Beiträge von Sus.scrofa

    Cocker 11,5 Jahre.

    Irish Red Setter 12 Jahre?! Blöd, dass meine das nicht gelesen haben.

    Wenn mein Cocker eine noch geringere Lebenserwartung hat, müsste der spätestens mit 5 das Handtuch schmeißen. Aber ich hab ja diesmal das Pferd von hinten aufgezäumt. Wenn eine langlebige, als gesund geltende Rasse bei mir mit 5/6 immer totkrank wird, probier ich was mit vielen erblichen Krankheiten. Das wird ein Methusalem... :D

    Nee, ohne Witz, ich hätte gern mal einen alten Hund, aber ich rechne nicht damit. Ich genieße jeden einzelnen Tag. Das haben mir meine beiden roten Engel beigebracht - nicht nur in Bezug auf Hunde. Kann morgen alles vorbei sein. Und das ist auch nicht so dahergesagt, das ist wirklich verinnerlicht. Mich hat mal eine Frau ganz komisch angeguckt, nachdem ich auf die Frage nach Friedas Alter mit: "Sie wird nächsten Monat möglicherweise 3." geantwortet habe. :lol: Ein bisschen gesunder Sarkasmus ist sicherlich dabei, aber ich sehe das insgesamt wirklich positiv. Man genießt die Zeit intensiver. Beim letzten Hund ist mir das nach ein oder zwei Jahren wieder abhanden gekommen. Da hab ich gedacht: Ach komm, soviel Pech kann man kein zweites Mal haben. Bin sehr froh, dass das Gefühl diesmal geblieben ist. Wenn Frieda morgen stirbt oder schwer erkrankt, haben wir wirklich jeden Tag so gut es ging genossen. Alles andere ist Glückssache.

    Ich hab hier auch einen rüstigen rentner unter meinen Schwarzen Endlern. Der ist schon über ein jahr auf einem Auge blind. Am Wochenende hing das blinde Auge plötzlich draußen. Da hab ich schon überlegt, ob ich ihn "erlöse", aber ihn schien das nicht zu stören. Am Montag ist es dann abgefallen und der Fisch schwamm etwas komisch, als ob er etwas beschwippst wäre. Und nach 24h ging's ihm wieder blendend. Man sieht, dass er der älteste ist (bisschen krummer Rücken), aber was die Endler alles vertragen ist schon krass. Auge kaputt, brauch ich nicht mehr, raus damit, fertig, weiter im Programm... Da kann sich manch eine Zuchtform eine Scheibe von abschneiden.

    Hach, heute habe ich zum ersten Mal in diesem Jahr eine Lerche gesehn, aber vor allem gehört :bindafür:
    Ich hoffe, das war nicht nur ein verzweifeltes Aufbäumen gegen die Kälte, sondern wirklich das erste Zeichen des Frühlings :dafuer:

    Jepp! Ich hab am Mittwoch die erste in der Vulkaneifel gehört und heute im Münsterland. Außerdem riesige Schwärme von Kiebitzen.

    aus welchem Grund bekommen Wildschweine Ohrmarken?

    Mein Freund hat einen Wildschweinkopf gefunden (Jagdpächter ist informiert) und das Wildschwein hat eine weiße Ohrmarken mit Zahlen oder einem Strichcode, das konnte er nicht so genau erkennen.

    @Sus.scrofa, kannst du da vlt was zu sagen?

    Puh, das kann vielfältige Gründe haben. Wander- und Revierverhalten, Populationsentwicklung etc. Ist recht aufwändig, weil die Tiere auch erst ab einem gewissen Alter die Marken kriegen können. Die Bache beißt den Frischlingen das sofort wieder raus. Selbst innerhalb der Rotte machen die das. Bei und laufen Hirschkühe mit Sendehalsbändern rum. Sieht lustig aus, wenn man die mal vor der Kamera hat.

    @sosha

    Danke für den Beitrag. Ich hab 13 Stunden Arbeit hinter mir und fühl mich, als hätte mich ein Laster überrollt, aber jetzt hab ich gerade ganze fünf Minuten mit Lachkrampf vorm Rechner gehangen. Mir kommt auf jeden Fall wenn überhaupt, dann nur noch eine Katze der Kategorie "Endstufe - kackt ohne Hildsmittel ins Klo" ins Haus. :lachtot:

    Mein Hund kommt dahin mit, wohin er mit will und wo er mich nicht nervt. OK, sie will meistens mit, daher kann man wohl den ersten Teil des Satzes auch streichen.

    Das heißt: Zur Arbeit, manchmal ins Restaurant, meistens zu Freunden (das meine Freunde entweder auch Hunde haben oder Frieda sehr mögen).

    Wo sie mich nervt, bzw. wo das einfach für beide Parteien zu stressig wäre: Stadt (gehe ich selber nur hin, wenn's sein muss), manche Nachteinsätze, Gewässeruntersuchungen, Restaurant, wenn Leute dabei sind, die ich nicht kenne.

    Da ich unter der Woche oft im Hotel wohne, ist sie das gewohnt, meistens mitzukommen, auch wenn sie manchmal nur im Auto sitzt. Im Hotelzimmer möchte ich sie nicht alleine lassen. Davon abgesehen nehme ich den Hund eigentlich nur aus purem Egoismus mit. Ich bin die ganze Woche "in der Fremde" unterwegs, tagsüber alleine irgendwo im Wald und abends im Hotel. Es ist schön, wenn man da wenigstens eine feste Konstante hat, mit der man mal knuddeln oder rumblödeln kann. Ich werde schon schrullig. Sätze wie "Möchtest du ZDF oder RTL gucken, während ich duschen gehe?" sind vollkommen normal. :lol: Frieda hat meistens nicht wirklich was davon, dass ich sie mitnehme, außer dass sie mich hat. Wenn ich sie zu Hause versorgen lasse, stellt Madame bis auf den notwendigsten Stoffwechsel sämtliche Aktivitäten ein, inklusive Fressen.

    Ich hab den Namen des Users vergessen, der vor ein paar Tagen meinte seine Hündin hätte ein Stück Wildschwein gekaut. ICh wollte doch wissen wie es dem Hund geht.

    :hilfe:

    Danke @Pinky4 für's bescheid sagen! Dem Hund geht's bisher gut. Passiert ist das am Samstag, die Inkubationszeit ist im Regelfall bis ca. 6 Tage lang. Da kann also noch was kommen, aber ich mache mir aktuell nicht zu viele Gedanken. Es ist ja letztlich doch selten und wenn jetzt mein Hund das kriegen würde, weil er einmal auf einem Spaziergang was gefunden hat, während hier einige Förster ihre Hunde regelmäßig Wildschwein-Aufbruch fressen lassen, das wäre ja wohl unglaublich bescheuert. Habe daher beschlossen, erst wieder Panik zu schieben, wenn tatsächlich Symptome kämen.

    Ich muss bis zur nächsten guten Klinik ca. eine gute Stunde fahren. Glücklicherweise hat mein Haus-TA aber eine Notfallnummer. Der lässt sich wohl am Telefon auch erklären, was der Hund hat und beurteilt, ob das ein Notfall ist. Wenn man da anruft, weil Hundilein seit drei Wochen humpelt, würde der einem auch sagen, dass das bis zur normalen Sprechstunde warten kann und was man in der Zeit tun kann, um dem Hund zu helfen. Sonst kommt er in die Praxis. Auch die anderen Praxen hier im Umfeld haben in der Regel eine Notfallnummer am Ende des Anrufbeantowrter-Textes. Wenn wirklich die Kacke am Dampfen ist kann man in der Regel auch in irgendeine Praxis im näheren Umfeld, selbst wenn man da kein Patient ist. Man muss halt mehrere Nummern gespeichert haben und notfalls etwas rum telefonieren, bis man jemanden findet.

    Ob man da dann noch ankommt, bevor der Hund verblutet oder ob man mit der Magendrehung beim Haus-TA noch rechtzeitig ein OP-Team zusammen getrommelt bekommt, ist halt Glückssache. Ohne Glück kriegt man die mitternächtliche Magendrehung aber vielleicht auch gar nicht mit oder der Hund wird vom Schwein gleich vor Ort gekillt, obwohl eine Tierklinik auf der anderen Straßenseite war. Ich bin vorbereitet so gut es geht (habe innerhalb Deutschlands immer ein paar Tierärzte im Handy gespeichert, je nachdem, wo ich hinfahre) und über alles andere mache ich mir Gedanken, wenn's soweit ist.

    Eine Hundekranken- sowie OP-Versicherung ist für mich keine Option. Ich zahle das Geld zeitlebens auf ein Sparbuch. Aufgrund schlechter Erfahrungen mit den Vorgängerhunden, habe ich jetzt immer mindestens 15.000 € für TA-Kosten an der Seite. Wenn ich da ran muss, wird sofort wieder angespart. Der Betrag erscheint total übertrieben, hätte für den letzten Hund aber tatsächlich nicht gereicht und die Versicherung hätte uns spätestens nach der zweiten schweren Erkrankung geschasst. Seitdem lege ich lieber was mehr auf die Seite. Sollte einer meiner Hunde mal ohne kostpielige Umwege den Weg ins Jenseits antreten, kann ich mir von dem Geld immer noch ein schönes Auto kaufen. Insofern ist ja nichts verloren. Nicht, dass hier jetzt einer denkt, ich sei Krösus. Der Betrag steht nicht im Verhältnis zu meinem Einkommen. Aber seit dem letzten Hund bin ich paranoid. Ich habe mir damals über gut 2 Jahre keine neue Klamotte, DVD, Buch, Süßigkeiten oder sonstwas nicht absolut notwendiges gekauft. Ich habe nur Sprit, Grundlebensmittel, notwendige Versicherungen und TA-Rechnungen bezahlt - und das teilweise noch mit Unterstützung meiner Eltern. Ich habe sogar ein Herzmedikament, dass die Kasse nicht übernahm, abgesetzt. Ich wusste halt nie, ob ich nächste Woche 400 oder 4000 € für den Hund parat haben muss. Die Situation will ich nie wieder haben. Das macht einen völlig verrückt. Hab das teilweise heute noch, dass bei allem, auch wenn es nur 10€ kostet, wochenlang überlege, ob ich das wirklich brauche, weil morgen könnte ja der Hund krank werden und dann sind alle Ersparnisse plötzlich weg. Das ist fast schon eine Psychose, die ich da mitgenommen habe. Aber Versicherung ist mir zu doof. Wenn Frieda von jetzt auf gleich ins Gras beißt, ist das Geld futsch.