Beiträge von Sus.scrofa

    Ich hab den ADAC schon öfters gebraucht. Zweimal wurde ich abgeschleppt (einmal war ein Ventil am Motor verstopft, einmal Bremse fest gebacken und durchgeglüht), einmal war die Batterie alle. Hab mir direkt vorm Haus vom ADAC ne neue einbauen lassen und weiter ging's. Im Schwarzwald ist mal eine Schneelawine vom Autodach auf die laufenden Scheibenwischer meiner Mutter gekracht. Scheibenwischer kaputt, sonntags alle Autohäuser zu, Schneefall, im Flachland Regen und noch 550km zu fahren. Der ADAC war binnen 20 Minuten da, hat neue Scheibenwischer verbaut und das hat nicht mal was gekostet, weil man die Teile nur ab einem bestimmten Betrag aufwärts bezahlen muss. Bisher waren auch immer alle gelben Engel supernett. Man bekam den Eindruck, die machen den Job echt aus Überzeugung.

    Da ich viel in ganz Deutschland und im benachbarten Ausland unterwegs bin, ist es einfach ein gutes Gefühl, zu wissen, dass man im Notfall irgendwie wieder nach Hause kommt, bzw. die Karre wieder flott gemacht wird. Ich brauche die mindestens einmal im Jahr und zahle dafür 89,50€ (ADAC Plus wegen Ausland). Ich finde das nicht zu viel für den Service, den man bekommt. Wenn ich sie nicht brauche umso besser. Dann ist es immer noch gut investiertes Geld, weil ich nicht gleich in Panik verfalle, wenn das Auto irgendwo in Hintertupfingen anfängt, komische Geräusche zu machen.

    Über die Sache mit den Hunden denkt man halt nicht wirklich nach, daher finde ich es auch gut, dass der Thread hier erstellt wurde. Hab Friedas Wintermantel jetzt im Notfallfach meines Autos. Ihre Warnweste ist da eh schon immer drin gewesen. Wenn im Sommer bei großer Hitze der Hund nicht mit nach vorne in den Schlepper könnte, müsste ich mir dann was überlegen. Zur Not samt Hund über die Leitplanke runter von der Autobahn und so lange quer durch die Pampa bis man in der Zivilisation ein Taxi rufen kann. Was anderes bleibt ja wohl kaum übrig. Gebackener Hund ist keine Option.

    Ich hab bisher zum Glück sowohl mit dem ADAC als auch mit den zuständigen Abschleppdiensten nur gute Erfahrungen gemacht. Dennoch finde ich die Warnung hier im Thread gut, denn ich habe tatsächlich noch nie drüber nachgedacht, was in einer solchen Situation mit dem Hund ist.

    Als mein Auto mal abgeschleppt wurde durfte der Hund ohne Probleme vorne mit rein - wobei ich da gleich nen guten Draht zu dem Fahrer hatte. (Ich hatte ein paar Patronenhülsen in der Mittelkonsole und der war bei der Bundeswehr und wollte wissen, worauf ein schmales Fräulein wie ich mit so großem Kaliber schießt. Und dann stellte sich noch raus, dass er im kommenden Jahr seinen Jagdschein machen wollte. :D ) Wir haben uns echt gut unterhalten und den Hund hab ich einfach kommentarlos in den Fußraum verfrachtet.

    Da das aber augenscheinlich nicht immer so läuft, werde ich sicherheitshalber bei kalten Temperaturen Friedas Wintermantel ab jetzt dauerhaft im Auto lagern. Dann kann sie auch hinten im Auto bleiben.

    So sieht's bei mir übrigens gerade aus. Im Endlerbecken muss die große Wurzel noch nachdunkeln und bepflanzt werden. Die ist neu.

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    Das ist der 125er Platypott. Der Besatz hält sich zur Zeit in Grenzen. Sind noch 5 adulte, ein Jungtier und drei Babies drin. Ich hab viel abgegeben, weil ich Marygold oder Gelb einkreuzen wollte. Bisher hab ich aber keine Fische gefunden, die mir 100%ig gefielen.

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    Für Fische habe ich glücklicherweise hier in der Nähe einen großen Aquaristik-Händler, der einem die Wunsch-Fische binnen 24h in den Laden bestellen kann. Ist ein ziemlich exklusiver Laden, aber tausendmal billiger, als den Lebendtierversand online zahlen zu müssen. Kann sich also lohnen, für ausgefallene Sachen mal bei den Läden nachzufragen. Die müssen ja sowieso oft beim Großhändler bestellen.

    Ich liebäugele im Moment noch mit Heterandria formosa. Vor einem Jahr hatte mein Händler die mal, da hab ich mich aber nicht getraut, weil das Becken, für das die in Frage gekommen wären mit Endlern und Platys zu hektisch war. Inzwischen sind nur noch Platys und die Panda-Corys in dem Becken und ich überlege wieder. Eigentlich soll man die ja nicht in Gesellschaftsbecken setzen, weil sie optisch total untergehen. Ehrlich gesagt ist das aber genau das, was ich suche. Etwas, was man erst sieht, wenn man längere Zeit davor sitzt (Am Wochenende kann ich da stundenlang vor sitzen.). Ich finde, dass das natürlich aussieht. In der Natur schwimmen ja auch nicht nur große bunte Fische herum.

    Hat zufällig hier jemand Erfahrung damit?

    Und noch was ganz tolles, worüber ich mich heute sehr gefreut habe: Meine Corydoras pygmaeus haben heute gelaicht. Seit ca. 2 Wochen sind sie alt genug, dass man die Geschlechter auseinanderhalten kann und schon legen sie los. Ich kann auch mehrere Eier an den Pflanzen kleben sehen. Ein paar junge Endler haben zwischendurch versucht, welche ab zu zupfen, aber die scheinen zu hart zu sein. Noch dazu habe ich Anfang Februar die Planarien in beiden Becken gekillt. Insofern hätten die Babys echte Chancen...

    Ich habe da jetzt nicht so Ahnung, aber war der mit 9 Monaten nicht eigentlich noch zu jung für die Jagd :ka:

    Kommt auf die Jagd an. Mir wäre er als Stöberer zu jung. Frieda ist mit 10 Monaten zum ersten Mal einmalig halbtags mitgegangen. Und das fand ich schon grenzwertig. Bei einer ganztägigen Jagd ist der Hund zweimal täglich jeweils 3 Stunden voll auf Achse. Das heißt im Galopp ohne Unterbrechung durchs Gestrüpp, Unterholz, hohes nasses Gras, dass sich um die Beine wickelt. Ich habe schon Hunde nach halbtägigen Jagden (3h) eingesammelt, die mit der Brust gegen die Kofferraumkante springen, weil sie die Vorderläufe nicht mehr hoch kriegen. Die laufen echt bis zum Umfallen. Wie genau das jetzt hier gehandhabt wurde, wurde ja aus den Aufnahmen nicht klar, aber für den vollen und regelmäßigen Einsatz wäre er mir defintiv zu jung. Das würde ich persönlich frühestens ab 18 Monaten machen.

    Wieso die gleich mit dem Einschläfern anfingen, entzieht sich mir. Bevor ich einen 9 Monate alten Hund wegen eines Handicaps einschläfere, kann man den auch als Schweißhund ausbilden. Da braucht er nicht 50km am Tag laufen und kann trotzdem seinen Trieb ausleben.

    Ein Freund von mir steht mit Hundeleckerchen in der Küche - die Hunde sitzen davor und gucken erwartungsvoll.

    Er zu Frieda: "Frieda! Mach mal'n blödes Gesicht! Ja fein!" (gibt Frieda einen Keks) :???:

    Das ist der gleiche, der mal beim Apportiertraining meinte, Frieda wäre nicht doof, die hätte nur Pech beim Denken. :roll:

    Bei uns ist nach wie vor der kleine Münsterländer an der Spitze der Charts. Der sehr sehr sehr kleine Münsterländer. Canis münterlandus pygmaeus.

    Der wird dicht gefolgt vom zwergwüchsigen Springer Spaniel.

    Das spektakulärste war bisher eigentlich ein Collie. :???:

    Und heute war sie erstmals ein Beagle. Scheinbar ein Langhaar-Zwergbeagle. Dafür würde ich bei Ebay wahrscheinlich ein kleines Vermögen kriegen.

    Frieda ist übrigens für einen Cocker schon recht klein. Warum sie immer größeren Rassen zugeordnet wird, kann ich mir nicht erklären. Grundsätzlich stelle ich jedenfalls immer wieder fest: Wenn man die Leute aufklärt, dass es auch Cocker gibt, die nicht einfarbig rot oder schwarz sind, wird man belächelt, weil man sich einen Mischling als Rassehund hat andrehen lassen. :lol:

    Ich habe meine Hunde einäschern lassen und werde das auch so beibehalten. Hauptgrund ist für mich, dass ich öfters mal umziehen muss und dann meinen Hund nicht zu Hause im Garten oder gar im Wald lassen will. Würde mich nicht stören, wenn sie einfach nur da liegen, aber der Gedanke, dass die Kinder meiner Nachmieter oder irgendwelche Tiere die Knochen ausgraben finde ich irgendwie komisch.

    Mit der ersten Einäscherung war ich dann aber auch positiv überrascht, wie schön das ist, wenn man "den Hund" danach wieder zu Hause hat. Damit hatte ich vorher gar nicht so gerechnet.

    Die Urnen stelle ich wohl einfach weg - in ein Regal dezent hinter einen großen Bilderrahmen, dass man die nicht sieht. Es ist gut zu wissen, dass sie da sind, aber ich muss sie nicht ständig sehen oder einen Schrein drumrum bauen.

    Ich glaube im Nachhinein, der neue Hund kam einfach zu früh, ich hätte erst Trauerarbeit leisten müssen.

    Das ist ja das Verrückte bei mir gewesen. Beim zweiten Hund hab ich immerhin 3 Monate gewartet und bekam voll den Welpenblues. Frieda kam durch einen blöden Zufall bereits vier Tage nach dem Tod des zweiten Hundes und da war alles in Butter - vermutlich WEIL ich den Welpenblues erwartet hatte.

    Aber da wandelt sich die Ansicht im Moment auch unter den Jägern, oder? Zumindest ließt sich das für mich auf Facebook so, wenn in den Jagdhundegruppen nach Mänteln gefragt wird.

    Mit Sicherheit. Gerade die jüngeren Jäger sind da anders drauf, auch bei der Ausbildung sterben immer mehr "alte Hasen" aus, die einem im Thema Hundeausbildung noch den "Ferntrainer" und die Zwingerhaltung als Nonplusultra verkaufen wollten. In der Praxis sind aber viele Jungjäger ohne Hund unterwegs und die älteren haben halt öfter noch die Einstellung, dass auf enen Hund zumindest kein Mantel gehört. Wird aber jedes Jahr besser.