Beiträge von Sus.scrofa

    Wenn du
    1. dein armes Hundilein mit zur "Jagd und Hund" schleppst, weil es nicht den ganzen Tag allein bleiben soll
    2. du auf der Messe eigentlich eine neue Hose, Jacke und Messer für dich kaufen wolltest, dann aber mit 1 kg Pansen, 100g Kaninchenohren, einer neuen Hundeweste, neuem Drückjagdglöckchen, diversen Futterproben, einem neuen Hundekamm, aber
    3. keinem einzigen Teil für dich selber nach Hause fährst, weil der Hund sooo brav war und du ihm jetzt unmöglich den Stress antun kannst, noch auf dich zu warten, während du Sachen anprobierst... xD

    ...ach so, und du
    4. diese Nacht wahrscheinlich auch noch die Konsequenzen für die ganzen kulinarischen Eskapaden deines Hundes tragen darfst, weil der an jedem Stand irgendwas anderes abgestaubt hat. :fear:

    Blöde Frage jetzt: Muss das denn überhaupt jedes Jahr sein? Speziell Tollwut. Da ich Frieda morgen mit auf eine Messe nehmen muss, hab ich gerade noch mal ihre Papiere durch geguckt, weil sie da auch den Tollwutimpschutz braucht. Dort sind bei der Tollwutimpfung drei Jahre Gültigkeit eingetragen. Muss erst 2018 wieder hin. Ob das eine Laune des TAs war weiß ich nicht (TA von der Züchterin). Ich lasse immer so impfen, wie's im Pass steht. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass mein eigener TA das auch nicht jedes Jahr gemacht hat. :???:

    EDIT: Avocado war schneller.

    Fühl dich auch von mir gedrückt! :streichel:

    Ich war leider auch im letzten Mai in dieser Situation. Bei der Kontrolle auf Metastasen eines Analbeutelkarzinoms stellte sich heraus, dass im Bauchraum schon gar keine Organe mehr erkennbar waren. Alles war nur noch Tumor. Meiner Hündin ging es dennoch für 3 Wochen sehr gut. Sie trank sehr viel, weil der Tumor Homrone produzierte und sie zusätzlich Cortison bekam. Folglich ging auch im Haus schon mal was daneben und sie musste alle 2-3 Stunden raus. Aber sie hatte noch Freude an Waldspaziergängen und war eigentlich völlig normal.

    Dann hat sie einen Tag nicht gefressen, war dennoch gut drauf. Am nächsten hat sie sich übergeben und konnte auch kein Wasser mehr bei sich behalten. War sehr müde. Das war für mich der Moment. Sie hatte keine Schmerzen, nur Übelkeit, die wir ihr mit einer Spritze auch noch mal genommen haben, damit sie noch ein paar Leckerli nehmen konnte. Rückblickend war es ein schöner Tod. Bis auf Müdigkeit und Übelkeit hatte sie nichts. Ich konnte sehr genau sagen, wenn sie Schmerzen hatte, denn leider hatten wir schon eine lange Krankengeschichgte hinter uns. Sie ist zu Hause eingeschläfert worden.

    Insofern möchte ich dir eigentlich Mut machen, dass es durchaus so kommen kann, dass man den Zeitpunkt sofort erkennt, ohne dass der Hund höllische Qualen leidet. Auch ich hatte große Sorge, den Zeitpunkt nicht zu erkennen, aber das geht doch besser als man anfangs denkt.

    Ich wünsche euch noch eine schöne und möglichst Zeit und dass euer "Zeitpunkt" ebenso eindeutig und gleichzeitig sanft kommt, wie bei uns.

    Susanne

    Puh, Meerwasser find ich traumhaft schön, trau mich aber nicht ran und halb folglich auch null Plan. Aber das Foto macht Appetit auf mehr. Wo ist denn der Rest vom Becken? :xmas_popcorn:

    @Theobroma: 10 Hühnchen für den Anfang klingt doch gut. Wenn da beide Geschlechter bei sind und die Werte ihnen gut passen, wirst du da auf jeden Fall nachziehen können. Ich hab damals mit 6 angefangen und weiß gar nicht, wie viele das jetzt sind...

    Mit Wildguppies überlege ich auch schon länger. Würde mich mal interessieren, ob da Nachwuchs hoch kommt, wenn die Hühnchen dabei sind.

    @Tastatur: Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich bei weiterem Umschauen deinerseits auf dieser Seite nicht für bleibende Schäden verantwortlich gemacht werden kann! :D

    Die Läufigkeitshöschen, auf denen mit Strassteinchen irgendwas steht, gibt's übrigens sogar hier bei uns in einem etwas besser ausgestatteten Fachmarkt. Leider gab's keins, das mir gefiel. Wenn schon Höschen mit Strasssteinchen, dann sollte auf jeden Fall "Bitch" drauf stehen. |)

    Ich schwöre, eines Tages, wenn ich mal zu viel Geld habe, ziehe ich Frieda zur Jagd statt einer Signalweste sowas an und gehe damit toternst über den Sammelplatz. Vorher werd ich mir noch eine GoPro and den Hut stecken, um die Gesichter der Jagdkollegen zu filmen. Frei nach dem Motto: Augenkrebs-Signalkleidchen: 24,99€. Die Blicke der anderen Jäger: Unbezahlbar. :D

    Chiffon-Hundekleid Rosalie mit Rosette, Grösse XXS - M, Hundekleider

    Erfüllt ja seinen Zweck. Für ein Wildschwein wird sie damit jedenfalls nicht gehalten.

    Und das hier fällt wohl unter die Kategorie "Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna?" :ugly: :lachtot:

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    Garantiert das einzige Produkt, das "Kot" und "Svarowski" in seinem Namen vereint. Faszinierend...

    Klingt genau wie meine letzte Hündin. Die war auch megasensibel und extrem menschenbezogen und hat bei der Begrüßung Pfützen gemacht. Bei ihr war es wohl auch genetisch bedingt. Die Mutter machte das auch. Ich nannte es "Beschwichtigungspinkeln". Sie winselte auch immer dazu, fletschte die Zähne (Lächeln) und kroch einem förmlich entgegen. Es sah ganz furchtbar aus - als würde ich den Hund sonst zu jeder Begrüßung halb totschlagen.

    Ich habe mich zur Begrüßung immer gleich auf den Boden gesetzt, sie nur mit der Hand unter dem Hals gestreichelt, nicht von oben. Ich habe mich quasi unter sie gesetzt, damit nur ja nicht irgendwas an mir als Dominanz aufgefasst wurde. Anfangs noch entstehende Pfützen habe ich völlig ignoriert und nach der Begrüßung kommentarlos weg gewischt, als wäre gar nichts gewesen. Mein Vater kapierte das damals nicht, der hat sie immer für's Pinkeln noch ausgeschimpft, wodurch sie nur noch mehr gepinkelt hat. Es hat eine Weile gedauert, sicherlich ein paar Monate, aber mit viel Geduld hat es irgendwann aufgehört. Bei Leuten, die die Problematik nicht kannten, die vor ihr standen, sich über sie beugten oder sie auf dem Kopf anfassten, ging die Pinkelei beim Begrüßen wieder los. Bei mir hat sie es aber nie mehr wieder gemacht.

    Ansonsten war sie übrigens normal selbstbewusst. Das Beschwichtigungstheater kam immer nur beim Begrüßen.

    Wobei ich die Kleinen wohl nicht rausfangen würde.

    Brauchst du nicht! Du brauchst bloß einen Laichmopp oder synthetische Wolle oder Javamoos, zwei Kartoffelsalatdosen und ein Apfelsinennetz. Aus einer Dose den Boden raus schneiden, das Apfelsinennetz zurecht schneiden und über die andere Dose legen (da vorher einen Stein zu Beschweren rein) und die Bodenlose Dose über das Netz in die intakte Dose drücken. Jetzt hast du eine Dose mit doppeltem Boden mit Netz drin. Laichmopp oben rein legen. Die Eier fallen durch das Netz in die zweite Dose. Von da aus kippst du die Eier einfach regelmäßig in so ein Ding, das do oben im Becken schwimmen lassen kannst:

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    Wichtig ist dabei Netz, kein Plastikkasten, wegen der Zirkulation. Im offenen Becken haben die Larven und Eier meist keine Chance. Mit Beifischen sowieso nicht, aber auch die Hühner selbst gehen gern an ihren eigenen Laich. Sind nur zwei Handgriffe und lohnt sich. Ich hab die Boxen nur drin, wenn ich gerade wieder eine Ladung haben möchte. In dem Video hier sieht man zwei Laichboxen, leider nur kurz am Anfang und am Ende:

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    Ach so, und das hab ich noch vergessen: Ich ziehe die Jungfische mit Staub- und Flüssigfutter auf, weil ich einfach keine Zeit habe, Mikrowürmchen, Artemia und haste nicht gesehen noch nebenher zu züchten. Das tut's einwandfrei. Sobald sie groß genug sind, bekommen sie dann Frostfutter. Mangelnde Farben oder schlechtes Wachstum konnte ich bisher nicht feststellen, obwohl das ja immer prophezeit wird, wenn man nicht ausschließlich mit Lebendfutter aufzieht. Ich empfinde das als weiteren Pluspunkt, weil die Aufzucht so keine zusätzliche Arbeit macht.