Beiträge von Sus.scrofa

    Meine darf auch bei jedem Wetter ins Wasser. Ich lasse das den Hund entscheiden. Wenn es ihr zu kalt ist, geht sie auch nicht.

    Sie ist nicht die hellste Kerze auf der Torte, aber den Unterschied warm/kalt inklusive der Kategorien zu warm / zu kalt traue ich ihr zu. :D

    Das wäre mir auch zu schnell gegangen, aber da ist jeder anders.

    Mir auch. Ich hätte den Hund noch mal mitgenommen, weil der ja nicht akut extrem schlecht war. Hab das bei meiner letzten Hündin auch gemacht. Hund voller Krebs, hatte dann aber noch sehr schöne 3 Wochen ganz normal mit Wanderungen und allem Drum und Dran. Dann hat sie mal einen Tag Übelkeit gezeigt, da hab ich gleich die TÄ ins Haus geholt. Man muss ja auch nicht zwingend warten, bis es gar nicht mehr geht, aber so lange es noch gut geht, finde ich kann man sich und dem Hund die Zeit schon noch gönnen.

    Nicht, dass das jetzt falsch rüber kommt. Man kann das schon so machen, wie die Frau in der Sendung, aber ich finde, noch mal mitnehmen wäre jetzt durchaus auch nicht verwerflich gewesen - und wenn's nur für das erste und letzte komplette Rumpsteak mit Pommes ist, das der Hund jemals in seinem Leben bekommen hat.

    Ich hätte kein Problem, meinem Hund Alkohol zu geben - bei den Mengen, die du beschreibst, gehe ich auch nicht davon aus, dass der Hund "betrunken" ist, sondern eher "angeheitert" und die gewisse Leichtigkeit besitzt, Silvester besser auszuhalten.Als Vorteil empfinde ich auch, dass ich die Wirkung von Alkohol wesentlich besser einschätzen kann (durch Selbstversuch), als die eines Medikaments.

    Hier auch! Meine letzte Hündin trank leidenschaftlich gern Bier. Frieda auch, jedoch nur das dunkle Leffe oder Jupiler. Viele Hunde mögen Bier, viele Jäger finden das irre komisch und lassen die Hunde die letzten paar Tropfen aus der Flasche "nuckeln". Bei Frieda achte ich drauf, dass es immer nur bei ein paar Tropfen bleibt, meine letzte, totkranke Hündin durfte auch mal ein halbes Gläschen. Die wurde davon schön müde... Der Terrier eines Kumpels war dagegen mal so betrunken, dass er nicht mehr alleine ins Auto einsteigen konnte. So weit muss man es dann vielleicht nicht kommen lassen.

    So lange man das nicht regelmäßig und den Hund davon abhängig macht, glaube ich nicht, dass es schädlich ist.

    Wenn das Wild dann in ein Wohngebiet flüchtet, muss ein Abbruch gemacht werden. Die Hatz ist viel zu gefährlich für alle Strassenteilnehmer.

    Leider ist das nicht immer so einfach, da das Wild nicht weiß, wo das Wohngebiet anfängt und aufhört, möglicherweise auch schon kilometerweit von der eigentlichen Jagd entfernt ist und sofern zunächst mal niemand mitbekommt, dass da gerade was im Wohngebiet passiert.

    Echt, wie euphemistisch diese Jägerbegriffe immer sind. Ein Lebewesen wird zum 'Stück', zu Tode reißen heißt 'abgetan'.

    :roll:

    Stimme ich voll zu. Das ganze Jägersprache-Gedöns verschönert vieles. Da gibt es noch ganz andere Beispiele.

    Gerade ausgebildete Jagdhunde müssen jederzeit im Kommando des Jägers stehen. Die Hunde sollen in erster Linie hetzen, kontrolliert treiben. Wenn sie dabei schon den "Schuss nicht hören", dann haben die da nichts zu suchen.
    Retriever müssen ihre Beute auch wieder ausspucken. Da gibt es auch kein "keinen Einfluss" mehr.

    Jein. Ein apportierender Jagdhund soll natürlich das Wild jederzeit ausgeben, ein Vorstehhund muss jederzeit aus dem Vorstehen abrufbar sein. Je nach Form einer Bewegungsjagd sind dort aber gerade Hunde erwünscht, die selbstständig in großem Abstand zum Führer arbeiten (z. B. Bracken). Diese Hunde haben keinen Kontakt mehr. Sie kehren regelmäßig zum Führer zurück, stehen aber während der Jagd nicht unter dessen Einfluss. Verletztes Wild, dass nicht mehr flüchten kann, sollte möglichst gestellt und verbellt werden, bis der Hundeführer kommt und das Wild "erlöst". Es gibt aber auch Hunde, die aufgrund einer Nachsuchen-Ausbildung oder aufgrund bestimmter Charaktereigenschaften, ein Stück, das verletzt ist und dennoch zu entkommen versucht, packen und halten. Dies ist gerade bei der Nachsuche auch erwünscht, damit der Hundeführer die Leiden verkürzen kann oder aber bei verletzten Schweinen, and die man oft gar nicht dran kommt, wenn sie nicht von mehreren Hunden gehalten werden. Ist der Hund groß und das Wild im Verhältnis klein genug, soll der Hund es auch "abtun". Darunter versteht man aber eher einen gezielten Nackenbiss als das Auseinanderreißen, was hier beschrieben wurde. Wenn mehrere scharfe Hunde unterwegs sind, die normalerweise ganze Wildschweinkeiler festhalten sollen, kann das bei Rehwild äußerst hässlich werden.

    Das eigentliche Problem liegt aber darin, wenn Jäger auf Bewegungsjagden auf hochflüchtiges Wild schießen und dadurch nicht richtig treffen. Da kommen noch ganz andere Schweinereien bei raus, als Wild, das von Hunden kaputt gebissen wird. Abgeschossene Unterkiefer und langwieriges Verdursten unter Schmerzen zum Beispiel.

    Ich halte Bewegungsjagden dennoch für eine gute Sache, weil innerhalb kurzer Zeit viel Strecke gemacht wird und das ganze Jahr über ständig jemand auf Ansitzjagd ist und die Tiere in Dauerstress versetzt. Gerade in besonders empfindlichen Gebieten ruht die Jagd oft das ganze Jahr und die ganze Strecke wird auf 2-3 Bewegungsjagden gemacht. Ich gehe mit meinem Hund aber zum Beispiel nur auf ganz bestimmte Jagden. Hier gibt es
    - wenige Treiber und wenige kurzläufige, langsame Hunde (Beagle, Dachsbracke, Spaniel, kleine Terrier, Dackel etc.)
    - die Hunde spurlaut oder mit Glocke, damit das Wild frühzeitig aus dem Weg gehen kann
    - dadurch langsam ziehendes Wild
    - Schützen dürfen nur auf Wild schießen, dass mit allen vier Füßen auf dem Boden STEHT! Bei ziehendem Wild wird vor dem Schuss gepfiffen, damit es stehen bleibt.
    - Ein Schuss pro Tier, es darf NUR auf's Blatt, also ins Herz, nicht in den Kopf, spitz von vorn oder hinten etc. geschossen werden
    - wenn zweimal geschossen wurde und beide Tiere nicht sichtbar an Ort und Stelle liegen, hat der Schütze das Schießen einzustellen (auch wenn er 100%ig sicher ist, dass das Tier tot ist und nur eine Fichte im Sichtfeld steht)
    - Jeder, der sich nicht konsequent daran hält, wird zur Not noch zur Mittagspause nach Hause geschickt und auch nicht mehr eingeladen. Ich schätze beim Jagdherrn Konsequenz. Wenn ich mich nicht sicher fühle oder das Gefühl habe, Tierquälern zuzuarbeiten, steige ich ebenfalls noch zur Mittagspause ind Auto und werde nie mehr gesehen.

    Wenn Schützen die nötige Disziplin haben - egal ob durch eigene Ansprüche an sich selbst oder durch einen konsequenten Jagdherrn, der mit Verbannung droht - kommen solche widerlichen Szenen nicht oder zumindest deutlich seltener vor.

    Nachdem ich mir Dienstag fast ein Auge ausgestochen habe, frage ich mich, wie mein Hund das ohne Schutzbrille macht? Der wuselt ja noch mehr durchs Gebüsch. Die Lösung aller Probleme:

    Hundebrille Pink Sun, Hunde-Brille, Cabriobrille, Hundesonnenbrille

    Und wie Frieda bislang mit nem Läufigkeitshöschen ohne Rüschen ausgekommen ist, ist mir auch ein Rätsel:

    Luxus-Hundeschutzhöschen Love Me, Hundeschutzhose, Läufigkeitshose

    Und hierzu fällt mir schlichtweg gar nix mehr ein :???: :

    Hundekostüm Marilyn M. Grösse XS - L, Karnevalskostüm für Hunde günstig

    Man sollte vielleicht auch in Betracht ziehen, dass das hier ein überaus gelungener Trollversuch gewesen sein könnte. Viel hats ja nicht gebraucht.

    Bingo! Und das, obwohl im Eingangspost sehr offen mit dem Thema Trolling umgegangen wurde:


    es werden bestimmt viele hater kommentare erfolgen

    vielen dank im vorraus :respekt:

    Ich muss das wohl hier rein schreiben, obwohl ich gemischte Gefühle habe. Was sich letzte Woche schon angekündigt hat, hat sich gestern bestätigt. Frieda wird erwachsen - in jagdlicher Sicht. Letzte Woche hatte man ihr schon angemerkt, dass sie deutlich stärker dauernd auf Fährten konzentriert war und ich dabei zum Hintergrundrauschen wurde (Zitat eines anderen Hundeführers: "Lillifee (so nennen sie sie immer, um mich zu ärgern) hat aber so langsam auch raus, um was es geht."). Gestern hab ich dann nur noch sehr wenig von meinem Hund gesehen und teilweise auch ihre Glöckchen nicht mehr gehört. Später stellte sich dann auch raus, warum. Madame war erst hinter Rotwild, dann hinter einem Rehbock und später noch hinter den Sauen. :verzweifelt: Mein kleines putziges Wuselbaby, dass immer so brav zwischendurch nach Frauchen geguckt hat! :(

    Aber so richtig beschweren darf ich mich nicht. Erstens wusste ich ja, wohin die reise geht und zweitens hat sie mich doch immer wieder gefunden. Das war meine größte Sorge, dass sie dafür zu doof ist. :pfeif: