Ich drücke auch für alle die Daumen!
Beiträge von Sus.scrofa
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Welpe mit 5 Wochen geholt,
Du drückst das falsch aus. Der Welpe wurde vom Vermehrer gerettet (steht echt so in der Inhaltsbeschreibung der heutigen Folge bei VOX) und kam aus schlechter Haltung!
Der Vermehrer hat sich bei der Rettung des Welpen durch die Dame wahrscheinlich ein paar Euro dazu verdient, aber man will ja nicht kleinlich sein... Die Strategie finde ich jedenfalls clever. Kaufe totkranken Billigwelpen beim Vermehrer und erzähle dann überall rum, dass der aus schlechten Verhältnissen kommt. Stimmt ja auch irgendwie.
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Tolles Bild.
Wie gesagt, ich bin auch nicht sicher, ob er wirklich friert, kann ihn halt so schlecht fragen.

Ich frag da auch nicht groß. Wenn der Hund bei mir bei niedrigen Außentemperaturen längere Zeit im Auto wartet, kriegt der seinen Oma-Wintermantel mit Kunstpelz-Kragen an. Sieht absolut verboten aus, gibt tonnenweise blöder Kommentare von Jägern, ist mir aber egal. Ein Leistungssportler setzt sich auch nicht vor oder nach dem Training für mehrere Stunden in einen Kühlschrank. Das ist auch für Sehnen und Bänder nicht gut. Und selbst wenn sie ohne Mantel nicht frieren würde, schaden tut der Mantel ja nicht und ich fühle mich besser.
Ich hab's auch wie @datKleene gemacht: Beim Fressnapf durchprobiert mit einer guten Verkäuferin, die auch Ahnung hatte und gleich gesehen hat, was passen könnte.
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Für Frieda möchte ich hiermit Entwarnung geben. Wie es aussieht lasse ich die am 15., 23. und eventuell noch mal am 28.12. mitlaufen, aber dann melde ich mich einfach einen Tag vorher noch mal für Daumen. Habe ihr einige Jagden gestrichen, die ich für zu riskant halte.
Dafür bräuchte ich noch mal ganz dringend Daumen für ihren zweiten besten Kumpel. Diesmal nicht der, der vom Schwein zerlegt wurde, sondern dessen "Bruder" (nicht biologisch, aber der Zweithund). Ebenfalls Border Terrier, 11,5 Jahre alt, seit gestern gelbes Erbrechen und gelber Durchfall, schlechtes Allgemeinbefinden. Gestern wurde er auf Verdacht auf Magen-Darm behandelt, aber heute war es nicht besser und sie haben ihn dabehalten, weil der Kreislauf so schlecht war. Gegen 17h gibt es die Blutwerte... Ich habe ein ganz mieses Gefühl.
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Das funktioniert tatsächlich ganz gut.
Die Tiere wundern sich über das komische Geräusch und wollen schauen, wo das herkommt. Wichtig ist eben, nicht zu schießen, wenn es mal nicht klappt.Um mal einen Jagdherrn bei der morgendlichen Ansprache zu zitieren: "90% unseres Rehwilds werden mit Pfiffen erlegt."
Gab natürlich gleich doofe Sprüche. "Und wir dachten, die würden größtenteils mit Kugeln erlegt!"
NACH dem Pfiff halt... -
Bzw. ob man dann nicht selbst schon so „betriebsblind“ ist, dass zu erkennen

Ich denke, da gibt es zu viele unterschiedliche Hunde, Halter und Krankheitsformen, um die Frage "sofort oder später" abschließend beantworten zu können.
Ich hatte zum Beispiel einen sensiblen Mäkelhund, der jedes Wehwehchen/Unwohlsein sofort angezeigt hat. Zum Zeitpunkt der Diagnose hat sie gut gefressen und hatte definitiv keine Schmerzen. Die Diagnose an sich hat mich das Gegenteil von betriebsblind werden lassen, in dem Sinne, dass ich eben beim leisesten Anzeichen (Hund wollte morgens sein Frühstück nicht und erbach kurze Zeit später) auch sofort gehandelt habe. Normalerweise lässt man einen Hund ja nicht wegen Übelkeit einschläfern.
Bei einem Hund, der in gesundem Zustand ein guter Fresser ist und möglicherweise bis kurz vor knapp noch frisst und/oder eher dazu tendiert, Schmerzen zu verbergen, sieht das sicherlich anders aus.
Auch wissen wir ja nicht, wie der Hund aus der Sendung zu Hause war. In der Praxis machte der auf mich einen guten Eindruck und die Halterin sagte ja auch, dass es besser geworden sei mit dem Durchfall, erwähnte aber nicht, dass es dem Hund ansonsten sehr schlecht ging. Daher gehe ich davon aus, dass man den durchaus noch 24h hätte verwöhnen können.
Jeder kennt halt sich und seinen Hund noch am besten und muss das individuell entscheiden, ob man sich und dem Hund das zutraut, Schmerzen zu erkennen und rechtzeitig zu handeln. Und sicherlich kommt es auch darauf an, was man zu erwarten hat, wenn es dann soweit ist. Ich müsste zum Beispiel bei einem Milztumor nicht warten, bis der platzt. Bei meiner Hündin wusste ich, dass die sich eines Tages einfach mies fühlen würde, weil der TA mir das so vorausgesagt hat (hatte konkret nach möglichen Anzeichen gefragt). Ich versuche auch generell meine Hunde zu Hause einschläfern zu lassen, wenn sie nicht gerade in Seitenlage ohnehin schon in der Klinik sind. Allein deshalb hätte mich in diesem Fall der Weg noch mal nach Hause geführt. Aber ich mache weder der Frau noch sonst jemandem einen Vorwurf, wenn man sich bei einer infausten Diagnose sofort zur Euthanasie entscheidet. Wie gesagt, ist mit Sicherheit sehr individuell unterschiedlich, wie man das in welcher Situation am besten händelt.
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Sind deine Hunde Welpen vom Züchter?
Ja. Einer ist, die beiden anderen waren.
Und die Fahrten waren problemlos, wobei der Welpe natürlich immer nur einmal dabei war.
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Hund 1: 470km hin und das gleiche zurück
Hund 2: 140km 3x hin, 3x zurück
Hund 3: 180km hin und das gleiche zurück -
Ich gehörte auch immer zu den "8 Wochen und keinen Tag älter" Verfechtern. Habe tatsächlich meine beiden ersten Hunde mit 7 Wochen und 5, bzw. 6 Tagen abgeholt.
Meine jetzige war ein Überbleibsel, bereits 12 Wochen alt und mir eindeutig VIIIIEL zu alt. Tatsächlich war sie aber der unkomplizierteste Welpe, den ich je hatte. Kann sein, dass sie einfach nur zu doof ist, um Mist zu bauen. Sie hat nie was kaputt gemacht, hatte von Anfang an eine wunderbare Beißhemmung, Pubertät hat sie ausfallen lassen oder ich hab's nicht mitbekommen, schönes Sozialverhalten - einfach der perfekte kleine, knuddelige Welpe, den es eigentlich gar nicht geben dürfte.
Nach 90 Minuten Hunde-Beobachten bei der Züchterin ist meine Theorie, dass sie sehr viel von Mutter, Tante und Geschwistern gelernt hat. Insbesondere zur Beißhemmung, höflichem Benehmen und zum Konzept "Nein".
Da waren meine vorherigen Welpen deutlich unausgereifter. Ich würde jederzeit wieder einen älteren Welpen nehmen. Bis zu welchem Alter müsste ich noch überlegen, denn grundsätzlich möchte ich schon irgendwie meinen eigenen Hund "kreieren".Außerdem wäre mir im höheren Alter wichtig, dass der Hund nicht nur Garten und Haus des Züchters kennt. Frieda war z. B. schon ganz normal mit in der Welpengruppe, beim Tierarzt, Autofahren etc. Da sie vom Land kam, und nur Felder und wenig befahrene Straßen kannte, hatte sie anfangs aber Probleme mit viel befahrenen Straßen, besonders im Dunkeln (also viele heran rauschende Autos mit Scheinwerfern) und die einzelnen Waldböden (Laubwald, Fichtenwald etc) fand sie auch gruselig. Beides war aber nach einer Woche kein Thema mehr.