Beiträge von Sus.scrofa

    Habt ihr irgendwelche Gedanken dazu? Ich drehe das in meinem Hirn hin und her, bisher ohne Ergebnis.

    Puh, ich finde es total schwer, darauf zu antworten, weil das so eine persönliche Entscheidung ist. Ich würde auf jeden Fall erstmal auf den Zweithund verzichten, wenn solche Überlegungen auch nur ansatzweise im Raum stehen. Denn wenn der erstmal da ist, ist der Zug nunmal abgefahren. Und dann fragt man sich dauernd, ob man nicht doch das Freistellungsjahr hätte nehmen sollen.

    Ich bin ja Einzelhund-Halterin aus Überzeugung, weil es mir die Gelegenheit gibt, alle paar Jahre neu zu überlegen, was mir aktuell am wichtigsten ist. Die persönliche Freiheit oder das Privileg, einen Hund zu haben. Bisher hat immer der Hund gewonnen, weil ich es ohne einfach nicht lange aushalte, aber ich kann mir durchaus vorstellen, auch mal ein oder zwei Jahre zu pausieren, die Verantwortung abzugeben, zu reisen, wohin ich will, mehr Zeit für mich zu haben usw. Ich bin zum Glück auch überhaupt nicht reiselustig, vielleicht auch, weil ich im Beruf so viel unterwegs bin. Den Urlaub verbringe ich dann lieber zu Hause. Flugreisen mache ich grundsätzlich nicht wegen dem Hund. (Nicht, weil ich es für moralisch verwerflich halte, den mal für eine gewisse Zeit abzugeben, sondern weil ich einfach keinen Bock drauf habe, im Urlaub auf den Hund zu verzichten. Sie würde mir einfach fehlen.)

    Ich würde mit dem Zweithund auf jeden Fall warten, bis du dir hundertprozentig sicher bist, dass du auf das Freistellungsjahr verzichten kannst - egal wie lange es dauert, bis du dir darüber klar wirst.

    Ich gebe Bravecto auch wegen der fehlenden Langzeiterfahrung nicht. Das ist eben einfach eine Risikoabwägung, die jeder für sich selber entscheiden muss. Würde sich jeder so verhalten wie ich, würde man wahrscheinlich in der Entwicklung wirksamer Medikamente nicht weit kommen, weil man natürlich auch Hunde braucht, an denen die Langzeitwirkungen sichtbar werden können. Das ist mir schon klar. Umso besser finde ich es, dass andere bereit sind, das Mittel zu probieren. So trau ich mich in 8 oder 10 Jahren vielleicht auch.

    Ich finde, das ist alles eine Frage des gesunden Menschenverstands auf beiden Seiten.

    Mein Hund läuft in der BSZ auf dem Weg frei. Abseits der Wege bleibt sie ganzjährig angeleint, es sei denn, sie soll jagen. Wenn es für das Wild keinen Unterschied macht, werde ich nicht plötzlich anfangen, einen zuverlässig abrufbaren Hund aus Jux und Dollerei an der Leine herum zu führen, weil das in irgendeinem Gesetz steht. Wenn man dazu tendiert, beim Denken öfters Pech zu haben, funktioniert das natürlich nicht ("Meine Hunde wildern nicht, die wollen ja nur mit den Rehlein spielen.")

    Gleiches gilt für die Förster. Wenn die einen das ganze Jahr über regelmäßig sehen, der Hund dabei immer auf dem Weg und in der unmittelbaren Nähe der Halterin war und auch noch nie von einem Pächter, Jagdgast oder einer Wildkamera abseits der Wege registriert wurde, dann können die einen natürlich in der BSZ plötzlich trotzdem anschnauzen. Aber macht das einer? Bei uns zum Glück nicht.

    Andersrum werden Leute, deren Hund echt alleine los zieht und trotzdem frei laufen darf, den während der BSZ garantiert nicht plötzlich anleinen. Und die werden auch ganzjährig vom Förster angeschnauzt - in den allermeisten Fällen mehrfach, weil sie trotzdem weiterhin nicht anleinen.

    Im übrigen ist der Freilauf außerhalb der BSZ ja auch nur auf dem Weg erlaubt. Sobald der Hund also den Weg verlässt, ist er so oder so "illegal" unterwegs. In sofern empfinde ich das Gesetz bis auf die (meiner Meinung nach kaum existente) Prophylaxe-Wirkung redundant.

    @'Rotbunte':

    Amt Odervorland: 66-Ender

    66-Ender. :D Sowas ist natürlich schon krankhaft verändert. Aber 24-Ender aus entsprechenden Trophäenrevieren sind ja schon fast normal. Kommt sogar hier ab und zu vor. Und die ganzen fett gefütterten "Zuchthirsche" nehmen auch sehr regelmäßig krasse Ausmaße an. Guck mal der hier:

    Ärger für Friedenfelser Freiherr Eberhard: Weltrekord-Hirsch aus Bulgarien war Zuchttier: "Burlei", der zahme Schoko-Hirsch - Deutschland und die Welt - Onetz

    Einfach mal Weltrekord Hirsch googeln und dann Bilder gucken. :shocked:

    Ich bin sehr neidisch. Würde gerne auch mal eine Stange finden (und dann den Jagdpächter fragen, ob ich sie behalten darf).Hatte gedacht, dass "Vierzehnender" das höchste der "Gefühle" sei.
    Wahnsinn! :shocked:
    L. G.

    Och, 18-Ender ist auch noch nicht das höchste der "Gefühle". Da geht noch mehr. Aber man muss es ja nicht übertreiben. Schließlich muss ich das Ding anschließend auch noch nach Hause tragen. :p

    Cool, Du darfst die wenigstens behalten. :lol:

    (Wenn man den Jagdpächter nett fragt, darf man sie aber auch als Nicht-Jäger oft behalten).

    LG, Chris

    Ich habe kein Revier, das könnte ich gar nicht bezahlen. Aber ich habe die Stange auf belgischer Seite gefunden und da gehört alles dem Finder. Auch wenn man da während der Jagdzeit was mit dem Auto tot fährt, darf man das mitnehmen. Mein nächstes Ziel ist ein kompletter Hirsch... Totschießen muss ich den nicht. Finde das albern, weil er ja eh nicht schmeckt. Aber einen toten finden, das wär schon was... :cuinlove:

    Heute ist für mich ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen. ich hab schon die ein oder andere Stange gefunden - auch schon mal eine richtig große - aber noch nie einen 18-Ender. Das habe ich mir seit Jahren gewünscht und heute war es dann endlich soweit. :hurra:

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    In der Aktualisierung vom FLI ist schon seltsam, das vorneweg auf die drastisch gestiegenen Nebenwirkungsmeldungen der neuen L4 hingewiesen wird, und gleichzeitig gesagt wird alles Impfen.

    Kann ich bestätigen. Verträgt Frieda überhaupt nicht - vorher noch nie irgendwelche Nebenwirkungen bei ner Impfung meiner Hunde erlebt. Nach dem Schuss kam sie 24h kaum noch hoch, hat nur geschlafen, gefiept, wenn man sie nur leicht berührt hat und ihre Hinterbeine waren richtiggehend gelähmt. Die hat sie die ersten paar Sekunden nach dem Aufstehen hinter sich her gezogen.

    Ich hab daraufhin überlegt, die Impfung nicht mehr geben zu lassen, aber die TÄ meinte, wenn sie mit zur Jagd geht, würde sie trotz Nebenwirkungen dringend zur Impfung raten (weil Hund da eben öfters mal die Nase in allen möglichen Körpersäften und anderen Schweinereien hat). Daher ist Frieda im Mai wieder fällig.

    Immerhin war das Drama nach 24h auch vorbei, als sei nie was gewesen. Ich hoffe, dass wir es dieses Jahr auch wieder überleben.