Hier gibt es einen ausführlichen Bericht zum toten Jagdhund mit Bildern des toten Hundes. Trotzdem interessant.
jawina.de/wolfsangriff-auf-bracke-chronik-eines-hundetodes/
Danke für's Teilen. Das Bild vom Auffinden des Jagdhundes ist mein schlimmster Alptraum - muss nicht mal Wolf sein, Wildschwein oder Hirsch reicht auch. Ich habe mir den Bericht abgespeichert, weil ich ernsthaft mit dem Gedanken spiele, Frieda nicht mehr als Stöberer einzusetzen. Wenn mich der Hafer sticht, schaue ich mir die Fotos an. Wenn der Wolf erstmal hier angekommen ist, ist für meinen Hund sowieso Schluss mit Drückjagden. Im Gegensatz zum Wolf sind Schweine und Hirsche nur gefährlich, wenn sie verletzt oder in die Enge gedrängt sind. Die gehen nicht gezielt hinterher. Trotzdem kann das Endergebnis das gleiche sein.
Nicht dass man das jetzt falsch versteht. Ich kann dem Wolf das auch nicht übel nehmen. Das Verhalten ist ja völlig normal. Der Luchs murkst auch gerne gezielt Füche und Wildkatzen ab. Ich benutze beim Angeln auf Hecht gern Kunstköder, die wie Barsche aussehen. Räuber schalten gerne Nahrungskonkurrenten aus. Das nützt ihnen in doppelter Hinsicht.
Ich hab mir übrigens zu Weihnachten die Reihe "Wölfe in Deutschland" auf DVD gekauft. Das sind die vier Filme mit Gesa Kluth, Ilka Reinhardt und Co. ganz am Anfang der Wolfsbesiedlung, wo die Sichtung auf dem TÜP noch eine Sensation war. Hab die Filme verschlungen. Nicht nur, weil ich mich für Wölfe interessiere, sondern auch, weil es absolut krass war, das vom heutigen Standpunkt aus zu sehen. So alt sind die Filme noch gar nicht und was die damals alles erwartet haben, was passieren, bzw. nicht passieren würde... Teilweise musste ich lachen. Z. B. wenn immer wieder betont wurde, dass Wölfe so extrem scheu wären, dass wenn man einen sieht, man sofort ein Foto machen und sich freuen sollte. Ich hatte spontan zig Fotos und Videos von Wölfen im Dorf, an Briefkästen, Bushaltestellen und Co vor Augen, die es heute gibt. Die redeten damals von Sichtungen IM WALD. 