Beiträge von Sus.scrofa

    Mein Mann hat jetzt die Idee ein Meerwasserbecken zu machen, mal gucken wie ich ihm das wieder Ausreden kann.

    Wieso?! Ich liiiebe Meerwasser! Irgendwann trau ich mich...

    Die Becken schauen so ordentlich und gut strukturiert aus. Ich besorge mir immer irgendwelche Pflanzen und die werden irgendwohin gepflanzt wo gerade Platz ist.

    So mache ich das eigentlich auch. Ich kaufe, was mir gefällt, pflanze es ein und gucke, ob's das tut. Nur die Harten kommen in den Garten. :D Ich hab zum Großteil schnellwachsendes Standard-Zeug (Vallisnerien, Hornkraut, Javamoos), dazu Anubias nana, weil die auf den Wurzeln einfach so toll aussehen. Im Laufe der zeit hat sich dann dieses "Design" eingeschlichen, das sehr gut läuft, ohne das Algen auftreten.

    Leider war die rote Tigerlotus einer der Pflanzen, die sich hier immer geweigert hat zu wachsen. Ich habe bestimmt 5 Versuche hinter mir... vielleicht gebe ich ihr noch einen letzten

    Tigerlotus ist immer Glücksspiel. Meiner wächst und vermehrt sich sogar recht gut. Ich hab aber auch schon zig sinnlose Versuche hinter mir. In manchen Becken wächst er nie.

    Ich hab den Tigerlotus erst im Februar gekauft. Als mickrige Knolle mit 2 kleinen Blättern, weil ich den hier bei einem Mitglied gesehen hatte und gerne wieder was rotes wollte. Der tat es bei mir früher auch nie, weil ich mit der Düngung zu zaghaft war. Tigerlotus mag alte Gammelbecken. Der Bodengrund in dem Becken besteht aus 8cm Kies mit Bodenfluter, der seit der Umstellung von Soil vor 6 Jahren nicht ein einziges Mal gemulmt wurde. Der ist randvoll mit Mist. Und siehe da: Lotusexplosion. Dazu regelmäßig eine NPK-Lehmkugel an die Füße und endlich sieht das Viech mal so aus, wie ich es immer haben wollte. :gott:

    Bei dir dürften aber so einige überleben, hast genug Versteckmöglichkeiten

    Das stimmt wohl. Blöderweise kriege ich nur die dunklen durch. Das dicke knallorange Platyweibchen finde ich so toll, aber die Kleinen von der sehen aus wie schwimmende Glühbirnen und werden trotz Pflanzen immer nach und nach verspeist. :omg: Diese blöde Evolution muss einem aber auch überall reinpfuschen! :motzen:

    ganz viele quietschgelbe Albino-Wels-Welpen

    Die finde ich auch immeer so drollig! :cuinlove: Schade, dass die alten so groß werden. Da kann man nicht mal eben ein paar behalten, bzw. bei den Lebendgebärenden regel ich das ja auf die Naturmethode. Es gibt eine gewisse Futtermenge, irgendwann werden bei steigender Population nicht mehr alle satt und dann bedient der Fisch von heute sich eben am eigenen Nachwuchs... |)

    Ich habe letzte Woche gegärtnert und war geschockt, wie bunt meine Fische sind, wenn da Licht dran kommt. :D Bin daher gleich kreativ geworden und hab gefilmt. Im Aquarium-Forum wäre mir mein Guppy-Platy-Pott wohl peinlich. Früher hab ich immer nur Südamerikaner gehalten, nur Naturformen, je schwerer zu züchten, umso größer war der Ehrgeiz. Heute bin ich komplett auf lebendgebärende Zahnkarpfen umgestiegen. Für jeden ambitionierten Aquarianer einfach nur stinklangweilig, im "Genetik-Experimente-Becken" alles nur quietschebunt, nur Zuchtformen alles unnatürlich und bäh... Aber ich hab noch nie so viel Freude an einem Aquarium gehabt. Unkompliziert, der Nachwuchs zieht sich selber groß, auch wenn ich mal ein paar Tage nicht füttern kann, die alten sind sowieso anspruchslos und langweilig wird es auch nie, weil immer wieder neue coole Farbkombinationen rauskommen.

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    UInd hier immerhin ein bisschen was besonderes: Schwarze Endler. Der erste Fisch, den ich so richtig über einen Züchter gekauft habe. Die wurden ursprünglich mal in einem Abwasserkanal in der Bucht von Cumana gefunden. Man weiß nicht so genau, ob es Endler oder Naturhybriden mit Guppies sind. Sie erinnern mich immer an kleine schwimmende Opale. Sind anspruchslos und vermehren sich wie hulle.

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    Mein Wissen stammt wahrscheinlich noch aus den 80er Jahren als die Technik noch nicht so weit war.
    Das stand damals nämlich so in meinen Büchern.

    Das kann tatsächlich passieren, hängt aber von verschiedenen Faktoren ab (Korngröße und -rundung, Strömung im Becken etc.). Sand ist halt dichter als gröberer Kies, besonders dann, wenn man unterschiedliche Korngrößen hat, die sich dann leicht verdichten. Bei gleichmäßiger Körnung sollte der Sand schön locker bleiben und die feine Körnung verhindert ja, dass Futterreste und Dreck in die Zwischenräume rieseln und gammeln. Ich finde ihn wunderschön - sieht einfach natürlich aus, aber ich trau mich auch nicht.

    Nach vielen Jahren mit Soil und zwischenzeitlich auch Kies mit Nährstoff-Unterlage, gibt es für mich inzwischen nur noch einen Bodengrund: Reiner Kristall-Quarzkies (1-2mm) oder grober Quarzsand (0,7-1,2mm) mit "Bodenfluter" = Heizkabel auf der Bodenscheibe. Das Wasser unter und im Bodengrund wird erwärmt und steigt nach oben, kühleres, schweres Wasser sinkt nach. So zirkuliert das Wasser im Bodengrund, was 1. die Nährstoffe aus der Wassersäule an die Pflanzenwurzeln zieht (ich dünge bis auf extreme Wurzelzehrer nur noch flüssig über die Wassersäule), 2. den Bodengrund in einen riesigen Filter verwandelt und 3. jegliche Form von Gammeln mit Sauerstoff vollkommen ungefährlich ablaufen lässt. Ich mache nur noch monatlich Wasserwechel, weil die Wasserwerte trotz starker Fütterung vollkommen stabil bleiben. Dadurch, dass Quarz keine Nährstoffe aufnehmen (Soil) oder abgeben (Nährboden) kann, kann man außerdem ganz leicht selber entscheiden, welche Nährstoffe man in welcher Ausprägung im Wasser haben will.

    Ach, es gibt auch Hunde, die NICHT auf dem Schoß ihrer Besitzer leben?!

    Die Frage erinnert mich an unsere Zeit in der Welpengruppe.

    Wir sitzen alle im Kreis auf dem Rasen, während die (meisten) Welpen um uns rum spielen.

    Trainerin: "So, und jetzt lassen wir unsere Welpen noch kurz etwas herum laufen und dann versucht mal jeder, seinen Welpen zu sich zu rufen!"

    Ich (während ich versuche, Frieda aus meinem Gesicht zu entfernen): "Ähm, wie kriegen wir die Welpen denn vorher zum Weglaufen?" :lol:

    Naja, ist für einen Jagdhund nicht das schlechteste, wenn er so drauf ist. Die hat dann noch früh genug gelernt, dass man auch abseits von Frauchen viel Spaß haben kann. :fear:

    Ich glaube nicht, dass man einem Hund das Schmusen quasi beibringen kann. Ich hatte auch zwei eher distanzierte Hunde (Kraulen ging, in den Arm nehmen wurde mit genervtem Stöhnen quittiert). Jetzt habe ich eine, die mit allen Mitteln den Körperkontakt sucht, sobald sie dazu die Erlaubnis bekommt. Ich sage immer: Die versucht in einen rein zu kriechen. Anders kann man es nicht beschreiben.

    Alle drei Hunde waren von Anfang an so. Meiner Meinung nach ist das eine Charakterfrage. Bisher würde ich dabei sagen (anhand meiner Hunde und deren Geschwistern), dass eher ruhige, bisschen unterbelichtete Welpen schmusiger sind als recht aktive, selbstbewusste, intelligentere Welpen. Kann aber auch Zufall sein.

    P.S.: Sorry Frieda, ich hab dich trotzdem lieb. :D

    wenn sie aussteigen, lassen sie den eigenen Hund selbstverständlich frei herumballern

    Unter aller Sau. Bei sowas kann ich mich jedes Mal wieder aufregen. Solche Leute sind der Grund, weshalb Jäger oft so einen schlechten Ruf haben. Abgesehen davon, dass generell der Ton die Musik macht - warum muss man den eigenen Hund als schlechtes Beispiel voran schicken? Weil man damit sein Revier markiert und zeigt, dass man am längeren Hebel sitzt. Haltet ihr euch mal schön an die Regeln, aber ich kann hier machen was ich will. Absolut armselig. Das sind so Herren, die den eigenen Schniedel vor lauter Wampe nicht mehr sehen und sich mit der Knarre eine neue Männlichkeit schaffen. Solche Typen wittere ich auf Gesellschaftsjagden 100 Meter gegen den Wind. Aufgeblasene Wichigtuer. Da kann ich drüber fallen, so hoch trage ich da plötzlich die Nase...