@straalster
Ein älterer Jagdhund kommt mit der schleichenden Berentung deutlich besser zurecht als ein Hund im besten Alter, der von jetzt auf gleich nicht mehr jagen darf. Die meisten Jäger nehmen den Hund nicht von jetzt auf gleich raus, sondern geben ihm angepasste Aufgaben, die er auch im höheren Alter noch bewältigen kann. Und es gibt auch die Lightversion des Jagdhundes, wie z. B. meine. Die freut sich, wenn sie jagen darf und tut das dann auch mit viel Herzblut, aber sie schält mir auch nicht die Tapete von den Wänden, wenn sie mal nicht jagt (meine jagt nur von Oktober bis maximal Januar). Das ist aber ein Formzucht Cocker, der nur zur Drückjagdsaison stöbern geht. Bei einem Drahthaar aus Leistungszucht, der als Vollgebrauchshund ganz jährig eingesetzt wurde, dürfte die spontane Frühberentung zu einigen psychischen und emotionalen Auffälligkeiten führen...
Beiträge von Sus.scrofa
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Dachs, Dachs, Marder und Fuchs
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In Tierheimen arbeiten halt auch nur Menschen - und Menschen sind ja leider nicht alle gleich intelligent. Vor ein paar Monaten ging mal ein Fall durch's Netz, wo ein Tierheim einen ausgebildeten Jagdhund (Deutsch Drahthaar) von einem verstorbenen Jäger übernommen hatte, diesen aber ausdrücklich nicht wieder an Jäger vermitteln wollte, weil die Tierheimleiterin Jagdgegnerin war.
Ich kann verstehen, dass nicht alle Jagd toll finden, aber einem Hund, der dafür lebt, aus persönlichen Gründen das Leben zu versauen, finde ich sehr egoistisch. Dazu kommt noch das Leben der Nichtjäger, die sich mit einem Hund vergnügen dürfen, der komplett frustriert und extrem triebig ist.

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Über uns sind Sonntag und Montag 120.000 Kraniche hinweg gesegelt. Die ersten Rotmilane und Schwarzstörche sind auch wieder da. Es wird Früüühling!

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Schnappt sie denn wirklich im Sinne von Abwehr, oder versucht sie einfach nur, deine Hand in den Fang zu nehmen? Meine Hündin ist sehr "gesprächig" beim Streicheln - sie knurrt, brummelt und grunzt, allerdings während sie gleichzeitig versucht "in mich rein zu kriechen". Dabei will sie auch meine Hände häufig in die Schnauze nehmen (oder auch mein Gesicht...). Das scheint bei ihr einfach zum Körperkontakt-Suchen dazu zu gehören. Sie schnappt dann zu, aber sobald sie das entsprechende Körperteil zwischen den Zähnen hat, lutscht sie da eher dran rum, als dass sie wirklich rein beißt.
Ansonsten schließe ich mich voll und ganz @dagmarjung an. Sie hat ja schon einiges an anderen Möglichkeiten erklärt.
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Keine Sorge. Das war in Belgien und da gehört alles dem Finder. Wenn man da ein Schwein platt fährt, darf man das auch mitnehmen (nachdem man den Förster informiert und der ein Transportband angebracht hat).
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Letzte Woche einen Gletscher, der sich wohl irgendwie verlaufen hatte:
Externer Inhalt picload.orgInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Und heute einen neuen Kauartikel für Frieda
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Wir haben seit 31.12. ein 120Liter-Becken am Einlaufen. Bakterien für's Wasser und Dünger für die Pflanzen kam auch immer regelmäßig dazu. Jetzt bilden sich natürlich ein paar Algen und ich habe den Dünger abgesetzt. Ich bin so unsicher, ob ich endlich Fische einsetzen kann. Macht ja wohl Sinn mit dem Einsetzen. Aber von den Wasserwerten her bin ich kein Chemieheld... nächste Woche ist in Friedrichshafen die Aqua-Fisch und da würde ich dann gerne Fische holen.
Oh man. Jetzt haben wir schon so viele Jahre Aquarien und ich blick es immer noch nicht.

Ich besetze meine Becken von Anfang an, was ich aber keinem empfehlen würde, der nicht jederzeit Notfallmaßnahmen ergreifen kann (Wasserwechsel, Fische in anderes Becken umsetzen etc.). Wichtig ist, dass die Bakterien was zu futtern haben. Daher können ein paar Schnecken und etwas Fischfutter helfen. Wenn nix abzubauen ist, vermehren sich auch keine Bakterien für den Abbau. Für die Einlaufphase ist ein Nitrit-Test gut. Der Nitritgehalt "peaked" irgendwann. Sobald der wieder runter geht, kann man besetzen. Blöderweise ist der Peak bei meinen Becken bisher immer ausgeblieben, was auch passieren kann. Meiner Meinung nach schadet ein geringer (!) Besatz (z. B. 2 Platys auf 125 Liter) auch am Anfang nicht. Wenn man dagegen nach 4 Wochen Einlaufphase gleich 25 neue Fische einsetzt, sind die Bakterien auch überfordert und man hat das gleiche Ergebnis, wie wenn man gar nicht einfährt. Der Punkt ist halt, das System langsam an die neuen Aufgaben zu gewöhnen und die Fische portionsweise einzusetzen.
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Florinchen: Die Sache mit den Piranha-Guppys ist echt spannend. Das sind ja nun echte Wundertüten. Wenn der Nachwuchs größer wird und ausfärbt kannst du ja vielleicht ml ein paar Bilder einstellen.

Ich habe im Moment mit einer Platyexplosion zu kämpfen. Wo man auch hin guckt schwimmen noch sehr junge Babies. Die müssen vom Wochenende sein. Aber die einzigen beiden Weibchen, die farblich in Frage kommen, sehen immer noch wie schwimmende Oliven aus.

Außerdem habe ich die erste frei schwimmende Zwergpanzerwelslarve im Endlerbecken entdeckt. Obwohl die mit eindeutigen Suizidabsichten quer durch die Endler geschwommen ist, haben die sie gar nicht beachtet. Chancen hat sie wohl trotzdem wenig. Ich vermute, dass das Becken für die Larven etwas zu tief ist. Die werden ja vermutlich auch wie die Eltern ab und zu an der Oberfläche Luft holen und so langsam wie die schwimmen, wird das wohl nix... Die, die ich gesehen habe, hat zumindest auf halber Strecke aufgegeben.