Beiträge von Sus.scrofa

    Für mich ist das zu 99% ein Rohrweihenmännchen. Das verbliebene Prozent entfällt auf die anderen Weihenarten, die dann aber sehr rohrweihenmännchentypisch gefärbt wären. Ein Bussard ist es definitiv nicht. Der ganze Körper passt nicht, zu leicht, zu lange, schmale Schwingen, die Kopfhaltung mit dem Schnabel senkrecht nach unten. Farblich können Bussarde zwar stark variieren, aber diese exakte Aufteilung - braun in der Mitte, dann grau, dann schwarze Flügelenden - das müsste schon ein ziemlich merkwürdiger Mutanten-Bussard sein.

    Ja mein Gott, das klang für mich nach Röcheln. Ich hatte schon fast das Messer gezückt, hab aber am Bellen des Hundes gehört, dass das kein normales Schwein sein kann. Mit zwei Nackten hatte ich allerdings gar nicht gerechnet. In dem Moment ist man ja perplex. Im Nachhinein hätte ich gern ganz selbstverständlich gefragt, ob sie eine gültige Zeckenschutzimpfung haben. :lol:

    Das war mitten im Wald, daher hab ich da nicht mit gerechnet. 2 Parkplätze gibt's hier, da huste ich abends immer mehrfach mal laut, um auf mich aufmerksam zu machen, wenn ich komme (also... räumlich!). Gerade im Sommer gehe ich gern bis Einbruch der Dunkelheit Gassi. Daraus ergeben sich manchmal Konflikte mit Wildvöglern. Hab's aber auch schon gehabt, dass man mich auf dem Hochsitz erspäht und dann mitten auf der Wiese das Pimpern angefangen hat, weil man es wohl geil fand, beobachtet zu werden. :ugly: Ich war nur genervt. Die Rehe blieben dadurch nämlich irgendwie aus. Aber ich schätze mal, verbieten kann man es ihnen nicht... :roll:


    Das lustigste fand ich jedoch...Ein Päärchen im Gebüsch xD
    ...ich glaub die fanden es nicht so lustig...

    Das ist mir in letzter Zeit häufiger passiert. Muss echt sagen, dass es langsam nervt. Ich bin nicht prüde, aber bald kann man vor lauter poppenden Leuten nicht mehr treten. Am peinlichsten war's, als ich dem Geräusch auf den Grund gehen wollte, weil ich dachte, da wäre ein verletztes Schwein im Ilex... Außerdem fänd ich's begrüßenswert, wenn die Romantiker anschließend ihre Unterwäsche und die gebrauchten Kondome und -verpackungen wieder mit nach Hause nehmen oder wenigstens im Mülleimer entsorgen könnten.

    Von welchem Verband sind denn die Papiere?

    Ist der Mini-Aussie vom FCI/VDH als Rasse anerkannt? Wenn nicht, kann der doch gar keine Papiere haben, oder doch? :???:

    Zu deinen Fragen @Ivytheaussie :

    Hunde vertragen die Hitze unterschiedlich gut. Meine Hündin schlufft bei diesen Temperaturen mit dem Temperament einer Wanderdüne durch die Gegend. Die würde liebend gern einfach zu Hause bleiben. Da Frauchen aber ein gewisses Maß an Auslauf braucht, einigen wir uns auf unsere übliche Waldrunde, starten die jedoch niemals vor 20.30h. Alles, was früher sein muss, wird mit Besuchen am See kombiniert. Wenn sie einmal durchnass ist, läuft sie auch wieder gern.

    Ich habe meine letzten beiden Hunde jeweils mit der Futtersorte ernährt, die der Züchter empfohlen hatte. Beim dritten Hund hatte die Züchterin selbst gekocht und das mit einem minderwertigen Trockenfutter (Pedigr** junior) kombiniert. Beides wollte ich auf Dauer nicht weiter füttern. Da meine beiden ersten Hunde nicht alt geworden sind, hab ich beschlossen, zu tun, was mir und dem Hund Spaß macht. Ich kaufe hochwertige Trockenfutter-Sorten und wechsele, sobald ein Sack leer ist. Dazu gibt es Dosenfutter von diversen Marken und mit diversem Inhalt (jedoch immer hochwertig mit eindeutig aufgelisteten Bestandteilen). Anfangs gab das einmal die Woche den flotten Fridolin. Inzwischen ist der Hund dran gewöhnt und frisst und verdaut alles, was ihm vorgesetzt wird, was auf Dienstfahrten und im Urlaub sehr praktisch ist, wenn man mal das kaufen muss, was eben gerade da ist. Ob das bei jedem Hund so funktioniert, weiß ich nicht. Aber abgesehen davon, dass der Hund Abwechslung hat, macht es auch mir Spaß, immer mal was anderes in den Napf zu tun.

    Beim Mäkeln (was bei dem Hund kein Problem ist, aber bei beiden Vorgängern sehr schlimm war) fahre ich allerdings die Methode Holzhammer. Wer nicht frisst, ist augenscheinlich satt. Wenn ein vernünftiges Futter im Napf und eine gewisse Abwechslung gegeben ist und der Hund mag nicht fressen, gibt es auch nichts anderes. Offenbar ist der Hunger dann noch nicht groß genug. Ich glaube fest daran, dass kein gesunder, normal intelligenter Hund freiwillig verhungert. Und den Kampf "Wer ist sturer?" hab bisher immer noch ich gewonnen. :D Der jeweilige Sack wird leer gefressen, bevor es was neues gibt.

    Für mich sind das hauptsächlich Fellpflege-Produkte, die den 2-monatlichen Trimm stark verkürzen: Der CoatKing und meine kleine Schermaschine.

    Der CoatKing allein reicht zwar nicht zum Trimmen, aber wenn man damit alle 2 Monate alles raus zieht, was er greift und die Reste mit einem Kamm mit eingeflochtenem Gummiband über ein paar Tage entfernt, geht das auf jeden Fall tausendmal schneller, als wenn man von Hand zupft.

    Bei der Schermaschine ärgere ich mich total, dass ich die erst nach 3 Jahren angeschafft habe. Bis jetzt hab ich immer mit Effilier- und Bastelschere die Ohren und Pfoten frei geschnitten. Mit der Schermaschine geht das viel schneller, das Risiko, dem Hund weh zu tun ist gleich null und dadurch wird es gerade auch an den Pfoten viel gründlicher und ordentlicher.

    Sicher gib es noch andere praktische Dinge, aber das sind die zwei Teile, über die ich mich wirklich freue, wenn ich sie benutze.

    Anscheinend hat das auch wahnsinnig geschmerzt, denn anders kann ich mir nicht erklären, warum er plötzlich total apathisch da lag und weder auf Ansprache noch auf Anstupsen irgendwie reagiert hat

    Allergischer Schock? Hatten beide Setter von mir mit exakt den gleichen Symptomen. Mit Kortison ging es ihnen binnen einer Stunde wieder gut.

    Bei mir gliedert sich das je nach Intensität/Ernsthaftigkeit des Angriffs in mehrere Stufen von "Reaktionsintensität":

    Stufe 1: Mich in den Weg stellen, Angreifer anbrüllen, mit dem Fuß aufstampfen, Drohgebärden

    Stufe 2: Schlag mit der Leinenschlaufe, körperliches Wegrammen des Angreifers

    Stufe 3: Tritt in die Rippen mit festem Schuhwerk

    Stufe 4: Tritt in die Schnauze mit festem Schuhwerk, Schlag mit Karabinerhaken, Pfefferspray

    Spoiler anzeigen

    Stufe 5: Messer (hinter dem Schulterblatt zwischen die Rippen und dann um ca. 45° drehen, wenn man die Aorta nicht trifft, gibt das dennoch einen Pneumothorax)

    Bevor ich jetzt als brutale, verrohte Psychopathin an die Wand gestellt werde: Das ist die Theorie! Selbst Stufe 1 kommt bei uns glücklicherweise selten vor und die Häufigkeit der Anwendung sinkt dann massiv Richtung Stufe 4. Zu Stufe 5 ist es bisher nicht gekommen und wird es hoffentlich auch nie. Das würde wohl auch mein Hund nicht überleben, denn das würde ich nur anwenden, wenn der Angreifer sich mit Tötungsabsicht verbeißt, nicht mehr los lässt und als einzige Möglichkeit übrig bleibt, schnellstmöglich dessen eigenen Tod herbei zu führen. Danach wird aber mein Hund wohl auch hinüber sein.Ich bin nicht (vollständig) krank im Kopf, ich war nur leider einmal in der Situation, wo es kurz vor Stufe 5 war und ich mich gezwungen sah, das "Was wäre wenn?" zu überdenken. Ob man so weit gehen kann oder will, ist sicherlich eine persönliche Entscheidung.

    Grundsätzlich finde ich es jedenfalls wichtig, sich mal innerlich mit der Thematik befasst zu haben. Dann kann man im Ernstfall schneller und effektiver reagieren. Als vor einem knappen Jahr ein Australian Shepherd sich aus dem Halsband drehte, um meinen deutlich kleineren Hund zu zerbeißen, konnte ich so bis zur letzten Sekunde warten, ob er den Angriff doch noch abbricht oder es vielleicht nicht so ernst meint, und habe dann wirklich erst eingegriffen, als die Zähne noch 1cm vom Nacken meiner Hündin entfernt waren. Dazu muss man aber schon vorher binnen Sekunden entscheiden, wie man reagieren will und sich dementsprechend positionieren. Und da hilft es, vorher mal solche Situationen im Kopf durchgespielt zu haben, auch wenn das niemand gerne macht.