Beiträge von Sus.scrofa

    Ich züchte die Hühnchen seit über einem Jahr sehr erfolgreich in weichem saurem Wasser nach. Allerdings nicht so extrem wie bei dir (KH5, pH 6 komma irgendwas). Ich lasse in Laichmopps ablaichen und überführe die Eier ins Nanobecken, wo sie dann bei KH0, GH6, pH etwas saurer als im Großen aufgezogen werden. Schlupfrate liegt bei 90-100%. Muss allerdings dazu sagen, dass ich in der Zoohandlung immer ungläubige Blicke ernte "Die vermehren sich bei Ihnen?!" Angeblich haben massenweise Kunden in zwei verschiedenen Läden die Nachzucht versucht und sind kläglich gescheitert. Woran es bei mir liegt, weiß ich nicht. Wie es so oft ist in der Aquaristik: Probieren geht über studieren. Manche leicht züchtbaren Fische tun's bei mir trotz optimaler Wasserwerte nicht, andere kann ich sogar regelmäßig abgeben, obwohl das laut Literatur nicht funktionieren dürfte. Ich hab aber auch mal irgendwo gelesen, dass in den Heimatgewässern der Hühner die KH auch bei fast 0 liegt. Insgesamt ist bei fast allen Arten doch zu weiches Wasser besser als zu hartes. Wenn sie dir gefallen, probier's aus. Dürfte ich nur eine einzige Art behalten, wären's die Hühnchen. Sind wirklich tolle Fische. Rein optisch war da ein echter Meister am Werk, als die entworfen wurden. :dafuer:

    Hallöchen!

    Außer Daumendrücken kann ich leider auch nicht viel beisteuern, aber das raus und auf die kalten Steine wollen, kenne ich von meiner letzten Hündin. Das hat sie gemacht, als sie sehr starke Bauchschmerzen hatte. Sie wollte dann gar nicht mehr rein und nur im Garten liegen. Vielleicht könnt ihr das euren TA mal fragen, ob man zu dem AB noch einen Magenschoner geben kann (Omeprazol oder sowas) - falls er das nicht schon bekommt.

    Wünsche euch alles gute!

    Susanne

    Frieda, Englischer Cocker Spaniel, 11 Monate:

    50%: Real Nature Wilderness Junior Huhn und Fisch (super Futter, aber 39% Protein machen mich nervös)
    25%: Real Nature Wilderness oder "normal" Junior Nassfutter im Wechsel mit anderem Nassfutter z. B. GranCarno, Premiere Best Meat, Rinti Kennerfleisch etc.
    25% Real Nature Junior kaltgepresst - wird jetzt umgestellt auf Happy Dog NaturCroq Balance (23% Protein) <- Gibt's immer zum Frühstück.

    Das Wilderness werd ich ihr noch bis zum 13. oder 14. Monat als Juniorfutter geben, stelle danach auf Adult um. Dann gibt's auch im Wechsel alle Sorten, die es von diesem Futter gibt. Daneben gibt's weiterhin Nassfutter und wechselnde Adult-Trofu-Sorten mit weniger Proteingehalt. Z. B. Bubeck No.50, Premiere High 5 oder Best Meat, Defu etc. Da das Real Nature sehr hochwertig ist und kein Getreide enthält, darf das "Frühstücksfutter" ruhig Mittelklasse sein. Hauptsache, Fleisch ist der Hauptbestandteil.


    Grundsätzlich verzichte ich auf Futter, bei dem Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse an erster Stelle stehen. Letztere sind ja nunmal kein Fleisch. Und auch beim Fleisch sind mir die Firmen sympathischer, die in Klammern dazu schreiben, welche Teile vom Tier genau drin sind.


    Daneben gibt's Spaghetti Bolognese, Pizza, Schweinefilet, Schinkenwurst, Gouda, Camembert, Hühnerbrustfilet, rohe Leber oder Herz vom Reh oder Hirsch und alles andere, was man sich mit Frauchen so teilen kann. Natürlich in Maßen. Ich möchte mir ja nicht den klassischen Fettcocker heran ziehen... :D

    Für seltene Arten lohnt es sich immer, über's Aquariumforum eine regionale Gruppe zu suchen. Die treffen sich meist einmal im Monat.

    Alternativ kann man auch in gut geführten AQ-Geschäften fragen, ob die für einen mitbestellen. So mache ich das. Bei uns gibt's hier ein großes Zoogeschäft mit schöner AQ-Abteilung, die einem so ziemlich alles beim Großhändler besorgen können und auch private Züchter an der Hand haben oder jemanden kennen, der jemanden kennt, der jemanden kennt... Bin da auch bei Sonderwünschen bisher immer fündig geworden. Man muss eben nur mal fragen.

    Ui, wir haben denselben Fischgeschmack. :smile:

    Die Ramirezi hab ich schon gehabt, aber die waren mir deutlich zu kurzlebig. Gerade die, die man im Zooladen bekommt, kommen ja oft aus Massenzuchten. Hatte das sehr oft, dass es den Fischen mehrere Wochen prima ging, sie haben gelaicht usw. und fielen dann von einem Tag auf den anderen tot um, obwohl alle anderen Fische im gleichen Becken völlig in Ordnung waren.

    Dario dario sind klasse. Allerdings mag ich die wirklich lieber im Nanobecken, auch wenn ich sonst nicht so für Fische in den kleinen Pötten zu haben bin. Aktuell hab ich noch zwei Männchen im Gemeinschaftsbecken und die sieht man kaum. Sind wirklich sehr winzig und bewegen sich sehr langsam und versteckt im Pflanzenwust. In 30 Litern kommen die besser zur Geltung.

    In meinem "großen" Becken (125 Liter) hab ich mich inzwischen auf Perlhuhnbärblinge, Gabelschwanz-Blauaugen und Corydoras sterbai eingeschosen. Das schöne ist, dass die alle drei sehr willig ablaichen und ich die Eier dann im Nanobecken aufziehen kann. Davon unterhalte ich meine eigene Gruppe und gebe Fische an Freunde und Bekannte ab. Ein paar Rote Neons schwimmen auch noch mit drin, weil die einfach klasse aussehen, aber insgesamt machen mir besonders die Arten Spaß, die man ohne viel Aufwand vermehren kann.

    Bei meinen beiden Setterhündinnen haben sich verschiebliche Knubbel der Gesäugeleiste immer von selbst zurück gebildet, nachdem der TA zum Abwarten geraten hat. Diese waren nicht steinhart, sondern nur fest und es hieß immer, sie könnten hormonell bedingt sein. Dem TA zeigen und ggf. beobachten würde ich Knubbel aber immer.

    Im Falle eines harten, unverschieblichen Knotens oder bei Knoten, die sich eben nicht von selbst wieder zurück bilden, war mit meinem TA abgesprochen, dass wir dann auch die ganze Leiste raus nehmen. Da ich eine Kastration ohne medizinische Notwendigkeit bei meinen Hündinnen strikt ablehne, war das immer unsere Kompromisslösung damals, als mein TA immer zur Kastra riet und mich immer mit Händen und Füßen weigerte. Frei nach dem Motto: Wenn eh schon geschnippelt wird, dann richtig.

    Wenn die Leiste komplett entfernt wurde, würde ich mich in Bezug auf Gesäugeleistenkrebs relativ sicher fühlen. Sobald an der verbliebenen Leiste was gewesen wäre, wär die eben auch raus geflogen. Einer meiner Hündinnen hat man eine Leiste entfernt, weil sie vereitert war. Klar, das ist ein großer Schnitt, verheilte aber gut und bei zwei Nachbarshunden, wo immer nur die Knoten entfernt wurden, wurde stattdessen 3-6 Mal operiert und die Hunde bekamen am Ende doch wieder Karzinome. Daher meine radikale Einstellung. Gibt aber bestimmt noch andere Meinungen hier.

    @Dackelbenny: Meine letzte Hündin war auch so eine. Wir haben das abgestellt, indem ich stehen blieb und sie abrief, sobald sie einen gewissen Abstand zu mir überschritt (und zwar den Abstand, indem ich die Leine noch gezielt hätte werfen können - nicht auf den Hund, aber daneben). Es gab keine Leckerchen. Ich blieb einfach stehen und sie musste mich abholen kommen. Dann ging's weiter. Wenn sie dann gleich wieder los rannte - was sie natürlich tat - gleiches Spiel. Teilweise brauchten wir für 500m eine Stunde und ich war genervt bis unter die Haarspitzen. Aber wenn einer noch sturer ist als ein junger Setter, dann bin ich das! Und dem Setter ging das auch irgendwann auf die Nerven. IRGENDWANN kapieren sie es und achten selbst auf den Radius, auch wenn man das anfangs kaum glaubt, sich völlig behämmert vorkommt und nie mit anderen Hundehaltern spazieren gehen kann, weil die denken, man hat ne Meise (Habe teilweise zwischen den Rückrufen nur 10-15 Schritte geschafft).

    Wenn der Hund mal nicht kommt, geh ich Laufen - in die andere Richtung natürlich.

    Zur Not sollte das auch mit langer Schleppe funktionieren. Nie bis ans Ende der Schleppe laufen lassen, sondern vorher schon zurück rufen. Schleppe später ausschleichen (z. B. mit Wäscheseil, dass man immer kürzer schneidet, bis das typische Leinengewicht weg ist, der Hund aber trotzdem noch im Radius bleibt).

    Ich drücke auch die Daumen. :( :

    Bei uns wurde damals eine Anaplasmose, ebenfalls in einer sehr guten Tierklinik, bei mehreren Tests nicht erkannt, weil der entsprechende Titer immer sehr zeitversetzt hoch geht (die TA- Mitarbeiter hier werden das bestimmt besser erklären können). Als dann schließlich der Titer anstieg, war der Hund komplett gelähmt und hat quasi nur noch die Augen bewegt. Sie hatte Gelenkentzündungen. Zum Rest der Symptome kann ich nichts sagen, da meine so viel durcheinander hatte, dass man letztlich nicht weiß, was durch die Anaplasmose kam und was zum Ausbruch der Anaplasmose führte, aber nicht zu den Symptomen gehörte.

    Sie hat sich damals übrigens wieder erholt, nachdem wir dann gezielt behandeln konnten.

    Fibrosarkome müssen leider mit ziemlich großem Sicherheitsabstand entfernt werden, um überhaupt eine Chance auf Heilung zu haben. daher wird wohl alles außer Amputation eher unrealistisch sein. Zumindest würde ich nach meinem Erlebnis mit dem Sch*ißding meinem Hund keine Total-OP mehr zumuten. Bei meiner Hündin ist das damals beide Male innerhalb von zwei Wochen wieder auf die gleiche Größe gewachsen. :( :