Beiträge von Sus.scrofa

    @Quietschie

    Ich preise auch immer gerne den Border an Die können auch richtig Jagdtrieb mitbringen, ich hab sie aber auch als kooperationsbereit & durchaus mit ein bisschen Will to please erlebt.

    Oh ja, Border sind auch die einzigen Terrier, die mir als Weichei-Liebhaberin ins Haus kämen. Hier ganz frisch von letzter Woche Frieda mit ihren beiden Jagdkollegen und besten Kumpels.

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    Der vordere ist eine wilde Jagsau mit dem Lebensmotto "Lieber tot als Zweiter", der hintere ein ganz braver und komplett unkomplizierter Treiberbegleithund (und übrigens trotz seiner 11 Jahre Friedas liebster Tobe-Partner).

    @WeAreAwesome

    Andersrum. Der Rücken, Seiten, Schultern, also alles, was kurz ist, wird getrimmt. Das lange Fell wird regelmäßig gebürstet und gekämmt. Geschnitten werden je nach Belieben die Ohren, der Hals vorne und der Bereich um den After und ganz wichtig die Pfoten.


    @Kiri31

    Ich hatte vorher Setter und fand die Fellpflege deutlich angenehmer. Cocker ist halt tiefer über dem Boden und das Fell dichter. Aber ich steh da auch einfach nicht so drauf. Wenns Cocker in kurzhaarig geben würde, das wärs.

    Bin schon da! :D Und danke für den netten Kommentar. Ich finde sie auch hinreißend. Und sie sich selber auch. :pfeif:

    Die Sturheit des Cockers ist meiner Meinung nach gut händelbar. Zumindest hier trifft nämlich das zweitsturste Lebewesen des Planeten auf das sturste - auf mich.

    Ich muss ja zugeben, ich steh auf Schlabberköppe. Schlabberohren, Schlabberlefzen, Knautschgesicht. Finde Bassets so als Comicfiguren auch total toll - so zum Angucken. Fürs echte Leben sind die ja aber leider nicht optimal gebaut.

    Der Cocker ist allerdings, wenn man ihn nicht fett füttert, schon ziemlich bewegungfreudig. Und die Fellpflege ist sehr aufwändig. Ich nenne ihn auch gern den Mikrofaserputzlappen des Waldes. :fear:

    Wobei es ja da einige Zeit dauert, bis eine ordentliche Summe aufläuft... Wenn in den ersten fünf Lebensjahren nichts Größeres ist, ist ja alles tutti, aber was macht man wenn der Hund mit sechs Monaten einen Unfall hat und eine kompliziertere OP benötigt, zum Beispiel?

    Ich habe in den ersten Monaten, als ich die finanzielle Belastung durch meinen ersten Hund noch gut im Hinterkopf hatte, ziemlich paranoid große Summen auf das Konto gezahlt, so dass ich jetzt eigentlich gar nichts mehr drauf zahlen muss (Hund wird mit etwas Glück im Januar 3). Eigentlich sollten jetzt sämtliche Eventualitäten abgedeckt sein.

    Aber du hast schon recht, das ist genau der Fall, bei dem sich eine Krankenversicherung lohnt.

    Trotz schwerer Erkrankungen beider Vorgänger-Hunde wird's das bei uns nicht geben. Ich habe stattdessen ein Notfall-Konto, auf das ich regelmäßig Überschüsse einzahle.

    Große Behandlungen zahle ich von dem Konto. Hauptgrund gegen eine Versicherung ist für mich, dass der Hund ja auch relativ preisgünstig das zeitliche segnen könnte (Autos, Wildschweine, Gift etc.). Dann ist das Geld bei der Versicherung futsch. Das Konto kann ich dann auch für den nächsten Hund oder für ein neues Auto einsetzen.

    Der Hund, der bei mir wirklich richtig teuer war, hatte diverse unabhängige Erkrankungen und wäre wohl nach dem ersten Behandlungsmarathon sowieso aus der Versicherung geflogen.

    @Kiri31: Ich hab einfach schmunzelnd gesagt: "Ach so, na dann." und bin nicht weiter drauf eingegangen. Ich hab mir eh keinen Rassehund angeschafft, um überall auf dessen Reinrassigkeit rumzureiten oder weil ich glaube, dass Mischlinge was schlechteres sind. Mir geht's dabei lediglich um Erbrkrankheiten und entsprechende Gentests. Ich wüsste nicht mal, in welcher Schublade Fridas Papiere rumfliegen. Wenn die Leute so überzeugt sind, sollen sie ruhig denken, dass sie ein Mischling ist. Oder wie Frieda sagen würde: "So lange du Leckerchen hast, kann ich alles für dich sein!"

    Neben dem immer wiederkehrenden Kleinen Münsterländer und dem "Cocktailspaniel" ist und bleibt bleibt Frieda ein Mischling. Werde fast immer gefragt, "was da drin" sei, bzw. drauf angesprochen, dass das ja ne ganz schön bunte Mischung wäre.

    Jetzt ist es mir zweimal sogar passiert, dass ich mitleidig belächelt wurde, als ich erklärte, dass das ein ganz normaler, handelsüblicher Cocker wär. So nach dem Motto: Ach Gottchen, da hat Ihnen aber irgendein Vermehrer ne Krücke aufgeschwatzt. :lol: Als ich meine "Meinung" verteidigte, wurde mir erklärt, dass es Cocker Spaniel in der Farbe gar nicht gäbe. :???:

    Jetzt wird mir natürlich einiges klar. Ich hatte schon lange den Verdacht, dass mir eine Art socken-moppsender Raketen-Otter angedreht wurde. :wuetend:

    Ab sofort werde ich darauf bestehen, dass es sich um einen reinrassigen Kaukasischen Kinderfresser handelt. Dann wollen auch nicht mehr alle kommen und sie angrabbeln. :gut: