, vielleicht auch, weil ich im Beruf so viel unterwegs bin. Den Urlaub verbringe ich dann lieber zu Hause. Flugreisen mache ich grundsätzlich nicht wegen dem Hund. (Nicht, weil ich es für moralisch verwerflich halte, den mal für eine gewisse Zeit abzugeben, sondern weil ich einfach keinen Bock drauf habe, im Urlaub auf den Hund zu verzichten. Sie würde mir einfach fehlen.)
Ich würde mit dem Zweithund auf jeden Fall warten, bis du dir hundertprozentig sicher bist, dass du auf das Freistellungsjahr verzichten kannst - egal wie lange es dauert, bis du dir darüber klar wirst.